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FROHEWEIHNACHTEN UNDALLES GUTE201726. Jahrgang 2016 #3DER WATZEVERDLER1

RückblickBei der Jahreshauptversammlungam 18. März wurde Hans-PeterPeter nach 16 Jahren Vorsitz mitstehenden Ovationen von den59 anwesenden Mitgliedern ausseinem Amt verabschiedet.Michael Schardt wurde zum Nachfolger und Christopher Glasslzum neuen 2. Vorsitzendengewählt. Kassenwart ThomasGlassl und Schriftführer ArminSchwarm wurden in ihren Ämternbestätigt. Als neue Beisitzerkomplettieren Oliver Behm undRolf Henning den Vorstand.Am Ostersonntag hatte der BVMdie kleinen Watzeverdler zumOstereiersuchen in den Fohlenhofes eingeladen. Wirt WolfgangBaumert hatte die Ostereierspendiert. Trotz der kühlen Witterung leuchteten die dankbarenKinderaugen nach erfolgreicherSuche aus freudigen Gesichtern.Abends wurde in der Grillhüttegefeiert, bis die Schwarte krachte.Pezi und Klaus heizten musikalisch kräftig ein und ein opulentes Büffet verwöhnte die deutschfranzösischen Gaumen. VomFohlenhof aus trat die französische Delegation an nächstenMorgen die Heimfahrt an.Am Samstag, 11. Juni, führte dievon Karin und Christopher Glasslausbaldowerte Busfahrt nachLimburg und zum holländischenSchloss Oranienstein in Diez.Die Radtour führte am Sonntag,19. Juni, zum WeltkulturerbeGrube Messel. Zur Schlussrastkehrten die wackeren Radler imFohlenhof ein.Am ersten August-Wochenendehatte der BVM wieder zum„schönsten Flohmarkt Darmstadts“in den Bürgerpark geladen undfeierte zum 40sten Mal denBürgerschoppen an der BVMGrillhütte.Bei Kaiserwetter feierten vom9. bis 12. September Watzeverdler und Gäste die vier tollenKerbetage. Bei der 66. Auflagerockten Livebands an den Abenden den Riegerplatz. PeterDinkel führte als Landgraf Georg I.Zur großen 40-Jahresfeier deram Samstagmorgen auf histoJumelage reisten unsere Freunde rischen Spuren durchs Viertelaus dem Martinsviertel vonund die 21. WatzemussiggnachtTroyes zu Pfingsten an. Am Sams- unterhielt die Gäste diesmal intagmorgen inspizierten wir28 Gaststätten.gemeinsam das neu renovierteHessische Landesmuseum.2AusblickBei Kinderpunsch- und Glühweinduft und weihnachtlicherMusik beginnt am Sonntag,4. Dezember, ab 16 Uhr auf demMollerplatz das Warten auf denNikolaus. Bei ubuntu nebenankann gebastelt und gemaltwerden. Der neue Pfarrer derMichaelsgemeinde, ManfredWerner, erzählt um 17 Uhr dieGeschichte des bärtigen Wohltäters.Bereits im fünften Jahr findetam 2. Weihnachtsfeiertag dieWeihnachtsandacht an derGrillhütte statt. Die umliegenden Kirchengemeinden wandelndann wieder im Sternmarschin den Bürgerpark.Dann kann der BVM auch indiesem Jahr wieder auf ein ereignisreiches, ausgefülltes Jahrzurückblicken.Michael Schardt3

Ehrung der Siegerdes Watze-Boule-TurniersZum 15. Mal auf der MathildenhöheKevin Aster und Arrigo Spadari sind die Sieger des 15. Watze-Boule-Turniers –eingerahmt von Peter Schmidt und Armin Schwarm vom BVM.ENGEL APOTHEKEam Alice-HospitalGerne für Sie da:Mo.–Fr. 8:00–19:00 UhrSa.9:00–19:00 UhrParken Sie 20 Minutenkostenlos!Dieburger Str. 22, 64287 DarmstadtTel. 06151 967900, [email protected] Spielerinnen und Spielerunseres Kerbe-Watze-BouleTurniers sind regelmäßig imPlatanenhain auf der Mathildenhöhe. Im Herrngarten am2. Samstag im September zeigensie dann mit den anderen Spielpaaren (2016 22 Teams),welche Profis sie im Legen undSchießen von Boulekugeln sind.Nach dem Turnier werden inunserem Watzeverdler BetriebFeuerpeil (siehe Anzeige Seite 4)die Sieger auf dem Pokal eingraviert und dann wird zur Siegerehrung eingeladen. Bei Rotwein,Baguette und Käse erhaltendie Sieger den Pokal bis zumnächsten Jahr. Bei den anschließenden Duellen werden Kostproben des Boulespiels auf höchstem Niveau gegeben.Der BVM erhält für sein Turnierim Herrngarten und die Siegerehrung auf der Mathildenhöheimmer großes Lob. Für diese Anerkennung bedanken wir uns sehr.Ohne Mithilfe von Ehrenamtlichen geht esnicht! Zwei von der Turnierleitung: Danke anden Spielsystemorganisator Guntram „Gundi“Bastian mit „Helfer“ Armin Schwarm vomBVM. Es halfen noch mit: Pfarrer Manfred Werner (Michaelsgemeinde), für Speis und TrankElisabeth Birkner und Ekki Malauschek vomFörderverein Aktivspielplatz Herrngarten undPeter Schmidt vom BVM.Peter Schmidt5

