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Tarife-Aktionen.deStarterBoxMontage- und Bedienungshandbuch

erblick . . . . . . . . . . . . . . . .Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . .Installation . . . . . . . . . . . . . . . .Montage. . . . . . . . . . . . . . . .Inbetriebnahme. . . . . . . . . . . . . .Anschlüsse und Leuchtanzeigen (LED). . . . . . . .Konfiguration des integrierten Terminaladapters . . . . .Übersicht der Konfigurationsmöglichkeiten. . . . . . .Konfigurationsparameter . . . . . . . . . . . .Gerät auf den Auslieferzustand zurücksetzen . . . . . . .Mehrfachrufnummer MSN (Multiple Subscriber Number) konfigurierenGebührenimpuls konfigurieren . . . . . . . . . . .Endgerätetyp konfigurieren. . . . . . . . . . .Betrieb bei Ausfall des 230V Netzes . . . . . . . . .ISDN-Leistungsmerkmale mit ISDN-Telefonen nutzen . . . .ISDN-Leistungsmerkmale mit Analogtelefonen nutzen. . .Rufnummernunterdrückung (CLIR). . . . . . . . .Rufumleitung . . . . . . . . . . . . . . .Rufumleitung sofort (CFU) . . . . . . . . . . . .Rufumleitung bei besetzt (CFB). . . . . . . . . .Rufumleitung bei nicht melden (CFNR). . . . . . . .Rückfrage, Halten, Rufübergabe, Konferenz . . . . . . .Halten und Rückfrage . . . . . . . . . . . . .Dreierkonferenz. . . . . . . . . . . . . .Anklopfen . . . . . . . . . . . . . . . .Anklopfen konfigurieren (CW) . . . . . . . . . . .Anklopfen beantworten, abweisen . . . . . . . . . .Automatischer Rückruf bei besetzt (CCBS). . . . . . .Parken (TP). . . . . . . . . . . . . . .Rufnummer fangen (MCID). . . . . . . . . . .Erweiterte Anschlussmöglichkeiten und Schalter . . . . .Öffnen der Anschlusskammer . . . . . . . . . . .Ansicht der Anschlusskammer . . . . . . . . . . .Terminaladapter aktivieren/deaktivieren . . . . . . . .S0-Bus Konfiguration (Bus oder Punkt zu Punkt) . . . . . .Abschlusswiderstände bei externer S0-Bus Verkabelung . . . .Verdrahtungsbeispiele von externer S0-Bus Verkabelung . . . .Technische Daten . . . . . . . . . . . . . .Betriebsarten und deren Signalisierung. . . . . . . .Allgemeine Daten . . . . . . . . . . . . . .Umweltbedingungen . . . . . . . . . . . . .Produktsicherheit . . . . . . . . . . . . . .Schnittstellen . . . . . . . . . . . . . . .EMV. . . . . . . . . . . . . . . . .Mögliche auftretende Fehler und ihre Ursachen. . . . usgabe 2Seite 1 von 24

Tarife-Aktionen.de1ÜberblickDieses Handbuch soll Sie mit der Montage und der Bedienung der StarterBox vertrautmachen, so dass Sie in den Genuss der vielfältigen Vorzüge dieses Gerätes kommen.Die StarterBox ist ein ISDN-Netzabschlussgerät für den ISDN-Basis-Anschluss undenthält folgende Komponenten:- NTBA (ISDN-Netzabschluss)- DSL-Splitter- Terminaladapter für den Anschluss analoger Endgeräte (TA a/b)Abbildung 1: PrinzipdarstellungNeben den ISDN S0-Anschlüssen besitzt die StarterBox zwei analoge Anschlüsse:- a/b1 - NFN-Anschluss an der Oberseite des Gehäuses- a/b2 - Klemmanschlüsse unter der GehäuseabdeckungÜber die analogen Anschlüsse können folgende ISDN-Leistungsmerkmale genutztwerden:- Gebührenimpuls- Rufumleitung- Rückfragen und Halten- Dreierkonferenz- Anklopfen- Rückruf bei Besetzt- Rufnummernunterdrückung- Rufnummernanzeige (nur bei CLIP-fähigen Analogtelefonen)- ParkenSeite 2 von 24Ausgabe 2

