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W HITE P APERDesktopVirtualisierung &PresentationVirtualizationDas Beste beider WeltenMit Ericoms Hybridem Virtualisierungsansatzerreichen Organisationen optimierteArbeitsumgebungenEricom SoftwareJuli 2008WP-D0807-4

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationInhaltsverzeichnisEinleitung. 3Was versteht man unter Virtualisierung? . 3Vorteile von Virtualisierungslösungen . 4Varianten für Virtualisierung . 5Vergleich der Virtualisierungstechnologien . 7Desktop-Virtualisierung vs. Presentation Virtualization . 7Blade-PCs im Vergleich zu Desktop-Virtualisierung und Presentation Virtualization . 9Das Beste beider Welten - Ericoms Hybrider Virtualisierungsansatz.10Implementierung der Ericom-Hybrider Technologie.11Verbesserte Virtualisierung .11Offene Hypervisor-Strategie – Freie Auswahl .12Zusammenfassung .12Über Ericom.13http://www.ericom.comPage 2

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationEinleitungDie Virtualisierung der Rechnerumgebung auf Anwenderseite zählt heute zu denspannendsten IT-Themen. Gegenüber herkömmlichen Einzelrechner-Architekturen bieteteine virtualisierte Umgebung verschiedene Vorteile, die von einem einfacherenManagement, höherer Sicherheit, der Einhaltung von Compliance-Richtlinien undniedrigeren Betriebskosten (für Hardware, Strom und Administration) bis zu besserenDisaster-Recovery- und Green-IT-Strukturen reichen. Virtualisierung bietet aber auch dieMöglichkeit, die Benutzerführung durch vereinfachte Programmstarts zu verbessern(beispielsweise über Web-Portale oder Applikationsgruppen, zentral zugewieseneDesktops etc.), die unternehmensweit standardisierte Benutzeroberflächen bereitstellenund unübersichtliche Anhäufungen von Programm-Icons vermeiden.Die Virtualisierung der Arbeitsoberfläche von Endanwendern lässt sich überverschiedene Technologien und Plattformen erreichen. Dabei kommt es darauf an, dieWünsche unterschiedlicher User (schließlich reicht das Spektrum von Benutzern, die nurbestimmte Applikationen aufrufen, über aktivere Anwender bis zu Power-Usern) mit denAnforderungen der IT-Verantwortlichen abzugleichen, die verfügbaren Möglichkeitenbedarfsgerecht einzuordnen und die beste Wahl für eine Organisation zu treffen.Ziel dieses Whitepapers ist es, die unterschiedlichen Virtualisierungsmöglichkeitenvorzustellen und die jeweiligen Vorteile und Nachteile gegenüberzustellen. In diesemDokument stellen wir auch eine Strategie vor, wie sich beide Virtualiserungsformenoptimal verbinden lassen.Hinweis: Der Begriff „Virtualisierung“ kann in der Informationstechnologieunterschiedliche Bedeutungen haben, beispielsweise wenn es um die Virtualisierung vonServern, Speichersystemen oder Applikationen geht. In diesem Whitepaper geht esdagegen um die Virtualisierung der Arbeitsumgebungen von Endanwendern (wie greifenBenutzer auf ihre Applikationen oder Desktops zu; wo werden diese ApplikationenDesktops gehostet). In diesem Dokument wird der Begriff Virtualisierung immer ineinem solchen Zusammenhang gebraucht.Was versteht man unter Virtualisierung?Unter Virtualisierung versteht man die Trennung der Arbeitsumgebung des Benutzers(einzelne Applikationen oder die gesamte Benutzeroberfläche) von denzugrundeliegenden Hardware-Ressourcen. Dadurch stehen die leistungsstarkenRechenkapazitäten moderner Serversysteme vollständig zur Verfügung und es lassen sichmehrere Sitzungen zentral installierter