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T äti gkei ts beri cht 201 4P R I M A K L I M A -w el tw ei t - e.V.DüsseldorfMenschen und Bäume in CO2Operation1

1. Bericht zur Lage2014 war im Blick auf die erdnahe Lufttemperatur das wärmste Jahr seit Beginn von systematischen Messungen vor 135 Jahren. Im Durchschnitt des 20. Jahrhunderts lagen dieTemperaturen bei knapp 14 Celsius. 2014 lag mit knapp 14,7 besorgniserregend darüber.„Klimaskeptiker“ behaupten immer, dass die Temperaturen gar nicht weiter ansteigen. DiesePersonenkreise werden durch Fakten schließlich doch wiederlegt. 9 der 10 gemessenenwärmsten Jahre liegen in der Zeit ab dem Jahr 2000.Seit mehr als 20 Jahren ist der Klimaschutz, also hauptsächlich die Reduzierung des Eintrags von Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre, sowohl national wie international einoffiziell hochrangiges Thema. Auf Basis der Klimarahmenkonvention (Rio 1992) hatte sichein „Kyoto-Klimaprotokoll“ herausgebildet, das in einer ersten Runde bis 2012 lief und für dieZeit 2013 bis 2020 verlängert wurde. Mittlerweile werden mit dieser Vereinbarung aber nurnoch 15 Prozent der globalen Emissionen erfasst. Bedauerlich! Etwa 20 offizielle internationale Gremien arbeiten dem Klima-Thema zu. Die letzte große „Conference of the Parties“fand im Dezember 2014 in Lima (Peru) statt. Es war die 20. Konferenz seit der ersten dieserArt in Berlin (1995).Seit über 20 Jahren existiert die meist feierlich verkündete Absicht, die Atmosphäre zu verschonen mit einem Übermaß an CO2 oder übrigen belastenden Klimagasen. Aber: Seit 20Jahren steigen die Treibhausgasanteile in der Weltluft nahezu UNBEGRENZT an. Es gibtzwar einige Länder auf der Welt, die gewisse Erfolge schon erzielt haben. Selbst diese Länder könnten signifikant mehr tun. Jedoch: In der Mehrzahl der Nationen gibt es die Attitüdedes taktischen tatenlosen Abwartens, des klima-unsensiblen Weiter-so!Immerhin: Die Staatengemeinschaft hat sich darauf geeinigt, ein Klimaabkommen zu formulieren, das ab dem Jahr 2020 gültig sein soll. Geplant ist es, dieses Abkommen schon zuEnde 2015 zu beschließen! Es soll verhindern, dass die erdnahe Lufttemperatur nicht mehrals 20 Celsius über dem Wert der vorindustriellen Zeit liegt. Alle Staaten der Welt sollen indas Abkommen einbezogen werden.Leider gibt es keinerlei Anlass, unsere Vereins-Bemühungen und Anstrengungen einzuschränken.Das alles in allem nur äußerst langsame Voranschreiten bei den internationalen Klimaverhandlungen muss der Arbeit von PRIMAKLIMA erst recht weiteren Ansporn geben, denPRIMAKLIMA-Wegi weiterzugehen, solange nicht dezidierte völkerrechtliche und nationaleRegelungen greifen, die zu einem messbaren globalen Erfolg führen.Der PRIMAKLIMA-Weg ist weiterhin sinnvoll und geboten. Er bedeutet im Kern die- vorbildliche - Kompensation von mindestens so viel CO2 wie andererseits verursacht wird,also die jeweilige Klima-Neutralität für die private bzw. berufliche Sphäre in souveräner freierEntscheidung. Und eben nicht nur die sich über Jahre und Jahrzehnte hinziehende stetigelangsame Reduzierung der Emissionen. Ein wunderbarer klima-politischer Lichtblick ergabsich vor 10 Jahren: Für die damalige Bundesregierung schrieb man in den sie tragendenKoalitionsvertrag, dass sie sich einsetzen solle für ein internationales Aufforstungsprogramm,um