Neues aus der WallstreetDarmstadts „Wallstreet“ - dieMauerstraße – ist gerade einmal200 Meter lang, beherbergt abersage und schreibe fünf gastronomische Betriebe. In den Häusern mit den Nummern 6 und 22haben Besitzer und Ausrichtunggewechselt.Neue Ess- & Trink-OaseIn die Räume der ehemaligenOsteria Culatello (Nr. 6) ist das„Collins“ eingezogen. NuriVural und ihre aus Hamburgstammende Kollegin DariaLopatecki haben sich hier einenlange gehegten Wunsch nacheinem eigenen Lokal erfüllt.Sie kombinieren Elemente ausBar und Restaurant zu einerTrink- und Ess-Oase. Nebeneinem ausgesuchten Cocktailund Longdrink-Angebot schwörtKüchenchef Gil Delaveaux aufNiedrigtemperatur-Garen undWildkräuter aus den Darmstädter Wälder und Wiesen. Aus demBierhahn sprudeln die Stuttgarter Biere Wulle und Dinkelacker.Die Weine stammen von derBergstraße und verschiedenenangrenzenden Regionen. Derkreative Jungdesigner why thefriday nahm sich der Inneneinrichtung an und setzte das gastronomische Konzepte in eineschlichte, aber dennoch urbane,naturverbundene Architektur um.Pflanzengrün und hell kontras-6tieren die Wände, und dieBestuhlung findet den Spagatzwischen kaltem Metall undwohligem Holz. Erdverbundenläuft man über einen hellenParkettboden. Mit dem „Collins“hält moderne Lifestyle-Gastronomie Einzug ins altehrwürdigeKneipenviertel.Back to the rootsNachdem das ehemalige Parliament of Rock in der Mauerstraße 20 für ein Jahr zur ShishaBar mutierte, ist dort nunwieder eine studentische Kneipemit Sky-Fußball-Übertragungenund Tischkicker eingezogen.Unter dem Motto „Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn“ fließtim „WatzePUNKT“ das Darmstädter Braustübl vom Fass undes gibt natürlich Ebbelwoi inallen Variationen inklusive desweltberühmten Laternchens.Zwischendurch benetzt das „Watzepünktchen“, der hauseigeneShot für einen Euro die Kehle.In der vollklimatisierten Kneipedarf geraucht und der Wissens-durst mit kostenlosem WLANAnschluss gestillt werden.An Bundesliga-Nachmittagenöffnet der WatzePUNKT bereitsum 15 Uhr die Türen und dievier Großbildschirme flimmerndann weit über den Schlußpfiff hinaus. Über dem Tresenzeigt ein Lilienschal, wer hierregiert WatzePUNKT. die KneipeMauerstraße 20So-Do 18–1 UhrFr, Sa 18 – open endBei Fußball Sa, So ab 15 Uhrwww.facebook.com/watzepunktMichael SchardtCollinsBar & RestaurantMauerstraße 6Tel. 9615333Di-Do 18-24 UhrFr, Sa 18-1 Uhrwww.hellocollins.de7