Applikationen und/oder ganzer DesktopOberflächen gleichzeitig ausführen. Darüber hinaus können auf einem einzelnen Servermehrere verschiedene Betriebssysteme laufen (beispielsweise Windows Vista undWindows XP) und verschiedene Applikationen parallel ausgeführt werden.Traditionelle Desktop-Architekturen — ein Management-AlptraumDurch Virtualisierung sind die eigentlich zugrundeliegenden Hardware-Ressourcen fürEndanwender irrelevant. Anwender greifen auf Applikationen oder gesamteBenutzeroberflächen zu, als ob sie auf dem lokalen Rechner installiert wären; tatsächlichwerden sie aber von unterschiedlichen Standorten oder Plattformen gestartet. Das ist einerheblicher Unterschied zu den traditionellen Desktop-Architekturen, bei denen dieApplikationen und häufig auch sensible Informationen auf dem Einzelrechnergespeichert sind und von Unternehmensseite erhebliche Investitionen in leistungsstarkehttp://www.ericom.comPage 3

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationPCs erfordern, um Applikationen überhaupt erst ausführen und Daten speichern zukönnen. Alte Desktop-Architekturen sind für die verantwortlichen IT-Administratorenein Management-Alptraum, die unternehmensweit einheitliche Konfigurationensicherstellen, regelmäßige Hardware-Upgrades durchführen, aktualisierte SoftwareBestände vorweisen und effizienten Benutzer-Support gewährleisten müssen (sowohl fürHardware-Reparaturen als auch bei Software-Problemen). Dazu kommen nochregelmäßige und zeitaufwendige Software-Updates und Produkt-Rollouts.Vorteile von VirtualisierungslösungenEine richtig umgesetzte Virtualisierungsstrategie sorgt für eine bessere Zuteilung derRechenkapazitäten und niedrigere Betriebskosten, weil Hardware-Investitionen,Administrationsaufwand und Stromverbrauch sinken. Zudem lassen sichSicherheitsvorgaben besser einhalten und Disaster-Recovery-Strukturen verbessern, ohnedass die gewohnten Arbeitsabläufe der Endanwender davon betroffen sind.Unterschiedliche VirtualisierungsansätzeVorteile von Virtualisierungslösungen auf einen Blick: Niedrigere Hardware- und Desktop-Management-Kosten — GehosteteApplikationen oder auf Zentralservern gelagerte Desktops reduzieren denZeitaufwand gegenüber der ansonsten nötigen Installation, Aktualisierung undFehlersuche auf jedem einzelnen PC im Netzwerk. Installiert und führt manApplikation von zentraler Stelle aus, reichen außerdem in der Regel wenigerleistungsstarke und damit günstigere PCs aus, die auch nicht turnusmäßig allezwei bis drei Jahre ersetzt werden müssen, sondern erst nach fünf bis sechsJahren. Wahre Stromfresser können zudem durch energiesparende Thin-Clientsausgetauscht werden, um Hardware- und Energiekosten zu minimieren. Verbesserte Produktivität der IT-Mitarbeiter und höhere Flexibilität durchvirtuellen Desktop- und Applikations-Zugriff — Virtualisierung bietet ITMitarbeitern mehr Möglichkeiten, wie sie Applikationen einsetzen undnotwendige Veränderungen an der Serverausrüstung sind einfacher. Sicherer Remote-Zugriff auf Applikationen und Desktops fürNiederlassungen und mobile Mitarbeiter — In Rechnerstrukturen mit zentralgehosteten Desktops und Applikationen können externe Mitarbeiter unterwegsInformationen abrufen und ihre Aufgaben standortunabhängig ausführen. Stichpunkt Datenschutz — Durch die zentrale Speicherung von Desktops,Applikationen und Daten müssen sensible Informationen nicht mehr lokal aufLaptops, PCs oder Privatrechnern abgelegt werden. Das