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INNOWATECH Membranzellen- ElektrolyseInnovatives Verfahren zurTrinkwasserbehandlung(Legionellen-, Pseudomonaden – Prophylaxe)Odörfer energytalk zum Thema „Wasser: Energiequelle des Lebens“am 7. Juli 2011Burg Rabenstein, AT- 8130 Frohnleitenvon Frank Viertel, Geschäftsführer INNOWATECH GmbH1

Inhaltsübersicht1. Gründe für hygienische Probleme in Trinkwasserleitungssystemen2. INNOWATECH Membranzellen - Elektrolyse VerfahrenFunktionsprinzip - Elektrolytische Herstellung vor OrtWirkstoff INNOWATECH Anolyte - Eigenschaften undAnwendungGründe für den Einsatz des INNOWATECH MZE Verfahrens imBereich der Legionellenprophylaxe3. Energieeinsparung durch Temperatursenkung in der Warmwasser-Zirkulation2

Anwendungsbereiche von AnolyteWasserentkeimungin Kliniken, Krankenhäusern,Alten- u. Pflegeheimen, Schulen,Hotels, IndustrieunternehmenHygiene - Konzepteund Desinfektion in der GetränkeindustrieDesinfektion undKeimreduktion in derLebensmittelindustrieDesinfektion von Badewasserin Schwimmbädern3

Gründe für hygienische Probleme in Trinkwasserleitungssystemen Biofilme in Warm- und Kaltwasserleitungen natürlich bedingter Keimeintrag (Legionellen sind Umweltkeime) Stagnationsstrecken, funktionelle Totleitungen (Umnutzungen) überdimensionierte Leitungssysteme im Kalt- und Warmwasser überdimensionierte Warmwasserspeicher schlecht isolierte Kalt- und Warmwasserleitungen erhöhte Kaltwassertemperaturen Trend zum Wassersparen hohe Temperaturverluste durch ungenügenden hydraulischen Abgleich Kurzschluss Kalt- und Warmwasser (z.B. über Mischarmaturen) Installationsfehler (z.B. Keimeintrag bereits während der Installation, )4

Produktionsanlage für AnolyteAquadron FXMWarmwasserbehandlung ineinem Seniorenheim beiauf 50 C reduzierterWarmwassertemperatur5

Elektrolytische Herstellung vor OrtBasis der MZE Technologie ist die Elektrolytische Herstellung einerschwachen pH- neutralen Natriumhypochloritlösung aus einer Kochsalzsole.6

Wirkstoff INNOWATECH Anolyte pH- neutralHägg-Diagramm Hypochlorige SäureAnolyteAnteile %1000,0C(Mol/l)100,010,01,00,1012345678910 11 12 13 14Konzentration ChlorKonzentration Hypochlorige SäureKonzentration NatriumhypochloridpH

Wirkstoff AnolyteINNOWATECH Anolyte zur Trinkwasserdesinfektion Herstellung aus Wasser, Strom und Kochsalz am Ort der Verwendung entspricht dem DVGW Arbeitsblatt W 229 (a.a.R.d.T.) entspricht den Reinheitsanforderungen nach DIN EN 901:1999 - Produkte zurAufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch - Natriumhypochlorit der pH- Wert liegt bei pH 7,3 /- 0,5 und ist damit neutral (hoher Anteil an HClO) Farbe und Viskosität ist wie Wasser bisher sind keine Mikroorganismen bekannt, die nicht inaktiviert werden kurze Einwirkzeiten Anwendung in Kalt- und Warmwasser keine Korrosivität (dauerhaft einsetzbar unabhängig vom Leitungsmaterial) Einsatz und Dosierung im Rahmen der Vorgaben und Grenzwerte vom ÖsterreichischenLebensmittelbuch– Codexkapitel B1 Trinkwasser effektiver Abbau von Biofilmen in Trinkwasserinstallationen8

Abbau des Biofilms und Verhinderung des NeuaufbausIn jedem Wasser führenden System entwickeln sich unabhängig vom LeitungsmaterialBiofilme aus ubiquitär vorkommenden Keimen, Nährstoffen (organische Stoffe im Wasser)und Kalk und/ oder Korrosionsrückständen und weiteren Substanzen.9

Installationsschema Aquadron / Warmwasser messwertgesteuertKaltwasser Zuleitungzum eilungBoilerZapfstelle ausMetallMesswasser e50µFilter - Druckminderer –5 µ Filter - SystemtrennerKonditionierModulInjektorModulChlor Mess –und RegeltechnikAnbindung andie GLTmöglichAblauf10

Gründe für eine Legionellenprophylaxe mittels MembranzellenelektrolyseHygienische Probleme (v.a. Legionellenprobleme, Pseudomonden im Kaltwasser)in Trinkwasserinstallationen sind auch bei Beachtung aller installationstechnischen Maßnahmen gemäß den einschlägigen Normen (ÖNORM B 5019, DVGWArbeitsblatt W 551, ) nicht auszuschließen.Die Membranzellen - Elektrolyse und der Wirkstoff Anolyte hat gegenüber allenanderen Verfahren, wie thermische Desinfektion, Desinfektion mit Chlordioxid,endständige Filter, UV-Desinfektion, etc. viele Vorteile:1.Sehr gute Wirksamkeit und hohe Nachhaltigkeit aufgrund der Depotwirkung inKalt- und Warmwasser,2.Behandlung und Desinfektion von Kalt- und Warmwasser mit einemVerfahren, zusätzliche Absicherung von Hochrisikobereichen inKrankenhäusern (Hämatologie, Onkologie, Intensivstationen,Neonatologie, )3.Einsetzbarkeit unabhängig vom Leitungsmaterial, keine Förderung vonKorrosionpH Neutralität4.keine Nutzungseinschränkung während des Einsatzes (GrenzwerteÖsterreichisches Lebensmittelbuch, Kapitel B1 „Trinkwasser“ werdeneingehalten, Verbrühschutz, )11

