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DIENORDWESTSTADTHEFT 6I NOVEMBER 2018 I Bürgergemeinschaft NRUBRIK1ordweststadt e. V.Da geh‘n wir hinFroheWeihnachtenVorweihnachtlicher Abend bei Glühwein,Kinderpunsch und LebkuchenErneuerung der BeleuchtungLicht für die NordweststadtNeuer Bürgermeister im BaudezernatIm Gespräch mit Daniel FluhrerDIENORDWESTSTADT

Alle Facetten des Lebens genießen.Ganz wie es Ihnen gefällt.Die Freiheit, so zu leben, wie Sie es wollen. Auch imAlter. In den eigenen vier Wänden. Aber mit dem umfassenden Komfort eines modernen Hotels. Und mitder Sicherheit eines bewährten Wohn- und Betreuungskonzeptes. Das ist die Philosophie des WohnstiftesKarlsruhe.In der neuen FächerResidenz im Herzen von Karlsruhe,nur wenige Minuten entfernt vom Zentrum mit seinenMärkten, Museen, Bühnen und Einkaufsmöglichkeiten.Und in der beliebten Residenz Rüppurr, mit Blick aufden Nordschwarzwald, eigenem Hallenbad und hervorragender Anbindung nach Karlsruhe oder Ettlingen.Machen Sie sich selbst ein Bild. Führungen durch dieMusterwohnungen finden jeden Dienstag von 15–17Uhr statt. Ohne Voranmeldung. In der FächerResidenz,Rhode-Island-Allee 4 und der Residenz Rüppurr,Erlenweg 2.www.wohnstift-ka.de0 *Girofür Zero.sparkasse-karlsruhe.deGirobest – unser kostenloses* Girokonto,da so flexibel ist wie das Leben.*Pro Kunde besteht die Möglichkeit für ein kostenloses Girobest. Die Kontoführung, beleg-lose Buchungen, die Sparkassen-Card (Debitkarte), alle Auszahlungen von Bargeld mit derSparkassen-Card (Debitkarte) an Geldautomaten der Sparkassen-Finanzgruppe – alleskostenlos ab 1.500 Euro mtl. Gehaltseingang (ohne Mindesteingang kostenlos bis 26 Jahreund von 27 bis 29 Jahre mit Nachweis für alle Schüler, Studenten, Azubis sowie freiwilligWehrdienstleistende und Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst), sonst 7,90 Europro Monat.WechselnSie jetzt!

EDITORIALLiebe Leserinnen, liebe Leser,Konrad Ringle,Vorsitzender derBürgergemeinschaftNordweststadt e.V.das Jahr 2018 geht zu Ende. Wir hatten einen der sonnenscheinreichsten Sommer seit 1951, so die Statistik. Dass der Natur derRegen fehlt, stellt man überall fest. Der Niedrigwasserstand desRheines ist ein Beleg dafür. Die anlässlich der Einweihung desWalther-Rathenau-Platzes gepflanzte Linde – unsere Dorflinde –hat diese Phase hoffentlich gut überstanden.Die Bürgergemeinschaft hat nach Abschluss der Rahmenplanungdie Nordweststadtbürger gebeten, die nun anstehenden Planungen und Planentwürfe in drei Arbeitsgruppen zu begleiten. DieseGruppen haben sich schon mehrfach zu Sitzungen getroffen. Sie,liebe Nordweststädter, können jederzeit diese Gruppenarbeit unterstützen und mitmachen. Es geht um unseren Stadtteil.Mit der Einführung der Pfandbons-Spende beim REWE-Markt konnten wir Einrichtungen in der Nordweststadt unterstützen. VielenDank Ihnen für die Bereitschaft, uns zu helfen.Ihre Anregungen und Ideen zum Nutzen für unseren Stadtteil, diean die städtischen Behörden weitergegeben wurden, konntenmehrheitlich umgesetzt werden.Es gibt aber noch viel zu tun. Ein lebendiger Stadtteil ist immer Veränderungen unterworfen. Daher ist es uns wichtig, mit Ihnen unsere Nordweststadt attraktiver und noch lebenswerter zu gestalten.Zur Jahreshauptversammlung laden wir am 14. März 2019 ein.Im nächsten Jahr werden wir auch wieder feiern und zwar Ende Juniunser Kulturfest und im Herbst dann das 60jährige Jubiläum derBürgergemeinschaft. Im Frühjahr bieten wir den Marktfrühschoppen auf dem Marktplatz an.Am Ende des Jahres möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen Danke zu sagen, die mitgeholfen und uns dabei unterstützt haben, dieLebensqualität in unserer Nordweststadt zu verbessern.Ich wünsche Ihnen allen auch im Namen des Vorstandes der Bürgergemeinschaft Nordweststadt e.V. eine besinnliche Advents- undWeihnachtszeit und ein gutes Neues Jahr 2019.Mit den allerbesten GrüßenIhr Konrad Ringle,VorsitzenderDIENORDWESTSTADT3