Risiko, von verlorenenoder gestohlenen Daten betroffen zu sein, sinkt ganz erheblich. Einhaltung gesetzlicher Richtlinien — Neben höherer Datensicherheitvereinfachen zentral gehostete Rechnerstrukturen die Einhaltung gesetzlicherCompliance-Richtlinien für das Logging und die Dokumentierung bestimmterDatenprozesse Business Continuity sicherstellen — Mitarbeiter können zwischen HomeOffice und anderen Standorten beliebig wechseln, wenn beispielsweise eineNaturkatastrophe die Fahrt zur Arbeit verhindert, aber die Kommunikationsverbindungen noch bestehen. Wichtige Daten lassen sich über Backup-Systemehttp://www.ericom.comPage 4

Desktop Virtualization & Presentation Virtualizationsichern und nach Serverabstürzen wiederherstellen. Die bedarfsgesteuerteUmleitung auf verfügbare Ersatz-Server sorgt für minimale Ausfallzeiten.Varianten für VirtualisierungDurch die wachsende Popularität von Virtualisierungskonzepten stehen mittlerweile dieunterschiedlichsten Strategien mehrerer Anbieter zur Auswahl. Hier ein Überblick überdie wichtigsten Trends:Presentation Virtualization (SBC)„Presentation Virtualization“, auch bekannt als Server Based Computing (SBC),ermöglicht die Ausführung und Kontrolle einer Applikation an unterschiedlichenStandorten. Die dahinter stehende Technologie ist Microsoft Windows Server TerminalServices, häufig ergänzt um Lösungen von Drittanbietern wie zum Beispiel PowerTermWebConnect von Ericom Software.Über Presentation Virtualization lassen sich Applikationen auf Terminal Servern imRechenzentrum zentral installieren und verwalten. Dieser Terminal-Server erzeugtBildschirmausgaben auf dem Terminal-Client des Benutzers, der wiederum perTastatureingabe oder Mausbewegung mit dem Server kommuniziert.Über Terminaldienste können Administratoren den betreffenden Benutzern einzelneApplikationen und Daten zur Verfügung stellen, für die Erledigung der Aufgaben ist aberauch der gesamte Remote-Desktop-Rechner verfügbar. Anwender haben vollständigenZugriff auf die Applikationen – das „Look and Feel“ unterscheidet sich nicht von dergewohnten Arbeitsumgebung.1Desktop-Virtualisierung (VDI)Desktop-Virtualisierung (im VMware-Sprachgebrauch wird diese Technologie als VDIbezeichnet) bezeichnet eine Infrastruktur, die komplette Desktop-Rechner virtualisiertund sie im Rechenzentrum auf Servern hostet, anstatt die Benutzeroberflächen aufEinzel-PCs lokal zu installieren oder über Windows Terminal Server bereitzustellen.Anwender greifen über ein Netzwerkprotokoll wie RDP von einem lokalen PC oderThin-Client auf die Desktop-Rechner us/ts-product-home.aspxhttp://www.ericom.comPage 5

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationBei der Desktop-Virtualisierung kommt ein Hypervisor als Softwareschicht auf demzentralen Server zum Einsatz. Dieser Hypervisor teilt die Hardwarekapazitätendynamisch und transparent zu, so dass mehrere Betriebssysteme parallel auf demgleichen Rechner laufen können. Es gibt dutzende Hypervisor-Implementierungen aufdem Markt von den unterschiedlichsten Firmen wie VMware, Microsoft, Sun, VirtualIron, Oracle, Red Hat oder Novell, um nur einige zu nennen.Die Zeichnung unten stellt ein typisches Desktop-Virtualisierungsszenario vor, das indiesem Fall auf der VMware Virtual Desktop Infrastructure (VDI) basiert.Copyright 2008 VMware, Inc.Connection BrokerEin wichtiger Bestandteil von Desktop-Virtualisierungs-Infrastrukturen ist derConnection Broker, der die Remote-Zugriffe der