Tarife-Aktionen.deWeiterhin können jedem a/b-Anschluss bis zu 3 Rufnummern (MSN) zugeordnet werden.Auch bei Ausfall der 230V-Versorgung ist der Notbetrieb eines a/b-Anschlusses oderdes S0-Anschlusses möglich (siehe Kapitel 4.2.5/S. 11).2SicherheitshinweiseDas Gehäuse darf nicht geöffnet werden.An der StarterBox dürfen nur Geräte angeschlossen werden, die SELV-Spannung (Sicherheits-Kleinspannungs-Stromkreis) liefern und/oder der ETS 300 047 entsprechen.Während eines Gewitters dürfen Sie die StarterBox nicht installieren und auch keineLeitungsverbindung stecken oder lösen.Die StarterBox ist nur für Anwendungen innerhalb eines Gebäudes vorgesehen. Verlegen Sie die Leitungen so, dass niemand darauf treten oder darüber stolpern kann.Achtung! Auch bei gezogenem Netzstecker können an den a/b- und S0-AnschlüssenSpannungen anliegen, da die StarterBox von der Vermittlungsstelle ferngespeist wird.Die Reinigung des Gehäuses soll mit einem trockenen Tuch erfolgen. Der direkte Kontakt mit Wasser ist zu vermeiden. Insbesondere darf das Gerät niemals ins Wasser getaucht werden.Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden.3Installation3.1Montage3142Abbildung 2: Rückansicht mit BefestigungslöchernAusgabe 2Seite 3 von 24

Tarife-Aktionen.deIn der Abbildung 2 sehen Sie eine Übersicht der Befestigungslöcher, die eine Montagean der Wand erlauben. Sie können dazu die im Mittelteil dieses Handbuches enthaltene Bohrschablone nutzen.Hinweis: Die Befestigungslöcher 1 und 2 an der StarterBox entsprechen den Befestigungslöchern am Standard ISDN NTBA. Sollte der Standard ISDN NTBAgegen eine StarterBox ausgetauscht werden, können gleich die vorhandenen Befestigungsschrauben genutzt werden.3.2Inbetriebnahme1.Wenn bisher ein analoger Telefon-Anschluss vorhanden war: Ziehen Sie alle TAEStecker der an der TAE Dose angeschlossenen Geräte.Wenn bisher ein ISDN-Anschluss vorhanden war: Ziehen Sie den Netzsteckerdes NTBA. Entfernen Sie die Kabelverbindung zwischen TAE-Anschluss undNTBA (Den alten NTBA benötigen Sie nun nicht mehr.).2.Stecken Sie Ihr eventuell vorhandenes ISDN-Telefon in eine der zwei ISDN-S0Buchsen der StarterBox.Stecken Sie Ihr eventuell vorhandenes analoges Telefon in die F-Buchse der integrierten NFN-Anschlussbuchse.3.Verbinden Sie das DSL-Modem mit der DSL-Buchse der StarterBox.4.Verbinden Sie das 230V Netzkabel mit der Netzsteckdose.5.Verbinden Sie erst zum Schluss das Kabel von der Buchse "Amt" mit der TAEDose Ihres Hausanschlusses.Hinweis: Die StarterBox ist im Auslieferzustand so programmiert, dass Sie jetzt ohneweitere Konfiguration telefonieren und angerufen werden können.Betrieb einer ISDN TK-Anlage an der StarterBoxBeim Einsatz von ISDN TK-Anlagen am S0-Bus ist in der Regel die Funktion des bereits in der StarterBox integrierten Terminaladapters unnötig und kann deshalb deaktiviert werden.Bitte beachten Sie hierzu das Kapitel 7.3/S. 17.Seite 4 von 24Ausgabe 2

Tarife-Aktionen.de3.3Anschlüsse und Leuchtanzeigen (LED)Abbildung 3: Ansicht der AnschlüsseAnschlüsse:DSL (U-R2)Amt2 x ISDN S0NFN-RJ 45 für DSL-ModemanschlussRJ 11 für TAE-Hausanschlussdose2 x RJ 45 für ISDN S0-Bus EndgeräteAnaloger Anschluss a/b1 (siehe Abbildung 4)Abbildung 4: Ansicht der OberseiteLED-Funktionen:In Betrieb230V Ausgabe 2-Leuchtet, wenn Speisung vom Amt vorhanden istLeuchtet, wenn 230V Stromversorgung vorhandenist.Seite 5 von 24

