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Praktikerhandbuch Wertpapier- und Derivategeschäft3. AuflageHerausgeber und Autoren:Dr. Jürgen EllenbergerRichter am BGH, XI. Zivilsenat, KarlsruheDr. Holger SchäferWertpapieraufsichtBundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BonnDr. Peter ClouthSernetz Schäfer Rechtsanwälte, Frankfurt/M.Dr. Volker LangBalzer Kühne Lang Rechtsanwälte, BonnAutoren:Dr. Peter BalzerBalzer Kühne Lang Rechtsanwälte, BonnFrank Michael BauerLL.M.oec, Syndikus und Leiter Fachbereich RechtKreissparkasse KölnFranz BraunCLLB Rechtsanwälte, MünchenThomas DierkesVorstand Börse Düsseldorf AGDüsseldorf

INHALTSÜBERSICHTInhaltsübersichtTeil 1: Grundfragen des Wertpapier- undDerivategeschäfts1A. Besonderheiten der Anlageberatung für freieFinanzdienstleister, insbesondere Freiberufler (Kühne)1B. Kundenkategorisierung: Ausgestaltung, Zielsetzung undBedeutung für die Verhaltenspflichten (Clouth/Seyfried)31C. Grenzüberschreitende Geschäfte im Wertpapiergeschäft vonKreditinstituten (Dippel/Renz)71Teil 2: Pflichten und Haftung beim Wertpapiervertrieb99A. Anleger- und anlagegerechte Beratung (Braun/Lang/Loy)99B. Beratungsfreies Geschäft und reines Ausführungsgeschäft(Braun/Lang/Loy)C. Pflichten in der Vermögensverwaltung (Müller/Teuber)181217D. Besondere Pflichten im Vertrieb von Investmentfondsanteilen(Rozok)307E. Kick-Backs (Ellenberger)347F. Aufklärung und Beratung im OTC-Derivatgeschäft (Clouth)373G. Marketing/Werbemitteilungen (Zeidler)423H. Dokumentationspflichten (Balzer)447I.485Einschalten Dritter (Loy)/VII

INHALTSÜBERSICHTJ.Prozessfragen (U. Schäfer)503Teil 3: Handel, Abwicklung und Verwahrung vonWertpapieren537A. Best Execution (Bauer/Dierkes)537B. Handelstransparenz (Seiffert/Vollmuth)611C. Depotrecht (Teuber)639Teil 4: Compliance, Strafrecht, Prüfung und Revision649A. Compliance (Held)649B. Interessenkonflikte (Loy)691C. (Steuer-)straf- und -haftungsrechtliche Risiken desBankmitarbeiters (Roller)707D. Auswirkungen der erweiterten WpHG-Anforderungen auf dieArbeit der Internen Revision: Prüfungsfelder (Welp)793E. Externe Prüfung durch die BaFin (H. Schäfer)867F. Prüfungsfelder und Schwerpunkte für die externe VIII

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnisTeil 1: Grundfragen des Wertpapier- undDerivategeschäfts1A. Besonderheiten der Anlageberatung für freieFinanzdienstleister, insbesondere Freiberufler1I.3Einleitung1.2.II.Abgrenzung der erlaubnispflichtigen Anlageberatung vonder Vermögensberatung4Betätigungsfeld für freie Finanzdienstleister undFreiberufler6Rechtlicher Rahmen der Anlageberatung1.Zivilrechtliche Einordnung der Anlageberatunga) Anlageberatungsvertragb) Haftung im Falle fehlerhafter Anlageberatung99112.Aufsichtsrechta) Empfehlungen1313b)c)14d)e)III.9Geschäfte mit bestimmten FinanzinstrumentenEmpfehlungen gegenüber Kunden oder derenVertretern16Keine ausschließliche Bekanntgabe überInformationsverbreitungskanäle oder für dieÖffentlichkeit16Gewerbsmäßigkeit bzw. Erfordernis eines inkaufmännischer Weise 4.Ausnahmen von der Zulassungspflicht23Resümee28IX

INHALTSVERZEICHNISB. Kundenkategorisierung: Ausgestaltung, Zielsetzung undBedeutung für die VerhaltenspflichtenI.Grundlagen331.Das System der Kundenkategorisierung im Überblick332.Die Differenzierung nach Kundenkategorien als Elementaufsichts- und zivilrechtlicher VerhakenspfliehtenII.III.3135Die Regelungen der Kundenkategorisierung im Einzelnen411.Definition des Kunden412.Privatkunden3.Professionelle Kunden424.Geeignete Gegenparteien475.Möglichkeiten und Verfahren der Herauf- bzw.Herabstufunga) tions- und Dokumentationspflichten607.Bedeutung für die Verhaltenspflichten62Die Kundenkategorisierung in der praktischen Umsetzung65C. Grenzüberschreitende Geschäfte im Wertpapiergeschäft vonKreditinstitutenI.71Engste Verbindung/charakteristische Leistung (characteristicPerformance test)87II.»solicitation test«91III.Schwerpunkt des Vertrages91Teil 2: Pflichten und Haftung beim Wertpapiervertrieb99A. Anleger- und anlagegerechte n