Anwender-Clients auf die virtuellenMaschinen koordiniert. Die eintreffenden Remote-Anfragen der Clients werden dabeiden richtigen Virtual-Desktops.Blade-PCs und Remote-RechnerUnter Blade-PCs versteht man Rechner, die nur aus einer dünnen, modularen Karte(Blade) bestehen, der sich in einem zentral gesicherten Chassis (Rack) befindet. ÜberStandard-Netzwerkverbindungen sind solche Blade-PCs mit Bildschirm, Tastatur undMaus der Anwender verbunden.Vorteile von Blade-PCs gegenüber herkömmlichen Desktop-Rechnern: Minimierung der Administrations-, Betriebs- und Wartungskosten Platzeinsparung am Arbeitsplatz durch Austausch sperriger PCs Einfaches Hinzufügen von Endanwendern Wirtschaftliche Nutzung von Kühlungssystemen und Strombedarf Verbesserter Schutz durch Hardware-Einsatz an zentral gesichertem Standorthttp://www.ericom.comPage 6

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationAufgrund der hohen Anzahl aufzubauender Session-Verbindungen und technischenBegrenzungen des Protokolls müssen Presentation- und DesktopVirtualisierungslösungen eine Reihe von Herausforderungen bei der Performancemeistern. Diese Nachteile führen zu schlechten Reaktionszeiten bei der Übertragunggroßer Grafik- und Mediendateien sowie beim Einsatz von Peripheriegeräten. Mit denHardware-basierten Blade-PCs bekommt man die Geschwindigkeitsprobleme in denGriff.Jedem Benutzer steht dabei ein eigener Blade-PC zur Verfügung, dessen SessionVerbindungen isoliert sind, um die Performance- und Stabilitätswerte zu erhöhen.Ein interessantes Angebot für Blade-PCs auf dem Markt ist der mit PC-over-IP ausgestattete Teradici-Rechner. PC-over-IP-Technologie stellt Endanwendern dieArbeitsoberfläche zentral über ein herkömmliches IP-Netzwerk zur Verfügung;Bildschirmkomprimierung und Darstellung unterscheiden sich nicht von einem lokalenStandard-PC.Die Zeichnung unten stellt Teradicis PC-over-IP-System vor:Copyright 2008 Teradici CorporationDie Blade-PCs laufen über den TERA-Host, während Bildschirmdarstellung, Tastatur,Maus, Lautsprecher und Drucker über das TERA-Portal verbunden sind.Vergleich der g vs. Presentation VirtualizationDer Hauptunterschied zwischen Presentation- und Desktop-Virtualisierung besteht darin,wie die User-Sitzungen auf dem Server verwaltet werden. Bei Presentation Virtualizationwerden mehrere Benutzer mit dem gleichen Terminal Server verbunden und greifen überdas gleiche Betriebssystem auf Parallelverbindungen zu. Im Gegensatz dazu versetztDesktop-Virtualisierung die User in die Lage, Einzelverbindungen unterschiedlicherBetriebssysteme aufzubauen, die als virtuelle Maschinen laufen. Mehrere virtuelleMaschinen arbeiten dabei auf der gleichen Hardware-Virtualisierungsschicht,beispielsweise VMware ESX Server.http://www.ericom.comPage 7

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationGegenüber Presentation Virtualization weist Desktop-Virtualisierung mehrere Vorteileauf: Jeder Benutzer verfügt über eine komplett personalisierte und anpassbareBenutzeroberfläche mit individueller Zusammenstellung der gewünschtenApplikationen und Konfigurationen. Im Gegensatz dazu teilen sich beiPresentation Virtualization mehrere User pro Terminal Server eine bestimmteAuswahl an Applikationen gemeinsam und eine personalisierte Konfiguration istbegrenzt. Desktop-Virtualisierung ermöglicht klar isolierte Benutzersitzungen, besser alsbei Presentation Virtualization. Negative Effekte durch Applikationen, die nichtauf