4INHALTSVERZEICHNISInhaltEditorialWichtiges auf einen Blick35Weihnachtliches6Im Fokus:Bürgermeister Daniel Fluhrer10Richtfest im Städtischen KlinikumErneuerung der Beleuchtung im StadtteilAus der Jubiläum TrauernetzAus den PfarrgemeindenAus den SchulenFür JugendlicheAus den VereinenFächerblickTermine, Service, 2343840424647495006Da geh‘n wir hin - Weihnachtliches in derNordweststadt10Titelbild:Martinsfeuer auf dem L‘Oréal-SpielplatzFoto: Edeltraud GötzeAlle Informationen und noch mehrfinden Sie auf:Wechsel im Baudezernat (Foto: eg)www.ka-nordweststadt.de20St. Martin (Foto: eg)DIENORDWESTSTADT

WICHTIGES AUF EINEN BLICKDIENORDWESTSTADT5SingkreisDie Bürgergemeinschaft lädt ein:Genießen Sie mit uns einenvorweihnachtlichen Abendin gemütlicher Runde18:00 Uhram Freitag, 7. Dezember 2018 abam Bürgerzentrumbei Glühwein und KinderpunschWo? Im Bürgerzentrum auf dem Schulgelände der Werner-von-Siemens-Schule,Landauer Straße 2b. Der OrgelclubKarlsruhe e.V. musiziert dazu.Haben Sie Lust und Interesse?Wie freuen uns auf viele begeisterteSängerinnen und Sänger!eswäldchen!Achtung: Dieses Mal nicht im SinnBürgergemeinschaft Nordweststadt e.V.Traude Karboga und Edeltraud Götzebeim Luftballonund lassen Sie sich überraschen, wericht hat.wettbewerb die weiteste Strecke erreWir freuen uns auf Sie!Neu!Unser Bürgerzentrum hat jetzteine eigene Adresse:Landauer Straße 2b,76187 KarlsruheBei Fragen schreiben Sie oder rufen Sie an:[email protected],Tel.: 0160-7715217Unsere Dorflinde wird gepflanztAm Dienstag, 27. März 2018, um xx Uhr, ist es soweit. Werdabei sein mag ist herzlich eingeladen.rdweststadt e.V. sagtDie Bürgergemeinschaft NoDanke!Die offizielle Einweihung des neu gestalteten Platzes mitOberbürgermeister Frank Mentrup findet erst im Juni 2018statt.Da wollen wir auch endlich die Idee umsetzen, dass Nordweststädter ein bisschen Erde vonOrten, die für sie von been und Helfern, die uns bei unn Helferinn AlleBedeutungsonderersind, mitbringenund diese als Zeichenzentaltungen tatkräftig unterstütseren Veransdes Miteinandersim Stadtteil mit der Pflanzerde vermischen.ld- oderch GedurunswirDengenauenTermingebennochbekannt.rn, dien Spende AlleSachspenden unsere ArbeitEinladungt ein zurDie Bürgergemeinschaft lädenplan„Stadtteiltour“ zum Rahmam 09.02.2019denNäheres siehe Aushang inuarJandeEnenästSchaukerleichternen finanzielle Un Allen Sponsoren, ohne derauf den Weg gewirterstützung vieles, wasgewesen wäreglicbracht haben, nicht mö hdie uns nicht nur durch Allen unseren Mitgliedern,tützen sondern auchihren Mitgliedsbeitrag unterseren Anliegen für vieledafür sorgen, dass wir bei unsBasis verweisen können.sprechen und auf eine guteHerzlichen Dank Ihnen allen!DIENORDWESTSTADTBildnachweis: [email protected] ihbaSingen Sie mit uns IhreWunschlieder jeden Mittwochnachmittagab 15:00 Uhr