die Fähigkeit der Wälder zu nutzen, Kohlenstoff zu binden. (Koalitionsvertrag 11.11.2005,Zeile 2712). Leider ist diese wichtige, aus Sicht von PRIMAKLIMA unverzichtbare Option aufnationaler Ebene nicht weiter verfolgt worden.iPRIMAKLIMA finanziert und fördert als gemeinnütziger Verein seit 1991 (!) Aufforstungsmaßnahmen und anderebiogene Projekte im In- und Ausland als wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Klimarisiken des Treibhauseffekts.PRIMAKLIMA empfiehlt, alle nicht vermiedenen bzw. (noch) nicht vermeidbaren CO 2-Emissionen (der privatenLebensführung, aber auch im Zusammenhang mit der Berufs- oder Wirtschaftstätigkeit) durch Aufforstungen oderandere biotisch effektive kohlenstoffbindende Maßnahmen zu kompensieren. Der speziell entwickeltePRIMAKLIMA-Lösungsansatz sorgt im Blick auf künftige Wachstumsjahrzehnte der Bäume für eine meist mindestens zweifache CO2-Absorption.2

Die Schadenskosten einer Tonne CO2, die zu viel in die Atmosphäre entlassen wird, liegenbei weitem höher als die Reparaturkosten für die Beseitigung. Auch wissenschaftlich wirdimmer wieder belegt, dass zusätzliche Bäume das Weltklima stabilisieren können. Es ist einKulturrätsel, warum die Menschheit die Wald-Option nicht in dem Ausmaße nutzt, wie esmöglich und u. E. geboten ist.2. Bericht zur Lage des VereinsDie Arbeit in der Geschäftsstelle wird gegenwärtig geleistet von Dr. Henriette Lachenit,M.Sc. (Geschäftsführerin in Vollzeit), Sebastian Rabe, Diplom-Forstwirt, Forst-Assessor (Geschäftsführer in Vollzeit), Sabine Kranz, Vorstandsassistentin (in Teilzeit), Gisela Adolphi fürdie Buchhaltung (sog.“Minijob“) und Karl Peter Hasenkamp (seit 1991 ehrenamtlich tätig).Zusätzlich wurde im Oktober 2014 Lars Forjahn, Politikwissenschaftler (Fundraiser, Vollzeit)eingestellt.Im Rahmen der Prüfung durch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) wird diewirtschaftliche und sparsame Mittelverwendung bei PRIMAKLIMA überprüft. Seit 2010 darfPRIMAKLIMA das DZI Spenden-Siegel tragen; die Botschaft "Geprüft und Empfohlen" gilt bisauf weiteres. Im Rahmen der kommenden Prüfung werden die Geschäftsjahre 2013 und2014 gemeinsam geprüft. Die Versendung der Prüfungsunterlagen hat das DZI für März2015 angekündigt.Per Ende Dezember 2014 betrug die Mitgliederzahl 192, davon 177 Personen und 15 Unternehmen. Besonders erfreulich: PRIMAKLIMA zählt einige Unternehmen und auch Privateals Mitglieder, die mit jährlichen Beiträgen von jeweils mehr als dem Mindestbeitrag zum finanziellen Fundament der Arbeit des Vereins in besonderer Weise beitragen. Der reguläreBeitrag einer Privatperson beträgt 50,- pro Kalenderjahr, von Unternehmen werden mindestens 250 erwartet.In 2014 sind die Mitglieder des Vereins mehrfach über Aktuelles informiert worden. Zur Mitgliederversammlung 2014 wurden ein Tätigkeitsbericht über das Jahr 2013 und weitere umfangreiche Unterlagen versendet. Außerdem wurden ein elektronischer Newsletter zur AktionBäumeVerschenken und ein allgemeiner Rundbrief im Dezember versendet. Viele Mitgliederhaben darüber hinaus den von PRIMAKLIMA zusammengestellen E-Mail-Pressespiegel abonniert, der über aktuelle Presseberichte zu den Themen Wald und Klimaschutz informiert.Das für PRIMAKLIMA zuständige Finanzamt hat dem Verein am 05.02.2014 erneut einen aktuellen Freistellungsbescheid (Steuerjahr 2012) zugestellt.3. Spendenakquisition / Werbung 2014Auch in 2014 wurden Privatleute und Unternehmen auf PRIMAKLIMA durch Netzrecherche im Blick auf Möglichkeiten zur Kompensation der zu verantwortenden CO2-Emissionen oderder Möglichkeit, Bäume zu verschenken - aufmerksam. Aber es existieren auch andere Anstöße für Spenden oder sonstige finanzielle Leistungen an PRIMAKLIMA (z.B. persönlicheEmpfehlungen oder das Kennenlernen auf einer Veranstaltung).Der Jahresertrag für CO2-Kompensationsprojekte betrug rd. 335.000 . Verglichen mit denEinnahmen aus dem Vorjahr (575.000 für 2013,) ist das ein Rückgang von 42%. DieserRückgang erklärt sich zum einen dadurch, dass ein Unternehmen, welches PRIMAKLIMA inder Vergangenheit mit rd. 120 Tsd pro Jahr unterstützte, sein Engagement in 2014 nichtfortgesetzt hat. Innerbetriebliche Gründe führten dort auch dazu, dass weitere Maßnahmenim Umweltbereich eingestellt wurden. Ein weiterer Faktor, der zu einem Rückgang der Einnahmen in diesem Bereich geführt hat, liegt darin begründet, dass einzelne Unternehmenvon CO2-Kompensationsprojekten in unsere BäumeVerschenken-Projekte gewechselt sind.In 2014 wurde die Aktion BäumeVerschenken weiter optimiert. Insbesondere die Möglichkeit,ganze Wälder zu spenden (sogenannte Unternehmenswälder), wurde sehr gut angenommen. Zudem nutzen viele Einzelspender, aber auch Unternehmen, das Angebot, Bäumeprivat oder an ihre Kunden etc. zu verschenken. Ein besonders spendenstarker Monat ist3

auch in 2014 der Dezember gewesen. Dies hängt mit der Beliebtheit zusammen, Bäume zuWeihnachten zu verschenken. Unternehmen widmen ihren Kunden Bäume und verzichtenauf traditionelle, konsumorientierte Aufmerksamkeiten. PRIMAKLIMA hat in 2014 über dieNetzauftritts-Initiative „Bäume Verschenken“ insgesamt Einnahmen in Höhe von rd.152.000 erzielt (in 2013: 96.000 , in 2012: 92.000 ).Die Anzahl der privaten (1.295) und der Unternehmens- bzw. institutionellen Geldgeber (143)lag in 2014 erneut höher als im Vorjahr (875 / 138). Der private Spendenanteil in 2014 betrug92 Tsd. (2013: 76 Tsd. , 2012: 69 Tsd. , 2011: 78 Tsd. ); der Anteil der Einzahlungenvon Unternehmen und anderen Institutionen belief sich auf 429 Tsd. (2013: 557 Tsd. ,2012: 590 Tsd. , 2011: 614 Tsd. ).Einen großen Teil aller in 2014 eingegangenen Einzahlungen / Spenden haben 16 Unternehmen mit Einzeleinzahlungen zwischen jeweils 5 Tsd. und 58 Tsd. (insgesamt307 Tsd. ) aufgebracht; (Summe in 2013: 14 Unternehmen mit insgesamt 398 Tsd. , in2012: 20 Unternehmen mit insgesamt 490 Tsd. ). Im Einzelnen nennen wir in diesem Zusammenhang die Namen folgender Firmen: FPE Friseur- und Kosmetikbedarf eG (DavinesDeutschland), Fruitique, GasUnion, General Logistics Systems (GLS), Hassia Mineralquellen, Profil M Beratung für Human Resources Management, Provinzial Rheinland, RobertBosch GmbH, Schwartauer Werke, SPLAT-Cosmetica Ltd., Stepover, UDI Beratungsgesellschaft, X-Leasing GmbH und Kunden der X-Leasing. Weitere, eher kleine Unternehmen,spendeten/leisteten zusammen 122 Tsd. (2013 118 Tsd. , 2012 40 Tsd. , 2011 60Tsd. ).4. CO2-Kompensationsprojekte (Aufforstungen)Die von Spendern und Sponsoren geleisteten freiwilligen Klimaschutzbeiträge, welche vonder Höhe der Emissionen abhängen, werden dazu genutzt, Aufforstungen und sonstige biotische Maßnahmen zu initiieren, um die