einem Terminal Server laufen, entfallen. Virtual Desktops nutzen PC-Betriebssysteme wie Windows Vista oder WindowsXP, während Presentation-Virtualization-Lösungen auf Server-Betriebssystemenwie Windows Server 2008 und Windows Server 2003 laufen. PCBetriebssysteme bieten die gewohnte Benutzerführung und sind mit ClientApplikationen besser kompatibel. Über Desktop-Virtualisierung sind mehrere Betriebssystemarten und –versionen frei kombinierbar. Auf einigen Rechnern läuft dann Windows Vista,während andere PCs mit Windows XP oder Linux.Andererseits verfügt Presentation Virtualization auch über mehrere Vorteile gegenüberDesktop-Virtualisierung: Bei Presentation Virtualization sind alle Applikationen auf einem einheitlichenBetriebssystem installiert und zentral administrierbar. In DesktopVirtualisierungsszenarien muss der Administrator dagegen mehrere VirtualDesktops mit unterschiedlichen Betriebssystemen und Applikationen verwalten.Dazu kommt, dass sich virtuelle Desktop-Rechner von den Benutzernpersonalisieren und verändern lassen, wodurch das Management zusätzlicherschwert wird. Windows Terminal Server ist in der Regel fünf mal besser skalierbar alsVirtual Desktops auf der gleichen Hardware. Das liegt daran, dass alleSession-Verbindungen innerhalb des gleichen Betriebssystems ausgeführtwerden, was eine effizientere Nutzung der verfügbaren Speicher- undProzessorkapazitäten ermöglicht. Dagegen benötigt jeder virtuelle DesktopRechner eine separate und vollständige Betriebssystem-Konfiguration mitentsprechend höherem Ressourcenverbrauch. Presentation-Virtualization-Lösungen sind im allgemeinen günstiger alsDesktop-Virtualisierungslösungen — die Kosten für PresentationVirtualization liegen bei 200 bis 250 US-Dollar pro User für die Server-Softwareund –Hardware, während die Ausgaben für Desktop-Virtualisierung ungefähr600 bis 700 US-Dollar pro User betragen. Der Kostenunterschied beruht imwesentlichen auf zwei Faktoren: 1. Desktop-Virtualisierung erfordert zweiServer und 2. Jeder Virtual-Desktop benötigt ein eigenes Betriebssystem zu denvollen Systemlizenzkosten. Desktop-Virtualisierungslösungen verbrauchenaußerdem mehr Speicherplatz, wodurch zusätzliche Kosten entstehen.http://www.ericom.comPage 8

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationBlade-PCs im Vergleich zu Desktop-Virtualisierung und PresentationVirtualizationDie Vorteile von Blade-PCs gegenüber Presentation- und DesktopVirtualisierungslösungen bestehen in einer besseren Performance und SessionIsolierung. Besonders Blade-Rechner mit PC-over-IP-Technologie bieten Anwenderndie praktisch gleichen Leistungsmerkmale wie lokale Rechner. Die Darstellung vonGrafiken, Medien und anderen Großdateien ist hier am schnellsten.Jeder Blade-PC verfügt über einen eigenen Prozessor, aber in Presentation- undDesktop-Virtualisierungsumgebungen müssen die verfügbaren Peicher- und CPURessourcen aufgeteilt werden. Blade-Rechner erzielen also höhereGeschwindigkeitswerte.Als Nachteile von Blade-PCs sind die Kosten von 1.300 bis 3.500 US-Dollar pro User zunennen, die sich aus Management-Software-2 sowie Speicherplatz- und Strom-Kostenzusammensetzen.Die Tabelle unten fasst die verschiedenen Virtualisierungsoptionen anhand derunterschiedlichen Parameter zusammen.