Tarife-Aktionen.de4Konfiguration des integrierten Terminaladapters4.1Übersicht der KonfigurationsmöglichkeitenZur Konfiguration der StarterBox benötigen Sie ein analoges Telefon mit Tonwahl(MFV). Während der Konfiguartion muss die StarterBox am Stromversorgungsnetz(230V ) angeschlossen sein.Konfigurationsmode aufrufen:1.Nehmen Sie den Hörer des Telefons am Anschluss a/b1 oder a/b2 ab und wartenSie auf das Freizeichen.2.Wählen Sie *6368# . Nach dem ersten * wird das Freizeichen abgeschaltet.3.Bei erfolgreicher Eingabe der Sequenz ist ein positiver Quittungston1 hörbar.Konfiguration:4.Geben Sie nun gemäß der Tabelle 1 auf Seite 8 den Parameter und den Parameterwert ein.5.Falls die Konfiguration korrekt war und gespeichert wurde, wird als Quittungsignalein positiver Quittungston1 aktiviert. Andernfalls ertönt ein negativer Quittungston2.6.Falls Sie weitere Einstellungen vornehmen wollen, fahren Sie mit Schritt 4 fort.Konfiguration beenden:7.Hörer auflegen.Die Programmierung der Parameter sollte innerhalb von 30 Sekunden erfolgen, da ansonsten das Konfigurationsmenü verlassen wird.Hinweis: Für den normalen Gebrauch erkennt die StarterBox sowohl Impuls (IWV)als auch Tonwahlverfahren (MFV) automatisch.1. positiver Quittungston: langes Tonsignal, lange Pause; langes Tonsignal2. negativer Quittungston: kurzes Tonsignal, kurze Pause; insgesamt 10 WiederholungenSeite 6 von 24Ausgabe 2

Tarife-Aktionen.deFlussdiagramm für die Konfiguration:Nehmen Sie denHörer abWählen Sie*6368#positiven QuittungstonabwartenParameternummer undParameterwerteingebenpositiven rer auflegenIm Folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht über die Befehle.Die Einstiegssequenz in das Konfigurations-Menü lautet*6368#entspricht*MENu#Ausgabe 2Seite 7 von 24

Tarife-Aktionen.deHinweis: Das Löschen einer MSN wird dadurch erreicht, indem bei der Progammierung die MSN weggelassen tandParameterHerstellen des Ausliefer- zustandes-Kapitel4.2.1/S.9MSN 1 an a/b1 program- MSNmieren (wichtig für kommende und gehendeRufe)leerKapitel4.2.2/S.10MSN 2 an a/b1 program- MSNmieren (wichtig für kommende Rufe)leerKapitel4.2.2/S.10MSN 3 an a/b1 program- MSNmieren (wichtig für kommende Rufe)leerKapitel4.2.2/S.10MSN 1 an a/b2 program- MSNmieren (wichtig für kommende und gehendeRufe)1leerKapitel4.2.2/S.10MSN 2 an a/b2 program- MSNmieren (wichtig für kommende Rufe)1leerKapitel4.2.2/S.10MSN 3 an a/b2 program- MSNmieren (wichtig für kommende X#Gebührenimpuls an a/b1X 0 - ausX 1 - eineinKapitel4.2.3/S.10*20*4X#Gebührenimpuls an a/b2X 0 - ausX 1 - eineinKapitel4.2.3/S.10Tabelle 1: KonfigurationstabelleSeite 8 von 24Ausgabe 2

Mode - Endgerätetyp a/b1ParameterX 0 - keineeingehenden Rufe,ausgehend pitel4.2.4/S.10X 1 - Audio/ModemX 2 - Telefo-nieX 3 - Fax*20*5X#Terminal-Mode - Endgerätetyp a/b2X 0 - keinekeine einge- Kapitelhenden4.2.4/S.eingehenden Rufe,Rufe, ausge- 10ausgehend Typhend TypAudioAudio - Audio/ModemX 1X 2 - Telefo-nieX 3 - Fax*3X#Betriebsart der StarterBox im Notbetrieb(Netzspannung liegtnicht an)2X 0 - nur S0 nur a/b1X 1 - nur a/b1X 2 - nur a/b2X 3 - auto a/bKapitel4.2.5/S.11Tabelle 1: Konfigurationstabelle12Bitte beachten Sie, dass auch der Terminalmode *20*5X# für a/b2 auf den Wert 1 richtig gesetztwird.Um die Betriebsart der StarterBox im Notbetrieb konfigurieren zu können, muss der Dip-SchalterS101/1 auf "TA an" stehen (siehe Tabelle 12, S. 18).4.2Konfigurationsparameter4.2.1Gerät auf den AuslieferzustandzurücksetzenIm Auslieferzustand sind die Einstellungen gespeichert, die den standardmäßigen Gebrauch des Gerätes gestatten. Sie sollten, um die analogen Endgeräte gezielt ansprechen zu können, für die beiden a/b-Anschlüsse die entsprechenden MSN eintragen(siehe Kapitel 4.2.2/S. 10). Alle weiteren Einstellungen sollten Sie nur dann ändern,wenn Sie gezielt bestimmte Funktionen benötigen.Ausgabe 2Seite 9 von 24