„Schöne Sachen“ und „GrünKind“Vom Umstandskleid zur StoffwindelSawa Nordt am Schaufenster ihres schönen Fachgeschäftes „GrünKind“ -Wickeln undTragen- in der Lauteschlägerstraße 42.Das Stadtkulturmagazin P schreibt:„Seit Ende August ist das babyfreudige Martinsviertel um einFachgeschäft reicher“.Nordt näher als das Angebot vonProdukten zu nutzen, die umweltschonend sind. Anstelle vonmüllerzeugender Einwegwindelbietet sie die gute alte Windel an.Zu Astrid Thies Geschäft „Schöne Aber, was ist mit der gebrauchSachen“ in der Mauerstraße 32,ten Windel? Heute kein Problemwo Umstandskleidung untermehr. Sie kommt in die Waschstreicht „Schwangere Frauen sind maschine mit allen anderen Anschön!“ kommt jetzt nur 100ziehsachen des Babys. Als FachMeter entfernt „Grünkind“ hinzu. frau aus der Chemie hat sieDieses kleine aber feine Beraein fundiertes Wissen über Umtungs- und Verkaufsgeschäftweltverträglichkeit von Materiain der Lauteschlägestraße 42lien und kann zu allen Fragenbietet ein Angebot für zwei derihrer Kundinnen und KundenBedürfnisse von Babys: „WickelnAntworten geben und beraten.und Tragen“.Der BVM wünscht Sawa Nordt inSawa Nordt, Mutter einer 3-jäh- ihrem neuen Arbeitsbereich vielrigen Tochter, hat Chemie stuFreude und ihrem Fachgeschäftdiert und im renommierten„GrünKind“ viel Erfolg!Deutschen Kunststoff-Institut inder Schloßgartenstraße gear„GrünKind“ - Wickeln und Tragenbeitet. Dort ist in der ForschungLauteschlägerstraße 42der sparsame und schonendeDi, Mi, Fr 10-15 Uhr, Do 13-18 UhrUmgang mit den Rohstoffen2. 4. Sa 10-15 Uhrunseres so schönen und dochTel. 06151 3536356, 0176 23581225so kleinen Planeten Erde Pflicht- [email protected] Was lag da für diewww.gruen-kind.deChemikerin und Mutter SawaPeter Schmidt8Verpackungsmüll reduzierenWer kennt nicht die Problematikseines Müllvolumens? Zumeisttrennen wir ja schon Papier undGlas vom Restmüll. Teilweiseauch noch den organischen Müll.Doch übrig bleibt ca. 80 % Plastikmüll aus Umverpackungen.Eine heroische Geschäftsidee imMartinsviertel nimmt sich desThemas an. „Unverpackt“ in derGutenbergstraße 5b bietet Warenohne Einwegverpackungen an.Trockenprodukte wie Getreide,Reis, Nudeln und Gewürze, flüssige Lebensmittel wie Öle, Essigeund Spül-, Wasch- und Reinigungsmittel blicken aus durchsichtigen Röhren auf die Kunden.Die können ihre Einkäufe in mitgebrachte Behälter wie Gläser,Dosen oder Boxen abfüllen odervor Ort wiederverwendbareFlaschen und Gläser kaufen. DasSortiment in Bio-Qualität wirdabgerundet durch frisches Obst,Gemüse, Eier und stammt größtenteils von regionalen Erzeugern.Die gelernte Buchhalterin BettinaWill und der busfahrende Ehemann Markus leben in Bad Königund auf der Suche nach einempassenden Ladenlokal für ihreGeschäftsidee wurden sie imvormaligen Jacques Weindepotam Kopernikusplatz fündig: „DasMartinsviertel ist durch die Bevölkerungsmischung und die zentrale Lage prädestiniert dafür!“Nun liegt es an den Menschenhier, diese nachhaltige Einkaufsmöglichkeit zu nutzen.UnverpacktGutenbergstraße 5b(am Kopernikusplatz)Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 UhrTel. chael Schardt9

Mit dem Fahrrad zum WelterbeAgentur für MediendesignLichtenbergstr. 68, 64289 DATelefon 06151 .dewww.lichtenbergnetz.deLOGODESIGN CORPORATE DESIGN WEBDESIGN PRINTDESIGNAm 19. Juni fand bei bestemRadlerwetter unsere Fahrradtourstatt. Vom Hahne-SchorschPlatz aus fuhren 25 Radler unterder bewährten Führung vonArmin Schwarm über Bürgerpark,Fasanerie und vorbei am Jagdschloss Kranichstein durch denWald, der zeitweise einer Seenplatte glich, Richtung Einsiedel.Fahrer organisiert hatte. Die Wursthatte die Metzgerei Volz spendiert, Getränke und Brötchen unserVereinsmitglied Manfred Richter. Anschließend ging die Fahrtweiter zum Besucherzentrum desWeltnaturerbes Grube Messel, woman einen Blick hinunter zu denFossiliengrabungen werfen oderdie Ausstellung besichtigen konnte.In der Nähe von Schloss undForsthaus Einsiedel wurde dieRast eingelegt, für die ChristianUde von der Stern-Apothekeein Versorgungsmobil samtÜber Dreibrückenschneise undArheilger Mühlchen ging es dannzum Fohlenhof, wo die wohlverdiente Schlussrast stattfand.Rolf HenningFamilienkarteHessenWir sind Partner!DR. MIRIAM & DR. CHRISTIAN UDEFachapotheker für ArzneimittelinformationFrankfurter Straße 19, 64293 DarmstadtTel. 06151 79147, Fax 06151 otheke-darmstadt.de10Täglich von 8–18:30 Uhr undsamstags von 9–13 Uhrfür Ihre Gesundheit vor Ort!11

