
Transcription
Individuelle Förderung imEnglischunterricht- Gestaltung des Übergangs von der Primarstufe zur Sekundarstufe I -KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 20101
schulformübergreifende Unterrichtsplanungam Beispiel zumThemenbereich „Animals“KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 20102
KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 20103
Definition zur individuellen Förderung(nach H. Meyer)„. individuelles Fördern heißt, jeder Schülerin und jedem Schüler(1) die Chance zu geben, ihr/sein motorisches,intellektuelles, und soziales Potenzial umfassend zuentwickeln(2) und sie/ihn dabei durch geeignete Maßnahmen zuunterstützen (durch die Gewährung ausreichenderLernzeit, durch spezifische Fördermethoden, durchangepasste Lernmittel und ggf. durch Hilfestellungweiterer Personen mit Spezialkompetenz).“KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 20104
Erwartete Kompetenzen in der Grundschuleam Ende von Klasse 4„Am Ende der Klasse 4 erreichen die Schülerinnen und Schülerinsgesamt die Niveaustufe A 1 des Gemeinsamen EuropäischenReferenzrahmens für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen, wobei imBereich des Hörverstehens und Sprechens das Niveauüberschritten werden kann.(Lehrplan Englisch 2008)KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 20105
Erwartete Kompetenzen in der Grundschuleam Ende von Klasse 4Bereich:Kommunikation – sprachliches HandelnSchwerpunkt: Hörverstehen/Hör-SehverstehenDie Schüler und Schülerinnenverstehen Äußerungen und Hörtexte bzw. Hörsehtexte mitvertrautem Wortschatz und entnehmen ihnen auchDetailinformationenKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 20106
Erwartete Kompetenzen in der Grundschuleam Ende von Klasse 4Bereich:Kommunikation – sprachliches HandelnSchwerpunkt: Sprechen – an Gesprächen teilnehmenDie Schüler und Schülerinnenverständigen sich in vertrauten Gesprächssituationen übervertraute Themen mit langsam und deutlich sprechenden PartnernKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 20107
Erwartete Kompetenzen in der Grundschuleam Ende von Klasse 4Bereich:Kommunikation – sprachliches HandelnSchwerpunkt: Sprechen – zusamenhängendes SprechenDie Schüler und Schülerinnenteilen sich nach Vorbereitung mit formelhaften Wendungen undzunehmend auch selbstständig konstruierten einfachen Sätzenzusammenhängend mitKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 20108
Erwartete Kompetenzen in der Grundschuleam Ende von Klasse 4Bereich:Kommunikation – sprachliches HandelnSchwerpunkt: LeseverstehenDie Schüler und Schülerinnenverstehen lesend Wörter und Sätze und entnehmen einfachenkurzen Sätzen mit vertrautem Wortmaterial relevante Informationen.KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 20109
Erwartete Kompetenzen in der Grundschuleam Ende von Klasse 4Bereich:Kommunikation – sprachliches HandelnSchwerpunkt: SchreibenDie Schüler und Schülerinnenschreiben mit Hilfe von Vorlagen und vorgegebenem Wortmaterialkurze einfach strukturierte Texte.KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201010
Erwartete Kompetenzen in der Grundschuleam Ende von Klasse 4Bereich:Kommunikation – sprachliches HandelnSchwerpunkt: SprachmittlungDie Schüler und Schülerinnengeben Informationen aus einfachen mündlichen englischsprachigenÄußerungen sowie einfachen schriftlichen englischsprachigenTexten mit konkretem Themen- und Situationsbezug sinngemäß aufDeutsch an andere weiter.KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201011
Erwartete Kompetenzen in der Grundschuleam Ende von Klasse 4Weitere Bereiche:Interkulturelles LernenVerfügbarkeit von sprachlichen Mitteln:Aussprache und IntonationWortschatz und RedemittelGrammatikOrthografieMethodenKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201012
kontinuierliche Übernahme von Verantwortungfür den eigenen LernprozessErwerb von Lernstrategien und Arbeitstechniken Umgang mit Bild-Wort-Karteien Benutzen von Bildwörterbüchern Vokabeln üben und wiederholen Auswendiglernen geeigneter Texte (Lieder, Reime) Erschließungsstrategien Lerntagebuch führen Bewerten (evaluating)KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201013
Individuelle Förderung durchOffene Unterrichtsformen individuelle Lernwege vielfältige Unterrichtsmethoden kooperative Sozialformen unterschiedliche Unterrichtsmedien differenzierte Hausaufgaben Wochenplanarbeit Stationenlernen Freiarbeit ProjektarbeitKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201014
Stationenlernen in der Primar- und Sekundarstufe IKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201015
Stationenlernen in der Primar- und Sekundarstufe IGrundschuledogKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201016
Geeignete Materialien und MedienEnglish cornerPosterFree activity leLernkarteiÜbungsaufgaben aus dem LehrwerkAudio-CDsBücher und LektürenLernsoftware und InternetSoftware-Produkte für die LKKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201017