Tarife-Aktionen.deZurücksetzen in den er MSN (Multiple Subscriber Number) konfigurierenDamit die analogen angeschlossenen Telefone gezielt anrufbar sind, können Sie biszu drei MSN pro Anschluss über das Menü konfigurieren. Jede MSN ist eine Rufnummer, die Ihnen von Ihrem Netzbetreiber bekannt gegeben wurde. Die erste MSN ist dabei immer die Rufnummer, die für eine abgehende Verbindung genutzt wird oder diebei der Aktivierung von Leistungsmerkmalen (z.B. Rufumleitung) verwendet wird.Im Auslieferzustand ist der Eintrag für alle MSN leer. Damit ist der jeweilige a/b-Anschluss unter jeder MSN erreichbar, die von Ihrem Netzbetreiber geschaltet sind.Beispiel:*6368#*11*5278342#a/b-Anschluss 1 reagiert auf Telefonnummer 52783424.2.3Gebührenimpuls konfigurierenEinige Endgeräte (z.B. Modems) können durch das Aussenden von Gebührenimpulsen gestört werden. Um dies zu verhindern, können Sie das Aussenden von Gebührenimpulsen uss 1 Gebührenimpuls ausgeschaltetEndgerätetyp konfigurierenMit dem Parameter Endgerätetyp können Sie für jeden a/b-Anschluss festlegen, welche Arten von Rufen angenommen werden sollen. Gleichzeitig wird damit auch derEndgerätetyp für ausgehende Rufe festgelegt.Der Auslieferzustand ist “Audio/Modem” für a/b1, damit werden alle Arten von Rufenangenommen. Wenn Sie ein kombiniertes Telefon-Fax Gerät anschließen wollen, sollten Sie die Einstellung “Audio/Modem” wählen.Beispiel:*6368#*20*52#Seite 10 von 24a/b-Anschluss 2 für Telefonie konfiguriertAusgabe 2

Tarife-Aktionen.de4.2.5Betrieb bei Ausfall des 230VNetzesBei einem Stromausfall kann trotzdem entweder der S0 Anschluss ohne erweiterteSpeisung oder ein a/b Anschluss betrieben werden. Sie müssen zuvor konfigurieren,welchem Anschluss Sie diese Funktion zuordnen 8#*33#5S0 Anschluss ist bei Stromausfall aktiva/b1 Anschluss ist bei Stromausfall aktiv(Auslieferzustand)a/b2 Anschluss ist bei Stromausfall aktivauto a/b Mode: Bei Stromausfall ist einer derbeiden a/b Anschlüsse aktiv. Es kann immernur ein a/b Anschluss gleichzeitig aktiv sein.Ein ankommender Ruf wird abwechselnd aufbeiden a/b Anschlüssen signalisiert. Es istder Anschluss aktiv, beim dem zuerst abgehoben wird.ISDN-Leistungsmerkmalemit ISDN-Telefonen nutzenDie Bedienprozedur für ISDN Telefone entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitungdieser Geräte.6ISDN-Leistungsmerkmalemit Analogtelefonen nutzenISDN-Merkmale können Sie bei Verwendung der StarterBox auch nutzen, wenn Sieein Analogtelefon an einem der beiden a/b-Anschlüsse nutzen.6.1Rufnummernunterdrückung(CLIR)Im ISDN kann Ihre Rufnummer dem Angerufenen angezeigt werden (Dazu muss dasEndgerät und der Telefonanschluss des Angerufenen diese Funktion unterstützen.).Ausgabe 2Seite 11 von 24

Tarife-Aktionen.deDie Rufnummernunterdrückungsfunktion kann genau für ein Gespräch aktiviert werden.Aktivierung für dieses Gespräch*31*NummerTabelle 2: Rufnummernunterdrückung (CLIR)6.2RufumleitungAnkommende Rufe können auf einen anderen Anschluss umgeleitet werden. Zum Aktivieren/Deaktivieren der Rufumleitung ist eine Tastenkombination vorgesehen. DieAktivierung der Rufumleitung kann nur dann erfolgen, wenn die erste MSN des jeweiligen a/b-Anschlusses konfiguriert ist.6.2.1Rufumleitung sofort (CFU)Es werden alle Anrufe Abfrage*#21#Tabelle 3: Rufumleitung sofort (CFU)6.2.2Rufumleitung bei besetzt (CFB)Es werden Anrufe umgeleitet, wenn der eigene Anschluss belegt *#67#Tabelle 4: Rufumleitung bei besetzt (CFB)6.2.3Rufumleitung bei nicht melden(CFNR)Es werden Anrufe umgeleitet, die nach ca. 15 Sekunden nicht beantwortet age*#61#Tabelle 5: Rufumleitung bei nicht melden (CFNR)Seite 12 von 24Ausgabe 2