Gründe für eine Legionellenprophylaxe mittels Membranzellenelektrolyse5.keine Erwärmung des Kaltwassers6.umweltverträglich, keine problematischen Ausgangsstoffe undAbfallprodukte; zur Herstellung wird Trinkwasser, Kochsalz und Strombenötigt7.geringe Produktionskosten bei der Herstellung- Kosten an Verbrauchsmaterial zur Behandlung von 1 m3 Trinkwasserliegen bei 1,5 Cent- geringe Personalkosten im Betrieb (keine thermische Desinfektion,keine Spülmaßnahmen, )8.Vorteile bei Warmwassertemperaturen 60 C- Energieeinsparung durch geringere Wärmeverluste- Reduktion der CO2 Emissionen- geringere Kalkausfällung- geringere Materialbelastung - geringere Instandhaltungskosten9.Effizienzsteigerung der Warmwasserbereitung mit regenerativen EnergienBetriebszeiten und Wirkungsgrad können bei niedrigerenWarmwassertemperaturen erheblich ausgedehnt werden(Beitrag zum Klimaschutz)12

Einsparpotential durch Temperatursenkung in der WW- ZirkulationWarmwasser60 C50 CT 5K55 CWarmwasserSpeicherT 4KReduktionWärmeverlust46 CAnwendungAnwendungWarmwasserSpeicherWarmwasser1 CZirkulationThermische BehandlungZirkulationANOLYTE Behandlung13

Einsparpotential durch Temperatursenkung in der WW- ZirkulationBei Senkung der Warmwassertemperatur um ca. 5 – 10 C im Zirkulationssystemund Verringerung des Wärmeverlustes T um 1K ergibt sich eine Einsparung beiden Energiekosten pro 1 m³/h Zirkulationsleistung um ca. 1.000 pro JahrFaustformel für T 1K :Leistung der Zirkulationspumpen * 1.000 Einsparung Energiekosten / JahrLeistung derZirkulationspumpe(n)in m³ pro hReduktionWärmeverlustin CSpezifischeWärmekapazität vonWasser**Kosten proKw/h in (Ø – Wert)Kosten proStunde in Kosten proTag in Kosten proJahr in 111,160,100,1162,7841.016,161 m³ * 1 C * 1,16 * 0,10 0,116 * 24 h 2,784 * 365 d 1.016,16 ** Energie um ein 1 m³ Wasser um 1 C zu erwärmen14

Praxisbeispiel EnergieeinsparungAquadron FXL im Pflegezentrum des LandesSteiermark, Bad Radkersburg- Behandlung Warmwasser- Warmwasserbedarf ca. 6 – 8m³/ Tag bei 128Pflegegästen- thermische Solaranlage mit Grossflächenkollektoren- Temperatur Trinkwasser „warm“ am Speicherausgang von 48 C permanent- Amortisation der Investition der Aquadron- Anlage inca. 14 Monaten- regelmässige mikrobiologische Kontrollen der Abtlg.Wasserhygiene der Universität Graz sind ohneBeanstandungen15

Rechtliche Grundlagen zum Einsatz des MZE- VerfahrensDer Einsatz der INNOWATECH Membranzellen- Technologie ist nach EU- Trinkwasserverordnung undweiteren Regelwerken in Österreich zulässig. Beurteilung des Verfahrens durch die AGES liegt vor Anolyte entspricht den Reinheitsanforderungen nach DIN EN 901:1999 für Produkte zur Aufbereitung vonWasser für den menschlichen Gebrauch – Natriumhypochlorit), Gutachten liegt vor Membranzellenelektrolyse entspricht dem DVGW Arbeitsblatt W 229 und somit den allgemeinanerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) Einsatz und Dosierung erfolgen im Rahmen der Parameter und Grenzwerte nach ÖLMB und B5019 (NEU)Österreichisches Lebensmittelbuch IV. Auflage – Codexkapitel B1 TrinkwasserDas ÖLMB enthält im Kapitel B1 „Trinkwasser“ nähere Angaben über die hygienischen Anforderungen anTrinkwasser, zulässige Desinfektionsverfahren, Anforderungen an Trinkwasser-Aufbereitungs- undNachbehandlungsgeräte sowie an Stoffe zur Aufbereitung von Trinkwasser.In Anhang 7 Teil C des ÖLMB sind die Stoffe zur Aufbereitung von Trinkwasser aufgelistet, in Anlehnungan die „Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gem. § 11 Trinkwasserverordnung 2001“des deutschen Umweltbundesamtes Berlin.16

Rechtliche Grundlagen zum Einsatz des MZE- VerfahrensAuszug B5019 NEUDas Ziel der ÖNORM B5019 NEU „Verhindern von Infektionen“ kann auch durch andereVerfahren erzielt werden!Durch den Einsatz von MZE- Verfahren zur „Verhinderung von Infektionen durch erwärmtesTrinkwasser“ kann „Rechtssicherheit“ durch nachweislich und dokumentierte „LegionellenFreiheit“ (z.B. Vorgehen Beprobung nach B5019) unter Einhaltung vom ÖLMB „Trinkwasser“erzielt werden.17

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!18

nischen Maßnahmen gemäß den einschlägigen Normen (ÖNORM B 5019, DVGW Arbeitsblatt W 551, ) nicht auszuschließen. Die Membranzellen - Elektrolyse und der Wirkstoff Anolyte hat gegenüber allen anderen Verfahren, wie thermische Desinfektion, Desinfektion mit Chlordioxid, endständige Filte