6WEIHNACHTLICHESWenn Bethlehembei Dorlach wär .Ähnlichkoite mit de Weihnachtsg schicht aus deBiewel sinn net blos zufällig, noi die sin beabsichtigt.Wenn d Weltg schicht e bissel annerschtverloffe wär , hätt s gut sei kenne, dass Bethlehem irgendwo zwische Grötzinge, Dorlach un Wolfartsweier g leege hätt. Es hätt jo sei kenne - also geh n merdoch oifach mol dodevo aus.In sellere Zeit hat de Markgraf üwwerlegt, dass er jogar net so richtich woiß, wie viele Unnertane er hatund von wem er alles Schteier zu kriege hat. Deshalbhat er befohle, dass alle Leit aus de Markgrafschaft, adie wo mol weggezoge sinn, sich dort, wo se geboresinn, uffschreiwe lasse misse. Des war zu ere Zeit, wo sKarlsruh nonnet gewwe hat.Wegge dem Befehl vom Markgraf hat sich halt a deJosef, der jetzt irgendwo grad üwwer de badischeGrenz im Schwäbische g wohnt hat, mit seinere Marie uff de Weg nach Dorlach g macht. Es war bloß ebissle umschtändlich, weil d Marie sich ball uff eKindle hat froie dürfe.Wie se so zwische Grötzinge un Dorlach ware, hennd Wehe eig setzt. Jetz wo naa in ihrer Not? InnereDorfwertschaft henn se g frogt, awwer der Wirt hatg sehe, dass die vielleicht net zahle kennte und hat sefortg jagt. Am Rand von Dorlach hat de Josef no enDIENORDWESTSTADTSchtall g funne, do sinn se nei. Es war scho butzichkalt drauß! Awwe en Ochs un en Esel henn den kloine Schtall mit ihrer Oigewärme e bissle üwwerschlage g macht. Un tatsächlich, nach eme Weile isch ekloins Biewle uff d Welt komme. Weil sonscht nix dowar, henn se den Kloine in d Futterkripp g legt unvorher in Windle eig wickelt. Die henn warm gewwe,weil dess dortmols noch richdiche Schtoffwindleware.E scheen s Schtück vom Schtall weg henn Hirte ihrViecher uff de Woid g hüt . Uff oimol isch s faschtbis Rüppurr hell worre un en Engel isch denne Hirteerschiene. Mensch henn die Hirte do vor Angschtzittert! De Engel hat awwer gmoint, sie breichte koiAngscht z hawwe, weil er e ganz freudige Nochrichtfür se hätt. „Schtellt eich vor“, sagt er, „heit Nacht ischeich un de ganze Welt de Hoiland gebore, der moldie ganz Welt erlöse soll!“ Laafet oifach RichtungGrötzin-ge und glei am End von Dorlach finnetihr en Schtall. Dort liggt des Jesuskind in Windleei gwiggelt innere Futterkripp“.Uff oimol war de ganz Himmel voller Engelen, dieGott g lobt un jubiliert henn: „Gott in de Höh seiEhr , un uff de Erd soll Friede bei alle Mensche sei,die em liewe Gott wohlg fällig sinn“! Wie not die Engel nach ere Zeit widder in Richtung Himmel g fahre ware, henn die Hirte g moint, sie sollte sich jetztdoch uff de Weg nach Dorlach mache, um nochzugugge ob s schtimmt, was die Engel do verzehlt ung sunge henn. Un tatsächlich, im Schtall am Randvon Dorlach henn se s genauso vorg funne, wie se s

WEIHNACHTLICHESUnsere Chronik„Die Karlsruher Nordweststadt“Jürgen SickingerIn der Vorweihnachtszeit sucht so mancher nacheinem passenden Geschenk oder Mitbringsel. Dawäre unsere Stadtteilchronik „Die Karlsruher Nordweststadt“ doch das ideale Geschenk! Sie ist absofort wieder bei Papier Tritsch in der LandauerStraße, bei REWE Lannert oHG und natürlich auchwährend der Öffnungszeiten in unserem Bürgerzentrum an der Landauer Straße erhältlich.Wohlfühlen ist machbarDr. med. Thomas Gohla (Leitender Arzt)Facharzt für Plastische und Ästhetische ChirurgieFacharzt für Chirurgie und Handchirurgiewunsch-werbeagentur.devon de Engel g heert hawwe. Glei henn se de Maria un em Josef verzehlt, was de Engel üwwer ihrneigebores Biewle g sagt hat. Un wegge dem helle Schein von vorhin sinn noch viel Leit aus Grötzinge, Au, Wolfartsweier un von üwerall herkomme un henn des alles a mit a ghört. D Marie hatdes G sagte alles b halte un in ihrem Herz bewegt.Die Hirte awwer sinn widder fortgezoge un henndie frohe Kunde üwwer Rintheim un Hagsfeld bisuff d Haardt getrage. Annere sinn bis Beierte, Bulach, Daxlande un Mühlburg g loffe, blos um alleLeit dort von dem Wunner aus em Schtall vonDorlach zu verzehle! Sogar vom Albtal bis nachKnielinge isch die gut Nochricht weitergewweworre. So henn ball alle Leit devo g wisst!So hätt s sei kenne, wenn d Weltg schicht e bisselannerscht verloffe wär un Bethlehem irgendwobei Dorlach g leege hätt . Awwer ganz so weitherg holt isch die a gnommene Ortsverännerungam End doch net. Net blos weil s in Dorlach scholang e Finanzamt gibt (halt wegge de Schteier).Noi ganz nah bei Dorlach gebt s en Ortsteil, derwahrscheinlich de oinzig im ganze Land isch, dere oigenes Weihnachtslied hat. Odder kennt ihrnet des scheene Weihnachtslied: „Maria durch einDornwald ging“? Un, was isch nah bei Dorlach?Richtich: d Dornwaldsiedlung!Awwer ich glaab, es isch besser so, wie s tatsächlich bassiert isch.Ästhet. Gesichtschirurgie(Facelift, Lidplastik, Nasenund Ohrenkorrektur)Brustverkleinerung,-vergrößerung, rgieFaltenbehandlungÄsthetik-Zentrum KarlsruhePraxisklinik für Ästhetischeund Plastische ChirurgieKarlsruhe (ECE-Center)Telefon: 0721 - 203 282 3w w w. d r g o h l a . c o m7