Tarife-Aktionen.de6.3Rückfrage, Halten, Rufübergabe, Konferenz6.3.1Halten und RückfrageDie Halten-Funktion erlaubt, ein aktives Gespräch in den Haltezustand zu bringen, umein weiteres Gespräch (Rückfrage) aufzubauen. Dabei wird das aktive Gespräch in derVermittlungsstelle gehalten.Diese Funktion wird auch benötigt, um die Prozeduren “Rufübergabe, Konferenz, Anklopfen” durchzuführen.FunktionBedienungR , Wählton abwarten, neues Gespräch auf-Halten einer aktiven VerbindungbauenBeenden der gehaltenen Verbindung und dasaktive Gespräch weiterführenR , Wählton abwarten, 0Beenden des aktiven Gespräches und dasgehaltenen Gespräch weiterführenR , Wählton abwarten, 1Halten des aktiven Gespräches und dasgehaltene Gespräch weiterführenR , Wählton abwarten, 2Zurückholen der unterbrochenen Verbindung, falls die Prozedur abgebrochen wurdeRTabelle 6: Halten und Rückfrage6.3.2DreierkonferenzEs ist möglich, eine Konferenzschaltung mit insgesamt drei Partnern aufzubauen.Dazu wird ein Gespräch in den Halte-Zustand gebracht und ein weiteres Gespräch aufgebaut.FunktionBedienungHalten einer aktiven VerbindungR, Wählton abwarten, neues Gespräch aufbauenEinleiten der KonferenzR, Wählton abwarten, 3Beenden der KonferenzR, Wählton abwarten, 2Tabelle 7: DreierkonferenzDie Konferenz wird auch beendet, wenn der B-Teilnehmer oder der C-Teilnehmer auflegt. Falls der Teilnehmer auflegt, der die Konferenz eingeleitet hat (A-Teilnehmer),werden alle Verbindungen beendet.Ausgabe 2Seite 13 von 24

Tarife-Aktionen.de6.4Anklopfen6.4.1Anklopfen konfigurieren (CW)Wenn Sie gerade telefonieren und jemand versucht Sie anzurufen, wird Ihnen der Anrufer (Anklopfer) durch ein Signalton angezeigt. Sie können dann das aktive Gesprächbeenden und den Anklopfer annehmen oder das aktive Gespräch in den Haltezustandbringen, um den Anklopfer anzunehmen. Diese Anklopffunktion können Sie ein- bzw.ausschalten. Der Status der Abfrage dieser Funktion erfolgt bei aktiv durch den positiven Quittungston bzw. bei deaktiv durch den negativen Quittungston (siehe Kapitel 4.1/S. 6).Im Auslieferzustand ist Anklopfen e*#43#Tabelle 8: Anklopfen konfigurieren (CW)6.4.2Anklopfen beantworten, abweisenWenn Sie bei einem ankommenden Ruf gerade telefonieren, zeigt Ihnen ein Anklopfton das Vorhandensein eines Anrufers an.FunktionBedienungBeenden der aktiven Verbindung und Annehmendes AnklopfersR, Wählton abwarten, 1 oder Auflegen und auf Wiederanruf wartenAnnehmen des Anklopfers und die aktive Verbindung haltenR, Wählton abwarten, 2Abweisen des AnklopfersR, Wählton abwarten, 0Tabelle 9: Anklopfen beantworten, abweisen6.5Automatischer Rückruf beibesetzt (CCBS)Falls Sie bei einem Teilnehmer anrufen, aber ein Besetztzeichen erhalten, können Siein der Vermittlungsstelle den automatischen Rückruf *#37#Tabelle 10: Automatischer Rückruf bei besetzt (CCBS)Seite 14 von 24Ausgabe 2

Tarife-Aktionen.de6.6Parken (TP)Sie können ein bestehendes Gespräch unterbrechen (Parken) und an einem beliebigen anderen Apparat weiterführen (Entparken). Dabei ist es möglich, das Gespräch aneinem beliebigen analogen oder ISDN Telefon zu parken bzw. zu entparken. Mit einemanalogen Telefon verfahren Sie wie folgt:FunktionBedienungParkenR, Wählton abwarten, *79* Parkcode1 #EntparkenHörer abheben, Wählton abwarten,#79* Parkcode1 #Tabelle 11: Parken (TP)1 Der Parkcode (0.99) kann optional eingeben werden.6.7Rufnummer fangen (MCID)Der Service dient zum Identifizieren böswilliger Anrufer und muss vom Netzbetreiberfreigeschalten werden. Das Fangen wird mit der Tastenkombination #9 ausgelöstund kann während der aktiven Verbindung oder innerhalb 30 Sekunden nach dem Beenden des Gespräches erfolgen. Hierbei werden die Verbindungsdaten des „Störers“festgestellt und beim Netzbetreiber gespeichert.Hinweis: „Rufnummer fangen“ muss der Netzbetreiber gesondert beauftragt werden.Ausgabe 2Seite 15 von 24