RiwwelmaddhesGünter Körner - 75 JahrePeter Dinkel 75: „Wo ich bin undverweile, da ist meine Heimat.“Günter Körner und seine Frau Brigitte wurden 1977 Mitglied im BVM. Während Günterin Heidelberg im Management des Henkel-Konzerns arbeitete, organisierte seine so frühverstorbene Frau alles in Darmstadt und arbeitete engagiert im Vorstand des BVM.Auf dem Foto des BVM-Vorstands von 1982 Günter Körner (Dritter von links) und danebenseine Frau Brigitte.Eine Ouvertüre mit Peter Dinkel beim Kerberundgang 2016. Landgraf Georg I.führte 426 Jahren nach Gründung des Martinsviertels die Watzeverdler persönlichdurch seine heutige Vorstadt-Gemarkung.„Schreibt nicht so viel über mich“.Aber auch unserem mit derBVM-Bürgerehrung ausgezeichneten Mitglied Günter Körner tuteine herzliche Gratulation undWürdigung seines Engagementsfür seine Heimatstadt Darmstadtund den BVM gut.„Mein Hobby ist Darmstadt“ –das antworten nicht viele, diedie Frage nach ihrem Hobbygestellt bekommen. UnzähligeBeweise für die sichtbare Umsetzung dieses Hobbys hat GünterKörner geliefert. Da ist die alle2 Wochen im Echo erscheinendeRiwwelmaddhes- MundartKolumne, die Befreiung der Darmstadtia aus dem Verlies imPädagogkeller ins Darmstadtiumoder die Sanierung des Stadtbrunnens in der Merckstraße.Zum 75. Geburtstag schenkteGünter Körner Darmstadt dieSanierung des Grabsteins vonAbbé Vogler auf dem ehemaligen Friedhof am Kapellplatz.12Nicht nur beim Grenzgang erfreut unserRiwwelmaddhes Günter Körner mit launigvorgetragenen Informationen und Geschichten. Bei der Fahrradrunde mit dem Magistrat hörten zu: Bürgermeister Reißer undOberbürgermeister Partsch.Als besonderes Geschenk derStadt erhielt Riwwelmaddhes nachder Enthüllung des Grabsteinsdie Bronzene Verdienstplakette,eine hohe Auszeichnung der Stadt.Der BVM gratuliert ganz herzlichzum 75. und wünscht viele weiteregute und gesunde Jahre!Peter SchmidtGeboren am 14. Oktober 1941als fünftes Kind von Sophiein Wiesbaden. In den Siebzigernkommt Peter Dinkel nach Darmstadt. Heute wohnt Peter Dinkelin Lindenfels. Er ist noch oft inDarmstadt, will in Lindenfelsdie verschüttete Perle des Odenwalds als Drachen- und Felsenhauptstadt neu beleben. Oft ister am Neckar. Dort findet er Wurzeln seiner Vorfahren bis zurückzum 1726 geborenen Schmiedegesellen Rudolf Zum Steeg.Nach dem Tod der Mutter - Peterist fünf Jahre – kommen alle 5Kinder in verschiedene Kinder„zucht“häuser. Er schreibt ein Buch„Also machte sich Paulchen aufden Weg“. Eine Lebensgeschichtewie aus Paulchen, Paule undschließlich Paul wird. Die Dreitreffen sich am Ende des Buchszu einer Talkrunde und beschließen sich zum Trialog bald wieder zu treffen. Fast noch Paulchen lernt Peter Schriftsetzer; erschreibt und kann das Geschriebene in gedruckte Form bringen.Als Paule heiratet er Gerdi undwird Vater von 2 Töchtern und Opavon 2 Enkeln. Mit 75 kann PeterDinkel bereits ein stattlichesLebenswerk aufzählen. Einiges:Zwei Gedichtbändchen bei Garuda,Teilhaber an den „Heimleuchtern“,Duo „Alltagsfliegen“, Darmstädter Jubelkalender und Hessenblätter, Theaterauftritte, Gründungdes Heiner-Verlags mit 300 Heiner-Ausgaben in 25 Jahren,Darmstädter Altstadtfest, JosephOffenbach Buch, Benefiztour fürden Deutschen Kinderschutzbund,Projekt und Finanzierung vomHeiner-Denkmal an der Krone,„Gastroseum Fenstergucker“,Heiner-Fibel und Heiner-Liner,333 Aphorismen in „Gedankensplitter und Gemütsbilder“ undvieles mehr.Der BVM wünscht Dir, Peter, nochviele gesunde Jahre für PaulesDenkmaschine für weitere „Gedankensplitter & Gemütsbilder“ à laPeter W. Dinkel Zum Steg.Peter Schmidt13