8WEIHNACHTLICHESWeihnachtliche NordweststadtDIENORDWESTSTADTDie Bürgergemeinschaft lädt ein:Genießen Sie mit uns einenvorweihnachtlichen Abendin gemütlicher Rundeam Freitag, 7. Dezember 2018 ab 18:00 Uhrbei Glühwein und Kinderpunsch am Bürgerzentrumund lassen Sie sich überraschen, wer beim Luftballonwettbewerb die weiteste Strecke erreicht hat.Achtung: Dieses Mal nicht im Sinneswäldchen!Wir freuen uns auf Sie!Treffpunkt NordWIRStadtDie BürgergemeinschaftNordweststadt e.V. lädtzum vorweihnachtlichen Stammtisch einam Dienstag, 11. Dezember 2018, 18:00 Uhrim Bürgerzentrum, Landauer Str. 2b. Schauen Siedoch einfach mal zu uns herein!EinladungZum Abschluss der diesjährigenClubaktivitäten laden wir ein zumgemütlichen Abend mit weihnachtlichemund weltlichem Musizieren und Singen.Freitag, 14. Dezember 2018, 19:30 UhrOrgelclub Karlsruhe e.V., Daimlerstraße 37Gerne reservieren wir Plätze.(Telefon: 07244 607897 oderE-Mail: [email protected])Haus Karlsruher WegUhr16:00Am 18. Dezember 2018 ummen desRahfindet die Weihnachtsfeier imrrer Scharfevang. Gottesdienstes mit Pfae Sternbergund Flötenkindern von Colettihnachtsbastatt. Auch unser kleiner Wermeladen,Masar mit Selbstgebasteltem,Sie. WirHonig, Essig und Öl wartet aufmensein undfreuen uns auf gutes Beisamem ch, Glühwein und Weihngeladen!Interessierte sind herzlich einBeate AllmendingerDIENORDWESTSTADT

WEIHNACHTLICHES- da geh‘n wir hin!GlühweinabendSamstag, 15.12.2018,18:00 Uhr im Hofwww.petrus-jakobus-gemeinde.deEvangelische Petrus-Jakobus-Gemeinde, Bienwaldstr. 1876187 KarlsruheWeihnachtsfeier für Mitglieder und Freunde desVereinsWir starten amSamstag den8.Dezember 2018 um 17 Uhrmit einem kleinen Spaziergang im Vereinsgelände, während dessenunsere kleinen Gartenfreude dem Nikolaus begegnen werden.Im Anschluss findet ein gemütlicher Tagesausklang mit Glühwein &Bratwurst vor dem Vereinsheim statt.Anmeldungen für die Bescherung der Kinder mit Angabe von Nameund Alter bitte unter: Kleingartenverein [email protected]

10IM FOKUS„MIT MUT EXPERIMENTIERENUND NEUES AUSPROBIEREN“Bürgermeister Daniel FluhrerSeit 1. Oktober ist Daniel Fluhrer Baubürgermeister derStadt Karlsruhe. Der fünffache Familienvater wohnt seitdiesem Zeitpunkt in der Südweststadt.Nach dem Studium der Architektur und Stadtplanung an derUniversität Stuttgart arbeitete Daniel Fluhrer zunächst in derfreien Wirtschaft in Stuttgart als Projektarchitekt, ehe erbeim Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg daszweijährige Referendariat anschloss und die großeStaatsprüfung ablegte. Danach leitete er den Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung der Stadt BadMergentheim, das Stadtplanungsamt der StadtLeonberg und das Stadtplanungsamt der StadtEsslingen am Neckar.In den Zuständigkeitsbereich (Dezernat 6) des43-Jährigen Architekten und Diplomingenieurs fallen die Bereiche Planen und Bauen, Immobilienmanagement, Flächenmanagementund der Zoo. Darüber hinaus ist er Vorsitzenderdes Aufsichtsrates der städtischen Immobilienunternehmensgruppe Volkswohnung und derFächer GmbH.Mit seiner reichhaltigen kommunalen Erfahrungmöchte Fluhrer einen Beitrag dazu leisten, Karlsruhe in eine gute Zukunft zu entwickeln. Gerademit Blick auf den Rahmenplan ist er daher auch einwichtiger Ansprechpartner für die Nordweststadt.Grund genug, unseren Lesern Bürgermeister DanielFluhrer gleich zu Beginn seiner Amtszeit vorzustellen.