Tarife-Aktionen.de7Erweiterte Anschlussmöglichkeiten und Schalter7.1Öffnen der AnschlusskammerUm die erweiterten Anschlussmöglichkeiten und Schalter der StarterBox nutzen zukönnen, muss die Abdeckung der Anschlusskammer geöffnet werden.Dazu muss ein Schraubendreher (3x6mm) in die dafür vorgesehene Öffnung eingeführt werden (siehe Abbildung 5). Danach rasten Sie wie in Abbildung 6 gezeigt die innenliegende Verriegelung aus und ziehen die Abdeckung ab.Öffnung für SchraubendreherAbbildung 5: Frontansicht StarterBoxAbbildung 6: Öffnen der Anschlusskammer (Teilansicht der StarterBox von oben)Seite 16 von 24Ausgabe 2

Tarife-Aktionen.deAnsicht der Anschlusskammer21a1b1 a2b2Klemmen DSLS101a/b1Klemmen S0-BusSchalter S101Schalter S100S100a/b2a/b1Klemmen Amt21U-R2 UK07.2Klemmen analogeAnschlüssea/b1 und a/b2Abbildung 7: Ansicht der geöffneten AnschlusskammerAnschlüsse und Schalter:a/b1-a/b2a1b1 a2b2U-R2UK0S100-S101-7.3sowohl TAE-Dose als auch Klemmblock für analogenAnschluss a/b1Klemmblock für analogen Anschluss a/b2Klemmblock für S0-BusKlemmblock für DSL-Modemanschluss (DSL)Klemmblock für Amtsanschluss (Amt)Schalter für S0-Bus Abschlusswiderstände(siehe Tabelle 14, S. 19)Schalter für S0-Bus Konfiguration (siehe Tabelle 13, S. 19)und TA Modus (siehe Tabelle 12, S. 18)Terminaladapter aktivieren/deaktivierenUnter bestimmten Umständen ist es sinnvoll, den integrierten Terminaladapter(TA a/b) zu deaktivieren.Dies ist z.B. der Fall, wenn Sie ausschließlich ISDN Endgeräte an der StarterBox betreiben, wie z.B.:- ISDN TK-Anlage- Nur ISDN-Telefone, kein Analogtelefon oder Faxgerät- Nur ISDN PC-EinsteckkartenGrund:Im Auslieferzustand ist die StarterBox so konfiguriert, dass alle ankommenden Anrufeauch an der NFN-Buchse (Analoganschluss a/b1) signalisiert werden.Ausgabe 2Seite 17 von 24

Tarife-Aktionen.deDa Sie in den o.g. Fällen aber gar kein analoges Endgerät direkt an die StarterBoxgesteckt haben, kann es geschehen, dass Anrufe beim Anrufer mit einem Freizeichensignalisiert werden, obwohl Sie selbst an dem ISDN-Telefon oder über die TK-Anlagetelefonieren und somit den weiteren Anruf nicht bemerken.FunktionTA anS10112TA aus12Erläuterungonon: Schalterstellung rechts (Auslieferzustand)S0-Bus und Terminaladapter (analoge Anschlüsse a/b1 und a/b2)aktivonoff: Schalterstellung linksS0-Bus aktiv (auch bei Notspeisung)Terminaladapter (analoge Anschlüsse a/b1 und a/b2) deaktiviert21Tabelle 12: Schalter S101 - TA Modus21S101S1007.4Den Schalter schieben Sie mit einem spitzenGegenstand (Kugelschreiber o.ä.) in die andere Schalterstellung.Es ist normal, dass die aufgebrachte Foliedabei etwas verletzt wird.S0-Bus Konfiguration(Bus oder Punkt zu Punkt)In Sonderfällen können Sie die StarterBox für unterschiedliche S0-Bus Konfigurationen einstellen.a.) Kurzer passiver Bus (Auslieferzustand)Standardfall. Anwendung bei normalen ISDN-Mehrgeräteanschlüssen.b.) Punkt zu Punkt oder erweiterter passiver BusAusnahmefall. Anwendung bei besonderen örtlichen Gegebenheiten oder besonderenEndgeräten.Seite 18 von 24Ausgabe 2