Porträt Robert SchneiderIch meecht kaa Borjemaaster seiIch meecht kaa Borjemaaster sei,Um alles in de Welt,Un säß ich aach im Stadthaus dreiUn kreegt en Haufe Geld.Ich dhet verichte uff die Ehr,Waaß Gott, deß leiht mer uff,Dann wann ich Borjemaaster weer,Ich glaab, do ging ich druff.Ich meecht kaa Borjemaaster seiDeß ist a bossig Ding,Un weer ich an Gescheitheit glei‘De reinste Kaiserling.Naa, Borjemaaster, net for Geld,Weil bei dem StadtgeschmaaßSich jeder for gescheiter hältUn kaaner ebbes waaß.Er war ein gebürtiger Martinsverdler. Nach seinem Tod 1945wurde die Schwanenstraßezu seinen Ehren umbenannt.Die Rede ist von Robert Schneider, dem für Darmstadt undSüdhessen bedeutenden Mundartdichter. Er hat dem Heinerauf‘s Maul geschaut, ihn inseinem Alltag porträtiert. Stetsmit feiner Beobachtungsgabe,vor allem seine Schwächen hater humorvoll in Szene gesetzt.Geboren 1875 war er das achte14Kind eines aus dem Vogelsbergabstammenden Maschinenarbeiters. Aufgewachsen in derAltstadt bildete das entsprechende Milieu den Fundus seinerSozialstudien. Bereits als jungerBub schrieb er gelegentlichGedichte. Mit 25 Jahren erschiensein erstes Gedicht im Wochenblatt. Breit bekannt wurde ermit Fastnachtsauftritten bei derNarrhalla, Gedichtsbändchenund zuletzt mit der KolumneBienchen Bimbernell.Stadtrat! – Deß weer vielleicht mein Fall,Deß ist jo aach kaa Kunst,Un dann hot mer uff jeden FallDo mancherlaa umsunst.Doch naa – die Ehr! – ich sag eich bloß,Do hett ich kaa gut Stund,Dann mei Verwandtschaft is zu groß,Un mer krigt jo nix gegunnt!Ich meecht kaa Borjemaaster seiIn so-ere äbsche Stadt,Wo jeder Berjer owwedreiStets wos zu mäkele hat.Naa, Borjemaaster – schweigt mer still,Wanns noch so vornehm klingt,Desweje leist ich halt VerzichtWeil jeder an aam robbe willUff Amt un Würde gern,Un kaaner ebbes bringt.Ich leg halt dodruff kaa GewichtUn will nix sei un werrn.Ich meecht kaa Borjemaaster sei, Naa, naan ich genug zu dhu,Naa, so was macht mich wild,Mir bringt es kaan Gewinn,Weil ewe selbst im Stadtrat dreiIch mach mei Vers un lach dezuNor die „Baddei“ wos gilt.Un bleib halt, wer ich bin.Naa, Borjemaaster – bei dem Kohl,Deß weer ich baldigst mied,Robert Schneider (gekürzt)Weil jeder statts deß BerjerwohlNor sei Intresse sieht.*Standort der ehemaligen LandesirrenanstaltRatsschreiwer meecht ich aach net sei,Deß meecht ich net rißgiern,Sunst mißt ich jo im Rathaus dreiAll deß Geschwätz schkribbiern.Ratsschreiwer – naa, ich dank deforUn geh net uff de Leim.Dann sunst weer in me Verteljohrich reif for – Heppenheim.*Christine Hammel15

MARTINSKERB 20161617

Straßennamen im ingInformationen undAnmeldung unter:[email protected] –Die neue Kochschulein DarmstadtTel. 0163 185 2977www.ucooking.deEvents für Firmen und VereineKochkurseMesser Schleif- & SchneidkurseBarista KurseGrill/BBQ WorkshopsKinderkochkurseLernen Sie kochen mit unseren Profis.Bad Nauheimer Straße 164289 DarmstadtTel. 06151-97199-45Fax 06151-97199-46ÖffnungszeitenMontagDienstag, Mittwoch, FreitagDonnerstagSamstag (Feb.–Aug.)Samstag (Sept.–Jan.)geschlossen10.00–18.00 Uhr12.00–20.00 Uhr10.00–13.00 Uhr10.00–16.00 UhrMail: [email protected] · Web: www.kaminofen-haus.de18„Was hilft aller Sonnenaufgang,wenn wir nicht aufstehen?“(G. F. Lichtenberg)Martinsschänke (heute Restaurant Lichtenberg) in der Lichtenbergstraße 75 im Jahr 1967Fotograf: Klaus AchenbachUnter Großherzog Ludwig III.wurde 1872 ein Erweiterungsplan für Darmstadt „nach dernordöstlichen Seite“ vorgelegt.Durch allerhöchste Kabinettsorder vom 25. August 1873wurde eine der projektiertenStraßen nach dem Naturwissenschaftler und Dichter GeorgChristoph Lichtenberg benannt.Noch 30 Jahre später existiertedie Straße nur auf dem Papier.Die beiden einzigen Gebäudemit der Adresse „Lichtenbergstraße“ standen an der Wenckstraße. Dann aber ging esSchlag auf Schlag! In kürzesterZeit zogen Immobilienspekulanten und Bauunternehmerbis zum Zusammenbruch derüberhitzten Baukonjunkturim Jahre 1908 fast den gesamten Straßenzug hoch.Namensgeber Georg ChristophLichtenberg wurde am01.07.1742 als 18. und jüngstesKind des dortigen Pfarrers inOber-Ramstadt geboren.1745 zog die Familie nach Darmstadt, wo er auch zur Schuleging. Lichtenberg studierte inGöttingen und lehrte dort ab1770 als Professor Mathematik,Astronomie und Experimentalphysik. Er gilt als einer derklügsten Köpfe seiner Zeit.Der nur 1,42 Meter große undentsetzlich bucklige Lichtenbergheiratete 1783 seine Haushälterin, bekam mit ihr acht Kinderund starb 1799 in Göttingen.Heute ist Lichtenberg, der alsBegründer des deutschsprachigen Aphorismus gilt, eher fürseine unzähligen Sprüche, dieer in seinen legendären „Sudelbüchern“ festhielt, bekannt.Armin Schwarm19