entsprechende Menge an CO2 mindestens zweifachwieder einzubinden. PRIMAKLIMA legt hierfür entsprechende Klimazertifikate aus bereitsdurchgeführten Aufforstungen still, die eine bereits geschehene Einbindung der entsprechenden Menge CO2 mit besonderer Sicherheit belegen. Damit ist mit sofortiger Wirkung zu100% ein Ausgleich der Emissionen bewirkt. Zusätzlich veranlasst PRIMAKLIMA Aufforstungen, die die entsprechende Menge an CO2 mindestens ein weiteres Mal der Atmosphäreentziehen.PRIMAKLIMA tätigte in 2014 Auszahlungen an eine Reihe von Projektpartnern in Deutschland,um insgesamt 27 ha neuen Wald zu finanzieren: Mecklenburg-Vorpommern (rd. 3 ha): Forstamt Bad Doberan Niedersachsen (rd. 2 ha): Bezirksförsterei Osterholz und Stiftung Zukunft Wald (LandNiedersachsen) Sachsen (rd. 22 ha) : Stiftung Wald für Sachsen, LeipzigMit Auszahlungen an folgende Projektpartner im Ausland konnten auf insgesamt 88 hainitiiert werden. Lettland mit Construction & Consulting Invest AB, Landskrona/Schweden und Riga/Lettland (4 ha) Nicaragua mit Taking Root Nicaragua, Montreal/Kanada (33 ha) Südafrika mit AfriCarbon (Pty) Ltd., Kapstadt/Südafrika (51 ha) D.R. Kongo mit Lernen - Helfen- Leben e.V., Vechta (Sicherung bereits umgesetzterAufforstungen)Außerdem wurden rd. 16.500 CO2-Zertifikate aus Malaysia, 4.700 CO2-Zertifikate aus Nicaragua und 20.200 Zertifikate aus den Niederlanden stillgelegt.In 2014 hat PRIMAKLIMA 3.000 CO2-Zertifikate aus Malaysia sowie 1.300 CO2-Zertifikate auseinem neuen Aufforstungsprojekt in Bolivien erhalten.4

Für 2014 und die Folgejahre sind bereits weitere Zahlungen für Projekte vertraglich vereinbart worden. Laut dieser Vereinbarungen sollen rd. 6 ha Wald in Deutschland entstehen,rd. 40 ha in Nicaragua und ca. 27 ha Südafrika. Außerdem werden weitere Nachpflanzungenin der D.R. Kongo finanziert.5. Jahresabschluss 2014Zur Buchführung wird seit 2013 die Software „Lexware Buchhalter Pro“ eingesetzt. Bei jederAusgabe über 250,- gilt das unbedingte Prinzip der zwei Unterschriften. Reisekosten werden formal noch restriktiver behandelt.Die Kanzlei Siebel/vBP - Gerald Siebel, Essen, hat die Jahresabschlussprüfung 2014 gemäߧ§ 317 ff. HGB durchgeführt. Die Berichterstattung erfolgte gemäß IDW PS 450 sowie 750.Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk vom 23. Januar 2015 liegt für das Jahr 2014vor.5.1 Bilanz31.12.2013( )A. AnlagevermögenI. Immat. Vermögensgegenstände (Zertifikate)II. SachanlagenSumme A. AnlagevermögenB. UmlaufvermögenI. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen2. Sonstige Forderungen3. Sonstige VermögensgegenständeSumme I. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeII. Guthaben bei Kreditinstituten, KassenbestandSumme B. UmlaufvermögenSumme Aktiva31.12.2014( 0.131,78757.017,08 706.800,99A. EigenkapitalI. VereinskapitalII. Jahresfehlbetrag (-) /JahresüberschussSumme A. EigenkapitalB. RückstellungenI. Sonstige RückstellungenSumme B. RückstellungenC. VerbindlichkeitenI. Verbindlichkeiten aLuL (aus Aufforstungsverträgen)II. Sonstige VerbindlichkeitenSumme C. VerbindlichkeitenSumme 11.153,71757.017,08 706.800,99In der Bilanz werden solche Klimazertifikate (CO2-Rechte) als immaterielle Vermögensgegenstände geführt, die von PRIMAKLIMA erworben, aber noch nicht für einen konkretenSpender stillgelegt wurden. Diese Klimazertifikate dienen auch als CO2-Puffer, der dann herangezogen wird, wenn in einem Projekt aus vergangenen Jahren weniger CO2 eingebundenwird, als ursprünglich angenommen. Der Zugang der CO2-Zertifikate wird mit den Anschaf-5

fungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Höhe des gezeigten Eigenkapitals ist nichtunbedingt von Dauer, da die Stilllegung der CO2-Zertifikate für einen Spender zu einer erfolgswirksamen Abschreibung ihres Werts führt. Diese Form der Mittelverwendung entsprichtden satzungsgemäßen Zielen des Vereins und geht als Projektaufwand in die Gewinn- undVerlustrechnung ein.Die Abnahme des Anlagevermögens in diesem Bereich zwischen dem 1. Januar und dem31. Dezember ist dadurch zu erklären, dass weniger CO2-Zertifikate erworben als für Spender stillgelegt und damit abgeschrieben wurden.Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen hauptsächlich aus bereitsgeschlossenen Aufforstungsverträgen, die eine zukünftige Zahlungsverpflichtung vonPRIMAKLIMA enthalten. Um die Liquidität von PRIMAKLIMA sicherzustellen wird angestrebt,dass die Verbindlichkeiten weniger als ein Drittel des Kassenbestandes ausmachen.5.2 Gewinn- und VerlustrechnungDer Verein schloss das Jahr 2014 mit einem Jahresergebnis von minus 44 Tsd. (Erträge inHöhe von 528 Tsd. abzüglich Aufwendungen in Höhe von 572 Tsd. ). (2013 Aufwandsüberhang von 15 Tsd. , Einnahmeüberhang 2012 von 31 Tsd. ).PRIMAKLIMA hat im Jahr 2014 Gesamterträge von 528 Tsd. erzielt (Vorjahresgesamterträge: 611 Tsd. ). Über die Erträge aus Spenden und Sponsoring hinaus konnten rd. 21 Tsd. weitere Einnahmen verbucht werden: 16 Tsd. Mitgliedsbeiträge, 1 Tsd. Guthabenzinsen,4 Tsd. aus sonstigen Erträgen (vor allem periodenfremde Erträge).Die Summe des gesamten Aufwands belief sich auf 572 Tsd. (Aufwand 2013: 626 Tsd. ).Hauptaufwandsposition war in 2014 die direkte Förderung von Aufforstungs-Projekten: 338Tsd. (in 2013: 410 Tsd. ). Weitere Sachaufwendungen für satzungsgemäße Aufgaben(Projektmonitoring, Bildungsarbeit) betrugen 19 Tsd. (2013: 17 Tsd. ). Die Sachaufwendungen für Werbung und allgemeine Verwaltung beliefen sich in 2014 auf insgesamt 35 Tsd. (2013: 35 Tsd. ). Dem Sponsoring-Bereich (steuerlich „Vermögensverwaltung“ und „wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb“ genannt) sind Aufwände in Höhe von 61 Tsd. zuzuordnen.Von den Sachaufwendungen entfielen auf die Miete und Nebenkosten für die Räume derGeschäftsstelle 12 Tsd. . Für Bürobedarf (Porto, Telefon/Internet/ IT-Wartung/Büromaterial)wurden 12 Tsd. ausgegeben, für Rechts- und Steuerberatung 9 Tsd. , sowie für sonstigeAusgaben 32 Tsd. . Die sonstigen Aufwände enthalten Umzugskosten in Höhe von 10.000 , denen eine ausserordentliche Spende in Höhe von 5.000 gegenübersteht.Es wurden keinerlei Aufwandsentschädigungen für die Vorstandsmitglieder gezahlt, lediglichentstandene Kosten z.B. für Fahrten im Akquisitionsinteresse des Vereins wurden (z.T.) erstattet; Mitglieder des Vorstands haben andererseits nicht unerheblich Spenden eingezahlt.6