Tarife-Aktionen.deFunktionS101S0 Konfiguration„kurzer passiver Bus“(Auslieferzustand)Erläuterungon: Schalterstellung 2 nach rechts, Auslieferzustand12S0-BusonLänge des S0-Busses: l1 ca. 200m.TE1l1TE2TE8StarterBoxoff: Schalterstellung 2 nach linksS0 Konfiguration„Punkt zu Punkt“S0-BusLänge des S0-Busses: l1 ca. 1000ml1TE112StarterBoxonoff: Schalterstellung 2 nach linksS0 Konfiguration„erweiterter passiverBus“S0-Busl2TE1TE2Länge des S0-Busses: l1 ca. 800m l2 ca. 65ml1.TE8StarterBoxTabelle 13: Schalter S101 - S0-Bus KonfigurationTE1.8 sind ISDN-Endgeräte (Terminalequipment), z.B. ISDN-Telefon, ISDN-PCKarte, TK-Anlage etc.Den Schalter schieben Sie mit einem spitzenGegenstand (Kugelschreiber o.ä.) in die andere Schalterstellung.21Anmerkung21S101Es ist normal, dass die aufgebrachte Foliedabei etwas verletzt wird.S1007.5Abschlusswiderstände beiexterner S0-Bus VerkabelungBei externer S0-Bus Verkabelung müssen Sie unter Umständen die in der StarterBoxenthaltenen Abschlusswiderstände ausschalten. Dies ist der Fall, wenn dieStarterBox in der Mitte Ihres externen S0-Bus installieren.Generell ist zu beachten, dass jedes Ende der externen S0-Bus Verkabelung mit 100ΩAbschlusswiderständen zu beschalten ist. (siehe auch Kapitel 7.6/S. 20)FunktionS100ErläuterungS0-BusS0 Abschlusswiderstand 100 Ω(Auslieferzustand)12S0 Abschlusswiderstand elle 14: Schalter S100 - S0-Bus AbschlusswiderstandAusgabe 2Seite 19 von 24

Tarife-Aktionen.de21Anmerkung21S101S1007.6IAE ist eine ISDN-Anschlusseinheit (standardisierte ISDN Anschlussdose)Den Schalter schieben Sie mit einem spitzenGegenstand (Kugelschreiber o.ä.) in die andere Schalterstellung.Es ist normal, dass die aufgebrachte Foliedabei etwas verletzt wird.Verdrahtungsbeispiele vonexterner S0-Bus VerkabelungAbbildung 8: StarterBox mit internem 100Ohm AbschlusswiderstandAbbildung 9: StarterBox ohne internen AbschlusswiderstandSeite 20 von 24Ausgabe 2

Tarife-Aktionen.deStarterBox S0KlemmenRJ45IAE(s. Kapitel 7.2/S. 17)InstallationskabelS0aba141arotb151bschwarz / blauS0ana232aweissb262bgelbAbschlusswiderstand ander letzten IAE100 Ohm zwischen 1a und 1b100 Ohm zwischen 2a und 2bTabelle 15: S0-Bus Verkabelung8Technische Daten8.1Betriebsarten und deren SignalisierungBetriebsartLED grünLED gelbBetrieb an einer ISDN-VermittlungVorhandensein der 230 V StromversorgungEinEinDer Amt-Anschluss (UK0-Anschluss) ist ausgefallen oder kurzzeitig gestörtVorhandensein der 230 V StromversorgungAusEinBetrieb an einer ISDN-VermittlungDie 230 V Stromversorgung ist ausgefallenEinAusDer Amt-Anschluss (UK0-Anschluss) ist ausgefallen oder kurzzeitig gestörtDie 230 V Stromversorgung ist ausgefallenAusAusTabelle 16: Betriebsarten8.2Allgemeine DatenAbmessungen (BxTxHmm)8.3205x150x35UmweltbedingungenLagerungETS 300 019-1-1, Class1.2(Weather-protected, not temperature-controlled storage locations)Ausgabe 2Seite 21 von 24

Tarife-Aktionen.deTransportETS 300 019-1-2, Class 2.3(Public transportation)BetriebETS 300 019-1-3, Class 3.2(Partly temperature controlled locations)8.4ProduktsicherheitSicherheit für Einrichtungen der InformationstechnikEN 60950 (99 code4B3TAmtsspannung91V.99VSpeisespannung an der StarterBox40V.99VLeistungsaufnahme im Notbetrieb 1,2WLeistungsaufnahme im Normalbetrieb 20mWelektrische SicherheitTNV3-KreisS0-SchnittstelleReichweite Punkt zu Punkt1100mReichweite kurzer passiver Bus220mS-Speisung im Notbetrieb420mWS-Speisung im Normalbetrieb4,5WSpeisespannung an S034V.42Velektrische stik nach ETS 300 439 Abs.5CLIP-Funktion nach ETS 300 659Schleifenstrom 19mA an Rs 500ΩSpeisung on hook 48VWahlDTMF- und Impuls-WahlSpannungen und Rufpausenverhältnis bei ankommendem RufRufspannung 33Vrms an 3,8kΩ 6,8µFRuffrequenz25Hz / balanced ohne OffsetRufpausenverhältnis1sek Ruf / 4sek PauseSeite 22 von 24Ausgabe 2