Offene Türen zum MartinsviertelNachrichten aus der EmilstraßeÖffnungszeitenDienstag bis Freitag 10 –19 UhrSamstag nach Vereinbarung64289 Darmstadt, Emilstraße 1Tel. 06151 1071238, Mob. 0177 8676553Beliebt bei Jung und Alt: Tiere. Danke für die Hundehalter, die regelmäßig zumStreichel-Nachmittag in die Emilstraße kommen. Eine Attraktion zum Tag der Offenen Tür:Kaninchen zum Anfassen.Nicht abgeschoben, sondern mitten in unserem Martinsviertel undoffen für alles, was von draußenkommt. Das ist unser WatzeverdlerAlten- und Pflegeheim Emilstraße,Teil des Klinikums Darmstadt.Beim Fest der Offenen Tür zeigteunser Martinsvierteler Kleinodfür betagte Menschen, was in denHäusern, im Park und in denGemeinschaftseinrichtungen angeboten wird. Es waren mindestens 500 Menschen, die am24. September kamen, um mitden Bewohnerinnen und Bewohnern bei der Musik von „En HaufeLeit“ zusammen zu sein undden schönen Tag zu genießen.Die Leiterin Patricia Roßbach-Jauernikeröffnet den Tag der Offenen Tür bei denInfoständen.Advent in der EmilstraßeDer Advent ist die Zeit der meistenErinnerungen an die Kindheit.Das entsprechend zu gestalten istfür die „Emilstraße“ eine besondereHerzensaufgabe. Es gibt: DasDiese Verbindung der MenschenKonzert des Sternquartetts (4.12.),von außen und innen ist die Botden Nikolaus (6.12.), den Adventsschaft: Es ist nicht schlimm, einmal kaffee (9.12.) und das Adventin der Gemeinschaft von Mitmen- konzert des Polizeichors (10.12.).schen zu sein, die einmal wie ichHöhepunkt ist die WeihnachtsfeierHilfen zum Weiterleben brauchen. am 16.12. mit viel Besuch.Unser Alten- und Pflegeheim strecktdie Hand aus, damit sie ergriffenDer BVM ist dabei und wünschtwird, um gemeinsam von drinnen Frohe Weihnachten und ein gutesund draußen etwas zu unternehmen. Neues Jahr! Peter Schmidt2021