2014 2013 9527.848,77215.610,69610.655,79Erträge1. Sammlungsertraga) Spenden für Projektarbeitb) Spenden für Werbung und Verwaltungc) MitgliedsbeiträgeSumme 1. Sammlungsertrag2. Sonstiger Ertraga) wirtschaftlicher Geschäftsbetriebb) Vermögensverwaltungc) Zinserträged) sonstiger ErtragSumme 2. Sonstiger ErtragSumme ErtragProjektaufwand / Satzungsaufwandgemäß DZIAufwendungen6. Personalaufwand7. Sachaufwanda) Projekteb) Mietaufwendungenc) Reisekostend) Rechts- und Beratungskostene) Bürobedarff) Werbung / Akquiseg) sonstige AufwendungenSumme 7. SachaufwandSumme AufwandErgebnisProjektbegleitung(DZI 2)Werbe- undVerwaltungsaufwand gemäß DZIKam pagenBildungs- undAufklärungsarbeit(DZI 3)Werbung undallgem eineÖffentlichkeitsarbeit(DZI 4)Steuerpflichtigerw ,74Vorjahr ,65625.566,88Projektförderung(DZI 1)-44.414,7177.896,6323.643,514%17%Verw altung(DZI 5)27.220,6376.306,5513%Verm ögensverw altung4.827,6522.455,894%11%-14.911,09

Der Personalaufwand betrug 167 Tsd. (2013: 149 Tsd. ). Von dem gesamten Personalaufwand entfallen auf die unmittelbar satzungsgemäßen Aufgaben 55 Tsd. . Von den restlichen 112 Tsd. sind 65 Tsd. der allgemeinen Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit/Werbung und 50 Tsd. dem Sponsoring-Bereich zuzuordnen.Bei PRIMAKLIMA werden mehrere Gehaltsgruppen unterschieden. Jede Position wird auf derGrundlage verschiedener Kriterien (z.B. Grad der Verantwortung, geforderte Kompetenzen)einer Gehaltsgruppe zugeordnet. Es werden 12 Monatsgehälter gezahlt. Die Monatsgehälterder Beschäftigten (Bruttogehälter der Arbeitnehmer) betrugen in 2014 (gerechnet für jeweilseine Vollzeitbeschäftigung):Monatliche Vergütung 00Zusammengenommen betrugen die drei höchsten effektiven Gesamtbezüge im Jahr 2014122.532,44 (AN-Brutto). Aus Datenschutzgründen wird auf die Darstellung von Einzelgehältern verzichtet.Im Folgenden sei der sachliche Zusammenhang wesentlicher Aufwandspositionen aus derGewinn- und Verlustrechnung zu den DZI-Kategorien (Projektförderung, Projektbegleitung,Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit, Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung) erläutert: Die der DZI-Kategorie „Projektförderung“ zugeordneten Aufwendungen für Projekte(7a) sind direkte Aufwendungen für Aufforstungsprojekte. Die der DZI-Kategorie „Projektbegleitung“ zugeordneten Aufwendungen für Projekte(7a) sind Aufwendungen für Aufwandsentschädigungen, die an Personen gezahltwerden, die mit dem Monitoring der Aufforstungsprojekte betraut worden sind. Die der Projektbegleitung zugeordneten Aufwendungen für Reisekosten (7c) sindAufwendungen für Reisen zu Treffen und Tagungen, die dem Austausch mit Projektpartnern dienen. Die der Projektbegleitung zugeordneten sonstigen Aufwendungen (7g) enthalten600,00 für Zahlungen an einen freien Mitarbeiter, der mit dem Management bestehender Aufforstungsprojekte betraut war.6. Indikatoren für die Sparsamkeit und WirtschaftlichkeitDie wirtschaftliche und sparsame Mittelverwendung ist im Sinne des DZI gegeben, wenn dieWerbe- und Verwaltungsausgaben höchstens 30 Prozent der jährlichen Gesamtausgabenund die Ausgaben für Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit im Regelfall höchstens30 Prozent der jährlichen Sammlungseinnahmen betragen.Nach den Berechnungsschemata des DZI ergeben sich bei PRIMAKLIMA für 2014 eine Kostenquote für Werbe- und Verwaltungsaufwendungen von 19,54 % (2013: 22,90%) und eine Kostenquote für Werbungsaufwendungen von 8,07 % (2013: 11,62 %).Anhand folgender Aufstellung kann die Herleitung der DZI-Kostenquoten nachvollzogen werden:8