Tarife-Aktionen.dezulässige Flashzeit170 . 320msNetzanschlussBetriebsspannungsbereich195V AC. 253V ACNetzfrequenz48Hz . 52HzStromaufnahmemax. 75mA8.6EMVStörfestigkeit (Immunity)BlitzbeeinflussungEN 61000-4-5, ETS 300 386-1Elektrostatische Entladung (ESD)EN 61000-4-2Schnelle elektrische Transienten (Burst.) EN 61000-4-4Hochfrequente Störsignale auf Leitungen EN 61000-4-6Überspannungsschutz (Resistibility)Blitzbeeinflussung (Surges)K.20, K.21DurchgriffVon Netz (Mains) auf UK0 und a/b9ETS 300 047-5Mögliche auftretende Fehler und ihre Ursachen1.Anrufumleitung lässt sich nicht aktivierenDie Anrufumleitung lässt sich nur aktivieren, wenn die MSN1 des entsprechendena/b Anschlusses von Ihnen programmiert ist.(Siehe Tabelle 1, S. 8)2.Gebührenanzeige funktioniert nichtZur Gebührenanzeige an einem analogen Telefon, müssen Sie AOC-D Gebührenanzeige während des Gespräches bei Ihrem Netzbetreiber aktiviert haben.(siehe auch Kapitel 4.2.3/S. 10)3.Modem- oder Faxverbindung sporadisch gestörtEinige Modems oder Faxgeräte werden bei der Datenübertragung vom Gebührenimpuls oder vom Anklopfton gestört.· Deaktivieren Sie auf dem entsprechenden a/b Anschluss den Gebührenimpuls.(siehe Kapitel 4.2.3/S. 10)· Deaktivieren Sie die Anklopffunktion für diesen a/b Anschluss (siehe Kapitel6.4.1/S. 14)4.Anrufer hört Freizeichen, obwohl ISDN-Telefon belegtSollten Sie nur ein einziges ISDN-Telefon und kein analoges Telefon an der StarterBox gesteckt haben, wird im Lieferzustand trotzdem ein weiterer Anruf an dema/b Anschluss signalisiert.Ausgabe 2Seite 23 von 24

Tarife-Aktionen.deSie können entwedera.)den analogen Teil (TA) der StarterBox über Dip-Schalter deaktivieren(siehe Tabelle 12, S. 18, S101/1 auf "off" schalten)b.)über das Konfigurationmenü dem a/b1 Anschluss gezielt eine andere MSNals Ihrem ISDN-Telefon zuweisen(siehe Tabelle 1, S. 8, *11*MSN#)c.)den Terminalmode des a/b1 Anschlusses auf "keine eingehenden Anrufe"*10*50# programmieren5.Rufsignalisierung am analogen Anschluss unregelmäßigEinige schnurlosen Telefone signalisieren manchmal ankommende Rufe nurunregelmäßig in der Rufzeichendauer. Überprüfen Sie bitte, ob Ihr analoges Telefon auf die richtige Rufauswertefrequenz programmiert ist. Sofern im Handbuchdes Telefons nichts vermerkt ist, kann der Hersteller des Telefons über Konfigurationsmöglichkeiten Auskunft geben.6.Rückfrage (R-Taste) wird von der StarterBox nicht erkanntBitte stellen Sie sicher, dass Ihr analoges Telefon eine Flash Unterbrechung zwischen 170 und 320ms erzeugt. Sehen Sie dazu in die Bedienungsanleitung Ihresanalogen Telefons und passen Sie ggf. die Flashzeit an Ihrem analogen Telefonentsprechend an.7.Nach Ziehen oder Stecken des DSL-Modem-Steckers an der StarterBox ist keinTelefonieren bzw. kein Empfang eines Telefonanrufes möglichDurch die Veränderung der Installation an der StarterBox muss kurz der Telefonhörer abgehoben werden. Nach etwa 10 bis 20 Sekunden kann wieder störungsfrei telefoniert werden. Alternativ kann die Amtsleitung kurz von der StarterBoxdurch Ziehen des Amt-Steckers getrennt werden. Nach dem Wiederstecken desAmt-Steckers ist nach wenigen Sekunden ein störungsfreies Telefonieren möglich.Seite 24 von 24Ausgabe 2

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3. Verbinden Sie das DSL-Modem mit der DSL-Buchse der StarterBox. 4. Verbinden Sie das 230V Netzkabel mit der Netzsteckdose. 5. Verbinden Sie erst zum Schluss das Kabel von der Buchse "Amt" mit der TAE Dose Ihres Hausanschlusses. Hinweis: Die StarterBox ist