(PV Presentation Virtualization, VDI Virtual Desktop rbrauchManagementPerformanceBladePCsVDIPVBlade PCsBlade PCsPVBlade PCsVDIPVVDIPVBlade PCsVDIPV, VDIKosten der Lösung — Dieser Wert rechnet die Kosten für Hardware und Softwarezusammen. Blade-PCs sind die mit Abstand teuerste Variante, weil sie erheblich größereHardware-Investitionen erfordern. Desktop-Virtualisierungslösungen sind amzweiteuersten, da sie gegenüber Presentation-Virtualiuzation-Umgebungen eine höhereServer-Anzahl und größere Investitionen in Betriebssystem-Software beanspruchen.Speicherbedarf im Rechenzentrum — Hier werden die Lösungen anhand desbenötigten Speicherplatzes im Rechenzentrum verglichen. Der Lösungsansatz mitdedizierten Blade-Rechnern für jeden Benutzer erfordert den größten Speicherbedarf,gefolgt von Desktop-Virtualisierungslösungen und Presentation Virtualization mitweniger Servern.Energieverbrauch — Die Hardware-lastige Umsetzung einer Blade-PC-Strategie führtzu einem höheren Energieverbrauch gegenüber Desktop-Virtualisierungslösungen. Diegrößere Anzahl erforderlicher Server wiederum führt in DesktopVirtualisierungsumgebungen zu höheren Energiekosten im Vergleich zur ericom.comPage 9

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationManagement — Dieser Vergleichspunkt stellt den Administrationsaufwand der dreiLösungen gegenüber. Presentation Virtualization beschränkt die Applikationen auf eineinziges Betriebssystem auf den Zentralservern, wogegen bei Blade-Rechnern undDesktop-Virtualisierungslösungen der Administrator mehrere installierte Betriebssystemeund Applikationen verwalten muss.Performance — Hier kommt die Reaktionszeit und Rechengeschwindigkeit zur Geltung,wenn Anwender große Dateien übertragen, insbesondere rechenlastige Grafik- undMultimediadateien. Blade-PCs bieten die besten Reaktions- und Geschwindigkeitswerte.Das Beste beider Welten - Ericoms HybriderVirtualisierungsansatzDas Ziel beim Einsatz von Virtualisierungstechnologien ist es, durch Konsolidierung undoptimale Nutzung der IT-Ressourcen ein hohes Maß an Produktivität undBedienungskomfort bei gleichzeitiger Verbesserung der Management- undSicherheitsfunktionalität zu erreichen. Beide Virtualisierungsansätze haben spezifischeVor- und Nachteile – gibt es eine Möglichkeit, beide Welten miteinander zu kombinieren?Tatsache ist, dass die Mehrheit der Unternehmen mit einem Mix beider Technologien amBesten gedient ist. Das liegt daran, dass unterschiedliche Anwender auch verschiedeneAnforderungen haben. Was für einen bestimmten User gut ist, kann für einen anderenUser schon wieder nachteilig sein.In den meisten Organisationen gibt es drei Arten von Anwendern: Aufgabenorientierte User, die Zugriff auf zwei oder drei Applikationenbrauchen, aber ihre Benutzeroberfläche nicht an zusätzliche Aufgaben anpassenmüssen. Wissensgesteuerte User mit breitem Aufgabengebiet, die Zugriff auf mehrApplikationen benötigen und häufig individuelle Anpassungen vornehmenmüssen. Power-User, die leistungsstarke Hardware für den Zugriff aufgeschwindigkeitssensitive Applikationen brauchen, beispielsweise CAD/CAMSoftware oder Geschäftsapplikationen.Ericoms Hybrider Virtualisierungsansatz verbindet die jeweiligenVirtualisierungstechnologien, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Benutzergruppenabzudecken. Die Anforderungen der jeweiligen Nutzer werden abgedeckt und die Kostenminimiert, da nur erforderliche Investitionen anfallen. Dieser Ansatz bietet eine Reihevon Vorteilen: Aufgabenorientierte User (in der Regel sind das 70 bis 80 Prozent der Anwenderim Unternehmen) nutzen Presentation-Virtualization-Technologie Wissensgesteuerte User mit breitem Aufgabengebiet (üblicherweise 20 bis 30Prozent der Benutzer) nutzen Desktop-Virtualisierung Power-User (fünf bis zehn Prozent der Anwender) nutzen Blade-PCshttp://www.ericom.comPage 10