IM FOKUSFoto: tmc-fotografieHerr Fluhrer, was hat Sie gereizt, sich als Bürgermeister in Karlsruhe zu bewerben?Zum einen die faszinierende, facettenreiche StadtKarlsruhe selbst, zum anderen die Menschen hier mitihrem sonnigen Gemüt und ihrer professionellen Gelassenheit. Aber natürlich hat mich auch die Positiongereizt, die einen gewissen Einfluss auf unsere gesellschaftliche Zukunft nehmen kann.Sie sind erst wenige Wochen im Amt. Die Erwartungen an Sie sind sicher hoch. Was sehen Sie als Ihrewichtigste Aufgabe an?Die wichtigste Aufgabe einer Führungskraft ist, langfristig wirkende und bedeutsame Themen systematisch und in einem Zusammenhang voranzubringen,sei es die Nutzung von Chancen oder auch Vermeidung von Risiken für die Stadt. Daher ist es mirwichtig, dass man als Bürgermeister nicht im AlltagsKlein-Klein untergeht, sondern sich Zeit zur Reflexionund zum Gespräch oder Diskurs mit Beteiligten nehmen kann.Sie sind als einziger in der Bürgermeisterriege keinPolitiker, dafür aber Fachmann auf dem Gebiet desBauens. Welchen Vorteil sehen Sie darin?Ob das ein Vorteil ist, muss sich erst noch herausstellen, und das beurteilen später auch andere. DiePosition des Baubürgermeisters ist ja grundsätzlicheine politische Position, und diese gilt es auch auszufüllen. Vermutlich schaden aber auch ein paar Fachkenntnisse nicht.Eine ganze Reihe von Großprojekten wie der Neubau des KSC-Stadions, die Sanierung des Staatstheaters, die Zukunft der Europahalle und natürlich die Fertigstellung der U-Strab warten auf Sie.Wo sehen Sie für sich die größte Herausforderung?Sehr viele Großprojekte in Karlsruhe – auch die vonIhnen aufgezählten - sind über einen Planungsstandhinaus und stehen kurz vor der Realisierung odersind schon in der Umsetzung. Projekte einer solchenDimension haben einen großen zeitlichen Vorlauf. Ineiner solchen Realisierungsphase kann man kaumnoch Kosten reduzieren. Momentan besteht daherfür mich die Herausforderung darin, die fertigen Planungen in ihren Grundzügen oder auch Details nichtmehr in Frage zu stellen, sondern den Fokus auf eineprofessionelle Umsetzung zu legen. Das wird vermutlich auch einige Enttäuschungen für die Bürgergeben, die sich vom neuen Bürgermeister nun alternative Lösungen erhoffen.DIENORDWESTSTADT11