Die SchillerschuleAlle Neune! Die Schulen im MartinsviertelEndlich gibt es sie wieder! Die im Krieg zerstörte Schule konnte erst 1950 wiederaufgebaut werden. Das Foto zeigt die riesige Menschenmenge, die nach der Fertigstellungdes Wiederaufbaus gekommen war. (Links das Toilettenhaus, rechts Teile der Schulfassade, im Hintergrund der ausgebrannte Pützerturm der TH.Die SchillerschuleZum 30-jährigen Bestehen desBezirksvereins Martinsviertelerschien 1982 das Buch „DasMartinsviertel in Darmstadt –Geschichte und Geschichteneines Stadtteils“. Hier die einführenden Sätze zu „Die Schulenim alten Martinsviertel“: Heutebesuchen viele Buben und Mädchen die Realschule oder dasGymnasium. Unsere ElternGenerationen hatten nicht diesGlück. Sie gingen in die Ballonschule oder in die Müllerschule(Schillerschule) oder die Kyritzschule. Die erste Schule für dasMartinsviertel war die Ballonschule. Dort wo die Magdalenenauf die Alexanderstraße trifft,lag der Ballonplatz, der landgräflich- und später großherzogliche Ballspielplatz. 1823 begannder Unterricht in einem umgebauten Haus und einem Neubaueiner Stiftung. Bis 1874 wardas die Schule der rasch wachsenden, aber armen Bevölke22rung des Pankratiusviertels alsArmen- oder Freischule.Zeitweise wurden in den Freischulklassen bis 200 Kinderunter katastrophalen Umständenunterrichtet.Die rasch steigende Schülerzahlführte 1871-77 zur Vereinigungaller „niederen Schulen“ zu einereinheitlichen Schulorganisation.Es gab fortan Stadtmädchenund Stadtknabenschulen miteinem einheitlichen Unterrichtsplan. Die Ballonschule wurdeStadtknabenschule I und die1878 neugebaute Schule in derMüllerstraße Stadtknabenschule II,die heutige Schillerschule.Die Schillerschule – früherund heuteDie Großherzogliche KreisschulCommission stellte 1887/88bei der Visitation der Schule fest:„Durchweg in höchstem Maßebefriedende Ergebnisse“. Die 565Schüler wurden von einemOberlehrer, sechs Lehrern undIngrid Kunkel – 14 Jahre Rektorinvier Schulverwaltern (Lehrerohne feste Anstellung) unterrichtet. Neben den Fächern DeutscheSprache, Erd- und Naturlehre,Gesang, Zeichnen, Schönschreiben und Rechnen spielte derUnterricht in Religion, Turnenund vaterländischer Geschichteeine große Rolle.Heute ist die Schillerschule einereine Grundschule mit ca. 400Die Rektorin Ingrid Kunkel an ihrem SchreibSchülerinnen und Schülern in den tisch. Einer der Plätze, von denen aus sie dieGeschicke der Schillerschule 14 Jahre langKlassen 1-4. Je nach Stärke derleitete.Jahrgänge hat die Schule jeweilsDer 31. Januar 2017 wird Ingrid4-5 Parallelklassen.Kunkels letzter Arbeitstag sein.Sie hat im Mai 2003 als Rektorinihre Schulleitungsarbeit in derSchillerschule begonnen. Vieles,was die Schillerschule heuteauszeichnet, ist in ihrer Zeit alsSchulleiterin geleistet worden.Das Schulgebäude wurde saniert,die Außenanlagen entkernt, einschöner Schul- und Sporthofgestaltet und ein Toilettenneubau erstellt. Neben dem äußerenSportanlage, Schulturnhalle, SchulhofGesicht der Schule hat die hoheund Schulgebäude – Die Schillerschule istnach Neubauten und Sanierungen einepädagogische Kompetenz zumschöne Schule in unserem Martinsviertelhohen Ansehen der Schule geführt.geworden.Die Schule hat ein Schulprogrammerarbeitet und die Organisation,Inhalte und Ziele auf 64 Seitenaufgeschrieben. Das Programmzeigt die hohe Verantwortungdes Kollegiums gegenüberden Schülerinnen und Schülernund den Eltern. Dies ist in 7pädagogischen Leitsätzen festgeschrieben. Kinder sollen „IhreSchule“ als Ort des Lernens undLebens erfahren, die sie auchselbst mitgestalten können. DieEltern werden ab der EinschulungPartner im Erziehungsprozess.Der BVM wünscht Ingrid Kunkelim Ruhestand viele schöne Jahreund dankt für die gute Zusammenarbeit insbesondere bei derMartinskerb.Peter Schmidt23

Olga und AdamMenschen im MartinsviertelWir gratulierenEs ist bei uns seit vielen Jahren Brauch und wir übernehmendiese angenehme Aufgabe auch weiterhin. Zu rundenGeburtstagen ab dem 50., zum 75. und jedes Jahr ab dem80. Wiegenfest kommt ein (evtl. früheres) Vorstandsmitglied vorbei und überbringt ein Präsent und die Glückwünsche des BVM.SEPTEMBERWilli Seibel (85)Markus Seibel (50)Paul Huthmann (80)Norbert Schäfer (75)Jörg Grünberg (60)Claudia Veder (60)Ivan Soster (60)OKTOBERSeit Anfang 2015 hat „Der Watzeverdler“ stilistisch die unverkennbare Handschrift von OlgaKoroleva. Olga ist DiplomKommunikationsdesignerinund arbeitet in der Agentur fürMediendesign Lichtenberg,die die Zeitschrift gemeinsammit der Watzeverdler-Redaktionerstellt. Auch an der Gestaltung unserer oft gelobten Webseite, der sehr gelungenenBroschüre „425 Jahre Martinsviertel“ und der Plakate für dieJubiläumsausstellung hatte sieentscheidenden Anteil.Olga arbeitet aber nicht nur imMartinsviertel, sie lebt mit ihremEhemann und ihrem im Augustgeborenen kleinen Sohn Adamauch hier und fühlt sich im Viertel heimisch. Adam ist ohnehinein echter Watzeverdler!24Olga wurde im russischenPawlowo in der heutigen Oblast(Verwaltungsbezirk) NischniNowgorod geboren und absolvierte nach der Schule zunächstin der Universitätsstadt Tscheboksary an der Wolga einKunststudium. Nach ihrer Übersiedlung in das Martinsviertel imJahr 2008, wo sie seither in derBarkhausstraße lebt, studiertesie an der Hochschule Darmstadtzusätzlich noch Kommunikationsdesign.Derzeit befindet sich die jungeMutter im Mutterschutz, stehtuns aber weiterhin, und dashoffentlich noch lange, mit Ratund Tat zur Seite.Armin SchwarmMelitta Ruhl (87)Thomas Bock (50)Ulrich Bock (50)Monika Sapara (60)Peter Dinkel (75)Walter Donner (84)Christel Trautmann (80)Adolf Rumpel (75)Harald Richter (75)NOVEMBERWalter Schleidt (85)Norbert Achenbach (75)Karin Glassl (60)Kurt Lomb (75)DEZEMBERKarl-Heinz Stieler (60)Günther Staffel (80)Dr. Wolf-Dietrich Schulze (75)Maria Schmitt (91)Helmut Rathgeber (60)Rolf Feuerpeil (81)Adolf Haas (75)Rolf Georg Schmidt (70)Sabine Nothhaft (50)Heinz Bender (70)Heinrich Meckel (82)Alles gute im neuen Lebensjahr!25