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationIn einer Finanzgesellschaft beispielsweise nutzen die Börsenmakler teureHochgeschwindigkeits-Blade-Rechner für den Zugriff auf die Börsensysteme, währendauf der Managementebene Virtual Desktops für individuelle Anforderungen zum Einsatzkommen, und die Mitarbeiter in der Buchhaltung auf Applikationen wie Microsoft Officeüber Windows Terminal Server zugreifen.Durch den Hybriden Virtualisierungsansatz sparen Organisationen Kosten ein, weil siesoweit möglich günstigere Virtualisierungslösungen nutzen (Presentation Virtualizationstatt Desktop-Virtualisierung, bzw. Desktop-Virtualisierung anstelle von Blade-PCs).Dieser Ansatz stellt Benutzern alle benötigten Funktionen zur Verfügung und versetztOrganisationen in die Lage, auf breitester Front und für die größtmögliche Anzahl anUsern wirtschaftliche Virtualisierungslösungen bereitzustellen, und nicht nur für einzelneAbteilungen und bestimmte Benutzergruppen.Implementierung der Ericom-Hybrider TechnologieWie lässt sich der Hybride Virtualisierungsansatz umsetzen? Ist es nicht kompliziert, dreiverschiedene Technologien zu verwalten?Verbesserte VirtualisierungJede Form der Virtualisierung bietet Benutzern und IT-Verantwortlichen imUnternehmen bestimmte Vorteile, aber die Herausforderung besteht darin, alleVirtualisierungsmöglichkeiten sinnvoll zu kombinieren. Ericom setzt auf eineplattformübergreifende Zugriffs- und Managementlösung, die die Gesamtfunktionalitätaller Technologien verbessert. PowerTerm WebConnect von Ericom nutzt eineeinheitliche Management-Umgebung für sicheren, zeit- und ortunabhängigen Zugriffauf Desktops und Applikationen, die auf führenden Virtualisierungslösungen wieVMware, Microsoft, Virtual Iron und Xen-Plattformen, aber auch auf Windows TerminalServern und Blade-Rechnern läuft.Ericoms Hybrider Virtualisierungsansatz – das Beste beider Welten als Gesamtlösunghttp://www.ericom.comPage 11

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationPowerTerm WebConnect erweitert die Vorteile dieser Plattformen durch folgendeFunktionen:Effizientes Management großer Server-, Desktop- und Benutzergruppen über eineeinheitliche, zentrale Administrations- und Kontrollkonsole.Verbesserte Server-Performance und –Skalierbarkeit durch zentrales Management undLoad-Balancing von VM-Pools, Terminal-Servern und Blade-Rechnern.Einhaltung gesetzlicher Compliance-Richtlinien durch anpassbare Logging- undAudit-Funktionen für Monitoring und Auditierung der User-Zugriffe auf Applikationen,Dienste und Dokumente.Höhere Bedienungsfreundlichkeit durch Performance-Verbesserungen undFeinjustierung der Benutzeroberfläche gemäß individueller User-Anforderungen.Remote-Support für User in Niederlassungen und an externen Standorten mit Hilfe vonNetzwerk-Tools, die IT-Mitarbeitern die Steuerung von Benutzer-Sessions und Rechnernermöglichen, um Reise- und Supportaufwand zu minimieren.PowerTerm WebConnect bietet diese Erweiterungen als ein Produkt mit einer Lizenz.Das Management der verschiedenen Plattformen ist dadurch erheblich einfacher undkosteneffizienter als bei der Administration mehrerer Lösungen über mehrere Anbieter.Offene Hypervisor-Strategie – Freie AuswahlDer Markt für Virtualisierungslösungen