12IM FOKUSEdeltraud Goetzeim Gesprächmit Daniel Fluhrer„Die nächsten Großprojekte stehen vor der Türund die Bürger teilweise auch.“ Mit dieser Aussagesorgte OB Mentrup für Lacher im Rathaussaal. DasThema Nachverdichtung und damit auch der Denkmalschutz und die „Grüne Stadt“ treiben die Bürgerum. Auch in der Nordweststadt werden diese Themen heiß diskutiert. Was haben die Bürger hier vonIhnen zu erwarten?Die Bürgerschaft hat einen Anspruch darauf, dass sichihr Baubürgermeister um diese Themen kümmert. Siewird in mir einen Partner haben, der ihnen zuhört undihre Sorgen und ihre Kritik ernst nimmt und mit in dieEntscheidungen einfließen lässt. Aber, und das ist mirebenfalls wichtig zu sagen: „Zuhören heißt nicht erhören“. Auf diese Fragen sind keine einfachen Lösungen zu finden. Es wird sicher am Ende so sein, dassich für Lösungen werbe, die die allgemeingültigenbaupolitischen Fragen der Stadt voranbringen undweniger den Einzelinteressen dienen.Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware, auch inKarlsruhe. Wo sehen Sie Stellschrauben, um hier zueiner Verbesserung der Situation zu kommen?Es gibt mehrere übergeordnete Stellschrauben. Dieeine ist die gesellschaftliche Akzeptanz von Veränderung und Erneuerung des Bestandes, auch der Nachverdichtung. Es ist klar: Man kann nicht über teureWohnraumpreise jammern und dann gegen mehrWohnraum sein. Da ist jeder von uns persönlich gefragt. Eine weitere Stellschraube ist der Rahmen fürzusätzliche Baupotenziale, den die Stadt durch ihrePlanungshoheit ermöglicht. Hier sollten wir meinesErachtens jedoch die Frage der Qualität über die derDIENORDWESTSTADTQuantität stellen. Hierzu zählt auch der Erhalt desSiedlungscharakters. Eine weitere Variante ist dasBauen in die Höhe. Das meint nicht nur Hochhäuser,sondern auch beispielsweise ein oder zwei Geschosse mehr bei vorhandenen Gebäuden. Da sehe ich fürKarlsruhe einige Potenziale. Es geht aber auch überTransformation des Bestandes. Das bedeutet innerhalb bestehender Baustrukturen aus größeren Einheiten mehrere kleinere zu realisieren. Und eine nichtunwesentliche Stellschraube ist der direkte Eingriff inden Wohnungsmarkt, wie wir es beispielsweise mitder Volkswohnung praktizieren. Hier werden allein inden kommenden zwei Jahren rund 420 Wohneinheiten mit mehr als 50% sozialgebundenem Wohnraumentstehen.Eine Stadt für die Zukunft zu entwickeln ist einespannende Aufgabe. Gibt es etwas, was Ihnen inKarlsruhe noch fehlt?Keiner von uns kann seriös die Zukunft voraussagen,auch scheinbar stabile Trends können sich verändern. Daher ist es aus meiner Sicht klug, wenn sicheine Stadt Optionen offenhält. Und ich denke, esist sinnvoll, auch mit Mut zu experimentieren undNeues auszuprobieren. Dafür werde ich werben. ObKarlsruhe diesen Mut weiterhin hat, wird sich zeigenmüssen. Das Schlachthofareal, das unter meinem Vorgänger Michael Obert realisiert wurde, ist für mich einüberzeugendes Beispiel, dass Karlsruhe hier auch Innovatives mutig angehen kann.Zu Ihrem Aufgabengebiet gehört auch der Zoologische Stadtgarten mit den unterschiedlichsten Gebäuden für Mensch und Tier. Welchen besonderenReiz hat Zooarchitektur für Sie als Architekt?Der Reiz liegt darin, eine Architektur vorzusehen, diesich selbst zurücknimmt und sich nicht in Szene setzt,und so der Lebensraum der Tiere so naturnah wiemöglich gestaltet wird. In diese Richtung verändertsich der Zoologische Stadtgarten auch mit aktuellenProjekten wie der Altersresidenz für asiatische Elefantenkühe oder der Afrikasavanne. Dieser Ansatz einerdienenden und sich zurücknehmenden Architekturschadet im Übrigen auch nicht dem Menschen undseinem Stadtraum.Bei Ihrer Vorstellung im Gemeinderat sprachenSie davon, dass für Sie mit der Wahl zum Baubürgermeister in Karlsruhe ein lang gehegter Traumin Erfüllung ging. Verraten Sie uns Ihren Traum?

IM FOKUSSeit über einem Jahrzehnt habe ich spannende Themen im Bereich Stadtentwicklung, Stadtplanung, derMobilitätsplanung und der Nachhaltigkeit verantwortet. Wer in diesen Bereichen bei der Avantgardesein möchte, der kommt an Karlsruhe nicht vorbei.Karlsruhe ist eine faszinierende, facettenreiche undattraktive Stadt. Sie hat eine gute Grundstruktur, guteRäume, viel Grün und eine gute Arbeitsinfrastrukturvon der IT Branche über sehr gute Hochschulen bishin zu den Institutionen des Rechts. Aber auch persönlich war für meine Frau und mich Karlsruhe als Zieldie erste Option.Sie wollten als Kind Automobildesigner werden.Ihre Eltern haben Ihnen jedoch geraten, beruflichetwas Vernünftiges zu machen. Daraus wurde dasStudium der Architektur. Wenn Sie die Möglichkeithätten, einmal etwas ganz Verrücktes, Unvernünftiges zu tun, was könnten Sie sich da vorstellen?Nach Korsika auszuwandern (lacht). Wir lieben als Familie das Meer und die Insel.Im Zoologischen Stadtgarten haben Sie es mit denverschiedensten Tieren zu tun. In welche Tierhautwürden Sie gerne schlüpfen und warum?Sehr gerne würde ich in einen Dickhäuter schlüpfen– das kann man in der Position als Bürgermeister gutgebrauchen.Wie würden Sie sich selbst beschreiben?Hinterfragend, engagiert und vorwärtsgewandt.Was macht Daniel Fluhrer, wenn er nicht für dieStadt planen muss – was sind Ihre liebsten Pläne fürdie Freizeit?Da verbringe ich sehr gerne Zeit mit der Familie.Die Redaktion wünscht Bürgermeister Daniel Fluhrerviel Freude und gutes Gelingen bei der Bewältigung deranstehenden Aufgaben. Wir freuen uns auf ein gutesund konstruktives Miteinander für die anstehende Entwicklung der Nordweststadt.Das Interview führte Edeltraud GötzeFotos: Stadt Karlsruhe, Dezernat 6 Finanzierung, auch mit öffentlichenFördermitteln (z.B. KfW, BAFA) Spezielle Modernisierungs- undEnergiesparkredite Umschuldung (unsere attraktivenKonditionen erhalten Sie gerne aufKompetenz rundum die eigenenvier Wände.Anfrage) Riester-Förderung mit derLBS-EigenheimRente Staatliche Förderung (Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmer-Sparzulage) Immobilien-Service: bauen, kaufen undverkaufen, renovieren und modernisieren tr. 4, 76135 KarlsruheTel. 0721 [email protected] . www.LBS-SW.deWir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause.DIENORDWESTSTADT13