Zoo Animals2. Schuljahr:3. Schuljahr:Wortschatzarbeit mit flashcards, brick wordsTiere benennen,erste Redewendungen : It‘s a.Is it a .? Yes, it is. No. it isn‘t.What colour is the .?Wortschatzarbeit mit flashcards und wordcardsAnbahnung des LeseverstehensErweiterung im Gebrauch der RedewendungenAnbahnung des Schreibens:Modelltexte umändern, Crosswords, .KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201018
Zoo Animals4. Schuljahr: StationenlaufAlle Kompetenzbereiche werden en(Ab-)SchreibenKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201019
1Hör-/SehverstehenSprechen2Schreiben6Aufgaben en4SprechenKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201020
Stationenlernen in der Primar- und Sekundarstufe IOrientierungsstufedogKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201021
Es gilt, an die Fähigkeiten, Fertigkeiten undKenntnisse sowie Einstellungen und Haltungen derSchülerinnen und Schüler im Umgang mit Spracheninsgesamt und mit dem Englischen als Fremdspracheim Besonderen anzuknüpfen und diese entsprechendden Prinzipien und Arbeitsweisen der Sekundarstufe IweiterzuentwickelnKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 2010
Im Sinne einer wirksamen Fortführung des Englischunterrichtssollten die im Folgenden dargestellten Aspekte Schwerpunktedes Übergangs sein: der progressive Ausbau der Erfahrungsfelder, Situationen,Themen und Inhalte der Ausbau der mündlichen und der Aufbau der schriftlichenKompetenzen die systematische Weiterentwicklung der Sozial- undArbeitsformen bzw. Arbeitsweisen(z. B. Freiarbeit, Wochenplan, Projektarbeit und offeneArbeitsformen, Arbeiten an Stationen, spielerische Übungen) ein flexibler Umgang mit dem Lehrwerk und die Arbeit mitlehrwerkunabhängigen Materialien und Methoden(z. B. textbook rallye)KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 2010
Im Sinne einer wirksamen Fortführung des Englischunterrichtssollten die im Folgenden dargestellten Aspekte Schwerpunktedes Übergangs sein: die Förderung von Selbstvertrauen bezogen auf die eigenefremdsprachliche Leistungsfähigkeit:„Was ich schon alles kann – und wie geht es hier an meinerneuen Schule weiter?“Lernbedarfsanalysen mit dem Ziel der Diagnose und derEntwicklung entsprechender Differenzierungsmaßnahmen behutsamer Umgang mit Fehlern mit dem Ziel der allmählichenEntwicklung von Geläufigkeit und sprachlicher KorrektheitKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 2010
OrientierungsstufeKompetenzbereiche der SchreibenInterkulturelleKompetenzenKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201025
Geeignete Materialien und MedienEnglish cornerPosterFree activity leLernkarteiÜbungsaufgaben aus dem LehrwerkAudio-CDsBücher und LektürenLernsoftware und InternetSoftware-Produkte für die LKKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201026
Schwierigkeitenkein Fachraum Englischwenig Möglichkeiten des ad-hoc-Einsatzes vonMaterialien und MedienDruck durch Stofffülle des Lehrbuchsenge Stundentaktungerfordern hohe Flexibilität und FrustrationstoleranzKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 2010
Wichtiger HinweisFür den Einsatz des Lehrwerks im Übergangsunterrichtsind folgende pragmatische Optionen möglich:1) späterer Einstieg – ab Lektion 2 oder 32) chronologisches, jedoch spielerisches, selektives undzügiges Abarbeiten der Systematik des Buches von Anfang an3) das Lehrbuch als resource book von Texten, Materialien,Aufgaben und ÜbungenKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 2010
„Besser fehlerhaft sprechen als fehlerfrei schweigen.“- Spracherwerbstheorien- Mut zur Lücke und zum FehlerKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 2010
Stationenlernen im Englischunterrichtder Orientierungsstufe„In der Übergangsphase dient das Stationenlernen imSinne eines Stationentrainings vorwiegend derWiederholung und Vertiefung.Inhalte, Wortschatz und Sprachstrukturen sowie dieSozialformen der Einzel-, Partner- und Gruppenarbeitsind bekannt. Das Lernmaterial muss anschaulich sein,Bilder und Symbole sollten die Aufgabenstellungenunterstützen.“(FORTGEFÜHRTER ENGLISCHUNTERRICHTIN DEN KLASSEN 5 UND 6, Landesinstitut für Schule 2004)KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 2010
Gesichtspunkte zum Einsatz des Stationenlernensin der OrientierungsstufeVerbindung von thematisch-inhaltlichen undsprachlich-grammatikalischen ElementenAnknüpfung an die Lernformen der GrundschuleReaktivierung der bereits gelernten InhalteMöglichkeiten zur BinnendifferenzierungMöglichkeiten zu flexiblem Einsatz einzelner StationenKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 2010
Vielen Dank für Ihre AufmerksamkeitKT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 201032
am Ende von Klasse 4 . (Lern)Spiele Übungsaufgaben aus dem Lehrwerk Bücher und Lektüren Audio-CDs . (FORTGEFÜHRTER ENGLISCHUNTERRICHT IN DEN KLASSEN 5 UND 6, Landesinstitut für Schule 2004) KT Bottrop, I.Overlack/P.Schickedanz, 20