wächst und entwickelt sich weiter, wodurch dieWahl der richtigen Virtualisierungsplattform mit der höchsten Flexibilität fürUnternehmen von entscheidender Bedeutung ist. Ericoms einheitliche VirtualisierungsManagement-Lösung unterstützt eine Vielzahl der führenden Hypervisor-Systeme. MitEricom können Unternehmen Hypervisor-Umgebungen nach Bedarf verändern odererweitern, ohne dass es zu Betriebsunterbrechungen kommt – für Merger undAkquisitionen sind das optimale Voraussetzungen.ZusammenfassungPresentation Virtualization, Desktop-Virtualisierung und Blade-Rechner haben ihre ganzunterschiedlichen Stärken im Unternehmensumfeld. Jede Technologie hat bestimmteVorteile und Nachteile. Die Herausforderung besteht darin, die jeweiligen Stärken zumaximieren und Schwächen zu minimieren.Ericoms Hybrider Virtualisierungsansatz versetzt Organisationen in die Lage, VirtualDesktops optimal mit Windows-Terminal-Diensten und Blade-Rechnern im Rahmeneiner einheitlichen Management-Umgebung in einem Produkt mit einer Lizenz zukombinieren. PowerTerm WebConnect von Ericom ermöglicht es Organisationen, eine100-prozentige Virtualisierungsumgebung bei niedrigeren Kosten zu schaffen, dieManagement-Vorteile der jeweiligen Virtualisierungsplattformen zu erweitern und fürInvestitionssicherheit zu sorgen.Besuchen Sie http://www.ericom.com/hybrid-approach, um mehr über Ericoms HybridesVirtualisierungskonzept zu erfahren und eine Testversion der Software PowerTermWebConnect herunterzuladen.http://www.ericom.comPage 12

Desktop Virtualization & Presentation VirtualizationÜber EricomEricom Software ist ein führender Anbieter von unternehmensweiten Lösungen fürAnwendungszugriff und Virtualisierung. Seit 1993 hilft Ericom Anwendern beimZugriff auf geschäftskritische Unternehmensanwendungen, die auf einer breiten Palettevon Microsoft Windows Terminal-Servern, Virtual Desktops, Blade-PCs, Legacyund anderen Systemen laufen. Ericom bietet Organisationen echten Mehrwert durchOptimierung der bestehenden Investitionen. Mit Niederlassungen in den USA, England,EMEA, Indien und China verfügt Ericom über ein weltweites Netzwerk vonDistributoren und Partnern in Nordamerika, Europa, Asien und dem Nahen Osten. Unserwachsender Kundenstamm beläuft sich auf über 30.000 Organisationen mit mehr als 7Millionen InstallationenWeitere Informationen über Ericoms Produktpalette und Diernstleistungen befinden sich unter:http://www.ericom.comNorth AmericaEricom Software Inc.231 Herbert Avenue, Bldg. #4Closter, NJ 07624 USATel 1 (201) 767 2210Fax 1 (201) 767 2205Toll-free 1 (888) 769 7876Email [email protected] & Western EuropeEricom Software (UK) Ltd.11a Victoria SquareDroitwich, WorcestershireWR9 8DE United KingdomTel 44 (0) 845 644 3597Fax 44 (0) 845 644 3598Email [email protected] Software Ltd.8 Hamarpeh StreetHar Hotzvim Technology ParkJerusalem 91450 IsraelTel 972 (2) 591 1700Fax 972 (2) 571 4737Email [email protected] 1999-2008 Ericom Software Ltd. Ericom and PowerTerm are registered trademarks of Ericom Software Ltd.Other company brands, products and service names are trademarks or registered trademarks of their respective holders.http://www.ericom.comPage 13

XP, während Presentation-Virtualization-Lösungen auf Server-Betriebssystemen wie Windows Server 2008 und Windows Server 2003 laufen. PC-Betriebssysteme bieten die gewohnte Benutzerführung und sind mit Client-Applikationen besser kompatibel. Über Desktop-Virtualisierung sind mehrere