14AUS DEM STÄDTISCHEN KLINIKUMRichtfest fürHaus M imStädtischenKlinikumDas Städtische Klinikum Karlsruhehat als Haus der Maximalversorgung für die wohnortnahe medizinische Versorgung der Menscheneine wichtige Aufgabe. Um dieserauch in Zukunft gerecht zu werden, waren und sind umfassendebauliche Veränderungen nötig.Neben dem Neubau des Institutsgebäudes (Haus I) und der Kältezentrale (Haus G2) ist vor allemder Neubau des künftigen Bettenund Funktionshauses (Haus M)von großer Bedeutung.Beim Anschnitt der Richtfesttorte von links:Die Geschäftsführer des Städt. Klinikums Hans JürgenHennes und Markus Heming, Minister Manne Lucha,Bürgermeister Klaus Stapf, Bauleiter Markus RiesterDIENORDWESTSTADTZwei Jahre nach der feierlichenGrundsteinlegung für den Rohbauvon Haus M konnte am 8. Oktober 2018 im Beisein von ManneLucha MdL, Minister für Sozialesund Integration Baden-Württem-

AUS DEM STÄDTISCHEN KLINIKUMberg, und Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzendem Klaus Stapf Richtfest gefeiert werden. SiebenGeschosse mit einer Nutzfläche von 21.000 qm weistdas Gebäude auf. 200 Menschen arbeiteten auf derBaustelle. Verbaut wurden 270.000 Kubikmeter Betonund 5.000 Tonnen Stahl – der Eiffelturm, im Vergleichdazu, hat eine Stahlkonstruktion im Gewicht von7.300 Tonnen (www.der-eiffelturm.de/).Ende 2020 wird mit der Fertigstellung des knapp 200Millionen Euro teuren Gebäudes mit 20 Operationssälen und 368 Betten gerechnet. Der Bezug ist allerdings erst für 2021 geplant. Haus M wird aber nichtder letzte Neubau sein. Es gebe bereits Grobplanungen für die Modernisierung der Psychiatrie und weiterer Altbauten, um den Menschen weiterhin ein verlässlicher Partner zu sein, verriet Bürgermeister Stapfden Festgästen.Text: egFotos: tmc-fotografie (S.14),Bernd Lanz (S. 15)Rad-PunktFahrräder ergonomisch angepasst, die inAusstattung und Design so individuell sind wie Siewww.Rad-Punkt.deZietenstr. 8376185 KarlsruheTel: 0721-966 99 282Öffnungszeiten:Di Do 09.30-12.00 UhrDi-Fr 13.30-18.30 UhrSa10.00-14.00 UhrDIENORDWESTSTADT15