LOT TOOTOTESHERMOE TO GC O FFE R I F TE NCHZ E IT STA B A K L H A M S T E RETROE DWatzetreff Mollerstr. 1764289 DarmstadtTelefon 06151 76458Chaos beim KerberätselÖFFNUNGSZEITENMODi-FRDi-FRSA07:30 – 12:3007:30 – 12:3014:30 – 18:0007:30 – 12:30Der kleine Anel mit seinem Opa Uhle Schorsch als Assistenten beim Ziehender RätselgewinnerGutbürgerliche Küchemit ausschließlichfrischen ProduktenÖFFNUNGSZEITENMontag–Samstag ab 16:00 Uhr(jeweils bis nach Mitternacht)warme Küche 17:00 bis 22:00 UhrBiergarten bis 23:00 UhrEigentlich war es ja ganz nett,das Kerberätsel 2016 - wenn danur nicht einige Zahlen einenBuchstaben nach links verrutschtwären einen der fünf Preise erhaltenkönnen. Gefragt war nach einemin ganz Darmstadt geschätztenZeitgenossen und die korrekteLösung war „Riwwelmaddhes“.Wer sich, ohne diesen Fehlerzu bemerken, genau an die Vorgaben hielt, bekam als Ergebnis das Unwort „Eiwrbemardhti“heraus. Trotzdem gingen diesmalausschließlich korrekte Lösungenein! Zudem waren es so viele,dass trotz verschärfter Bedingungen nicht alle SchlaubergerUnser jüngstes Mitglied Anel Colic(14 Monate alt) zog die Gewinner. Einen Einkaufsgutscheingewonnen haben: Claudia Reck,Ute Mehm, Reinhold Mehm, PeterSchüttler (alle Darmstadt) undGabi Ervin aus dem fernen DorfKerzell bei Fulda.Armin SchwarmRobert-Schneider-Str. 61, Darmstadt, Tel. 06151 713728www.gaststaette-gebhart.de2627

BEZIRKSVEREINMARTINSVIERTEL E. V.BVMMITGLIEDWERDENKranichsteiner Straße 76, 64289 DarmstadtBeitrittserklärunghiermit beantrage ich, die Mitgliedschaftim Bezirksverein Martinsviertel e. V.Name, VornameStraßePLZ, nallee 17, 64289 DarmstadtFAMILIE GLASSLe-mail: [email protected]: 06151 3927429Mobil: 0176 51696279VerE-MailtuneimgJahresbeitrag: Erwachsene 15 /Kinder und Jugendliche 7,50 Ort, DatumUnterschriftbei Minderjährigenges. VertreterEinzugsermächtigungLiebfrauenstr. 5664289 DarmstadtTel. 06151 712757Fax 06151 712746Ich bin damit einverstanden, dass der zu entrichtende Jahresbeitragvon meinem Konto im Lastschriftverfahren eingezogen wird.www.optiker-resch.deBICBrillen · Contactlinsen · AccessoiresIBANDiese Erklärung hat so lange Gültigkeit, bis ich sie schriftlichgegenüber dem Bezirksverein Martinsviertel e. V. widerrufe.Datum, Ort28Unterschrift Kontoinhaber29

Der BVM-Vorstand1. VORSITZENDER2. VORSITZENDERRECHNERSCHRIFTFÜHRERBEISITZERMichael SchardtChristopher GlasslThomas GlasslArmin SchwarmOliver BehmSabine BüttelMichael DeitrichStefan HaberRolf HenningMartin HockeBarbara SchreeckGeorg UhlGESCHÄFTSSTELLEKranichsteiner Str. 7664289 [email protected]: 0176 520155510152 219899730175 155314806151 35121906151 96740820151 5230428106151 42276706151 42276706155 877

Frankfurter Straße 19, 64293 Darmstadt Tel. 06151 79147, Fax 06151 711453 [email protected] www.stern-apotheke-darmstadt.de Täglich von 8–18:30 Uhr und samstags von 9–13 Uhr für Ihre Gesundheit vor Ort!