1.Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgabe/-aufwendungen an den Gesamtaufwendungen Werbe- und 511.496,21Kostenquote für Werbe- und Verwaltungsaufwendungen 19,54 %2.Anteil der Aufwendungen für Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit an den erzieltenSammlungseinnahmen/-erträgen des Vereins Aufwendungen für Werbung und allgemeine .957,78Geldspenden (projektbezogen und enquote für Werbungsaufwendungen8,07 %7. Sitzung des Vorstandes / MitgliederversammlungDer Vorstand des Vereins tagte am 22.03.2014, am 16.05.2014, am 22.07.2014, am13.09.2014 sowie am 1.11.2014; u.a. wurden die folgenden Punkte behandelt:o Erläuterungen zum Ablauf des Geschäftsjahres 2013 und Planung für 2014 und jeweils aktueller Stand des Geschäftsjahres 2014o Vorbereitung der Mitgliederversammlungo Aktuelle Akquisitionsbemühungen und -erfolge; neue und Erweiterung bestehenderKooperationen von Unternehmen mit PRIMAKLIMAo Information des Vorstandes über wesentliche Aufforstungsprojekte und Erläuterungder geplanten neuen Projekteo Strategieplanung inkl. Festlegung der mittel- und langfristigen Ziele von PRIMAKLIMADie Mitgliederversammlung von PRIMAKLIMA fand am 17.05.2014 in Bergisch Gladbach beiAnwesenheit von 23 Mitgliedern und drei Gästen statt. Nach Behandlung der von den Regularien geforderten Themen wurden die Mitglieder über die Lage bei PRIMAKLIMA, die Personalsituation in der Geschäftsstelle und den Mitgliederstand informiert. Weitere Themen waren die Spendenakquisition inkl. Werbung/Öffentlichkeitsarbeit, die Erläuterung der PRIMAKLIMA-Waldprojekte und die Gesamtaufforstungsleistung von PRIMAKLIMA bis Ende 2013.Außerdem wurde der Jahresabschluss 2013 sowie die finanzielle Entwicklung des Vereins inden Monaten Januar bis April 2014 erläutert. Weitere wesentliche Aspekte waren ein Zwischenbericht zur strategischen Ausrichtung des Vereins und die Neuwahl des Vorstands.Der Vorstand wurde bezüglich des Jahres 2013 durch die Mitgliederversammlung entlastet.8. AusblickDer Verein strebt für 2015 an, mindestens das Einnahmeniveau des Vorjahres zu erreichen.Es wird darauf vertraut, dass viele der bisherigen Spender und „Sponsoren“ ihr Engagementin 2015 wiederholen und auf diese Weise werbend für PRIMAKLIMA tätig werden. Außerdemwird erwartet, dass PRIMAKLIMA rd. 75.000 von neuen Spendern erhält. Die Basis dazu istvorhanden (zwei Netzauftritte, Akquisitionsbriefe, Broschüren, eingearbeitetes Team).9

Weitere wichtige Betätigungsfelder für 2015 sind die Entwicklung einer Fundraising-Strategiefür die Initiative Bäume Verschenken und die Vorbereitung der Datenbankablösung.Darüber hinaus sieht es der Verein auch weiterhin als seine Aufgabe an, in schriftlicher undmündlicher Kommunikation bei Wissenschaft, Politik und Unternehmensleitungen sowie Verbänden sich für die biotische Option in der Klimapolitik und für das tatsächliche Verhalten derAkteure mit einer Fülle von Argumenten einzusetzen. Die Liste der Anstrengungen auf diesem Terrain wird Jahr für Jahr länger.Düsseldorf, im März 2015PRIMAKLIMA-weltweit- e.V.Karl Peter HasenkampHenriette LachenitSebastian er10

5. Jahresabschluss 2014 Zur Buchführung wird seit 2013 die Software „Lexware Buchhalter Pro“ eingesetzt. Bei jeder Ausgabe über 250,- gilt das unbedingte Prinzip der zwei Unterschriften. Reisekosten wer-den formal noch restriktiver behandelt. Die Kanzlei Siebel/vBP - Gerald Siebel, Essen, h