16STADTWERKENEUE BELEUCHTUNG FÜRDIE NORDWESTSTADTDie Stadtwerke rüsten Karlsruhe sukzessiv auflanglebige und energieeffiziente Beleuchtung umund erneuern alte AnlagenbestandteileIn der Nordweststadt haben die Stadtwerke Karlsruhe Ende September mit der Sanierung der Straßenbeleuchtung begonnen. Grund für die umfassendeErneuerung der Beleuchtung ist eine groß angelegte Baumaßnahme der Netzservice-Gesellschaft derStadtwerke Karlsruhe. Diese baut im Gebiet zwischenHertzstraße, Landauer Straße, Schweigener Straßeund Kaiserslauterner Straße mit Verlängerung aufdie Wilhelm-Hausenstein-Allee die bestehendenFreileitungsanlagen zurück und installiert ein neues,erdverlegtes Kabelnetz zur Stromversorgung. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis mindestens zumJahresende 2019 dauern. Der Fachbereich Straßenbeleuchtung der Stadtwerke Karlsruhe nutzt dieseGelegenheit, um im Rahmen einer koordinierten Baumaßnahme alle Anlagenbestandteile der Straßenbeleuchtung, die sich am Lebensdauerende befinden– zum Beispiel alte Kabel, Beleuchtungsmasten oderLeuchten – auf den aktuellen Stand der Technik zubringen. Konkret handelt es sich hierbei um rundzehn Kilometer Erdkabel, zehn Verteiler- und Schaltschränke, 315 Beleuchtungsmasten sowie etwa 300Leuchten. Durch den sich so ergebenden Synergieeffekt zwischen federführender Netzbaumaßnahmeund Beleuchtungserneuerung können zusätzlicheBaustellen beziehungsweise Bauarbeiten, die alleinefür die Straßenbeleuchtung notwendig gewordenwären, vermieden werden.Die LED-Leuchten sind deutlich langlebiger und ermöglichen Energieeinsparungen von bis zu 70 Prozent gegenüber den alten Quecksilberdampfhochdrucklampen. In der Nordweststadt sind bereits invielen Bereichen LED-Leuchten montiert. Im Rahmender oben genannten Maßnahme wird nun auch einGroßteil der übrigen Bereiche mit LED-Leuchten ausgestattet sowie der Bestand erneuert und lichttechnisch optimiert.LED-Leuchten ökonomisch undökologisch sinnvollÜber 40.500 Leuchten mit etwa 57.500 Lampen sorgen im öffentlichen Verkehrsraum der Fächerstadtfür Licht und Sicherheit. Die Stadtwerke ersetzenseit jeher ältere Lampen mit nicht mehr zeitgemäßer Energieeffizienz durch Leuchtmittel mit hoherLichtausbeute; so wurden die alten Quecksilberdampfhochdrucklampen in Karlsruhe bereits nahezukomplett durch LED ersetzt.DIENORDWESTSTADTOben: Karte der Baumaßnahme(rot: geplantes Baugebiet /grün: geplante Erneuerung)Rechts: Bild von der Umrüstungauf LED-Beleuchtung

STADTWERKENeben der Energieeffizienzhaben die LED-Leuchten nochweitere Vorteile: LED-Leuchten verursachen geringereLichtemissionen und sendenkein Licht nach oben aus. Außerdem emittieren sie keinUV-Licht, so dass Insektenweniger angezogen werden.Und natürlich ist nicht zuletztdurch ihre lange Lebensdauer von rund 100.000 Betriebsstunden der Einsatz vonLED-Leuchten auch aus ökonomischer Sicht sehr sinnvoll.17Dahingleitenund das Lebengenießen?Erneuerung derBeleuchtungsanlagenwichtig für BetriebssicherheitMindestens genauso wichtig,wenn nicht sogar wichtiger alsdie Erneuerung der Leuchtenund Leuchtmittel, ist jedochdie Erneuerung alter Anlagenbestandteile der Straßenbeleuchtung. Durch neue Beleuchtungskabel und -mastenkönnen Störungen und Fehlervermieden und die Sicherheitder Anlagen für die kommenden Jahrzehnte sichergestelltwerden.Für Fragen zur Umrüstungder Straßenbeleuchtung inder Nordweststadt stehen dieFachleute der Stadtwerke unter der Telefonnummer 5994267 oder -4265 gerne zurVerfügung.Text: Stadtwerke KarlsruheFoto: BLnn ich.Stadtwerke Eiszeit am Schloss.Vom 27.11.18 bis zum 27.01.19Endlich wieder Eiszeit. Vor der malerischen Schlosskulisse Glühwein genießen, Punsch schlürfenund dem Alltag davongleiten. Die extragroßeEisfläche wird mit 100 % Ökostrom gekühlt.Wir freuen uns, Ihnen die Eiszeit zupräsentieren, und wünschen einenschönen Winter.www.stadtwerke-karlsruhe.deSWKA 18 11483 AZ Eiszeit 105x210mm RZ.indd 1DIENORDWESTSTADT01.10.18 15:22

18AUS DER BÜRGERGEMEINSCHAFTIMPRESSIONEN VOMAUSFLUG NACH HEIDELBERGUND LADENBURGFotos: Voigt-Lindemann, MaySENIORENNACHMITTAGIM NOVEMBERFrühlingshaftes Wetter im November und ein interessantes Thema lockten viele Besucher zum Treffen60 . Kriminalhauptkommissar Thomas Ott informierte über die Tricks, mit denen Betrüger immerwieder er

Ästhetik-Zentrum Karlsruhe Praxisklinik für Ästhetische- und Plastische Chirurgie Karlsruhe (ECE-Center) Telefon: 0721 - 203 282 3 www.drgohla.com Dr. med. Thomas Gohla (Leitender Arzt) Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie wunsch-werbeagentur.de Ästhet. Gesichtschirurgie