tung1011021032.Der Beratungsvertrag1043.Die wertpapierhandelsrechtlichen Vorschriften1084.Der Begriff der anlagegerechten Beratung1105.Der Begriff der anlegergerechten Beratung1126.Beratungslose Wertpapiergeschäfte im Rahmen desDiscount-Broking a) Discount-Brokingb) Filialvertrieb113113115Die: Einholung von Kundenangaben (Exploration)1171.Übersichta) Privatkundenb) Professionelle Kunden1171171182.Art und Zeitpunkt der Exploration1203.Die einzelnen Kriterien des § 31 Abs. 4 WpHGa) Kenntnisse und Erfahrungenb) FinanzieUe Verhältnissec) Anlagezieled) Konkretisierung der Anlageziele durch die Anliegenund deren Gewichtung1211211221234.Zurechenbarkeit der Kundenangaben1255.Vertretungs fällea) »Klassische« Vertretungsfälleb) Vertretung Minderjähriger1261261276.Art und Zeitpunkt der Exploration1287.Wiederholung der Exploration1298.Verweigerung von Angaben1309.Dokumentation der Exploration131III. Geeignetheitsprüfung und Anlageempfehlung1251321.Übersicht1322.Erfahrungen und Kenntnisse133XI

INHALTSVERZEICHNISIV.3.Finanzielle affung1.Übersicht1362.Grenzen der Informationspflicht1393.Anlageformbezogene Informationena) Verzinsliche Wertpapiereb) Aktienc) Genussscheinevd) Hybridanleihene) Investmentanteilef) Hedgefondsanteileg) Derivateh) Strukturierte Produktei) Day-Trading1401401421441441451461461471494.Markt- und auftragsbezogene Informationena) Handelbarkeit eines Wertpapiers (Liquidität desMarktes)b) Unterschiedliche Arten börslicher Aufträgec) Transaktionskosten150151152152Anlageobj ektbezogene Informationena) Negative Presseberichterstattungb) Ad-hoc-Mitteilungenc) Ratingabstufung und drohende Insolvenz desEmittenten153153157Sonstige Umständea) Konjunktur-, Inflations- und psychologischesMarktrisikob) Kreditfinanzierter Wertpapiererwerbc) Interessenköllisionen, insbesondereRückvergütungen158158159V.Besondere Hinweispflichten bei der telefonischen Beratung164VI.Dokumentation1645.6.VII. HaftungsfragenXII136158160166

INHALTSVERZEICHNIS1.Anspruchsgrundlagen bei fehlerhafter Anlageberatungund Aufklärunga) Vertragsrechtliche Grundlagenb) Zur Frage der Schutzgesetzeigenschaft des §§ 31 f.WpHGc) Deliktische Haftung bei fehlendem Angebot desVerkaufsprospektsd) Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung1671691702.Darlegungs-und Beweislast für Pflichtverletzunga) Fehlerhafte Beratung ,.b) Unterlassene 755.Inhalt des jährung177a)b)Entstehung des Schadensersatzanspruchs bis zum4. August 2009177Entstehung des Schadensersatzanspruchs nach dem4. August 2009179B. Beratungsfreies Geschäft und reines AusführungsgeschäftI.166166181Pflichten beim beratungsfreien Geschäft1831.183Übersichta) Gesetzliche Neuregelung der Anforderungen desWpHG durch die MiFIDb)c)d)2.Rechtsprechung zu Aufklärungspflichten beiberatungsfreien Geschäften183185Spezialgesetzliche Anforderungen an die AufklärungAusschluss der Aufklärungspflichten durch die186Bank?188Inhalt der Pflichten beim beratungsfreien Geschäfta) Pflichten nach WpHG./189189XIII

INHALTSVERZEICHNISb)c)d)e)f)g)h)3.4.II.Exkurs: Aufklärung zu den Risiken bei taggleichenGeschäften (Daytrading)Anforderungen der RechtsprechungPflichten nach dem InvestmentgesetzHandeln von VertreternForm der AufklärungZeitpunkt der a) Beratungsverzicht des Kunden v.b) Angemessenheitsprüfung in Form einesKundengruppenmodells208208c)209Teilweise Aufklärungsverzicht des KundenBeratungsfreies Wertpapiergeschäft im Rahmen desFilialvertrieb sa) Beratungsverzicht des Kundenb) Angemessenheitsprüfung in Form einesKundengruppenmodells oder im Einzelfallc) Teilweiser Aufklärungsverzicht des KundenXTV208210210211211Reines Ausführungsgeschäft2131.Übersicht2132.Begriff des reinen Ausführungsgeschäft 2133.Nicht-komplexes Finanzinstrument214C. Pflichten in der dlagen und rechtlicher Rahmen2191.Vermögensverwaltunga) Allgemeinesb) Erscheinungsformenc) Aufsichtsrechtlicher Rahmend) vertraga) Auftragb) Vollmacht224224225

ng der VermögensverwaltungTod des AnlegersPflichten des Vermögensverwalters bei Abschluss chtsrechtliche Eignungsprüfunga) Grundlagenb) Explorationc) Gegenstand der Eignungsprüfung bei Abschlussdes tsrechtliche Informationspflichtena) Dienstleistungsbeschreibungb) Vorgeschlagene Anlagestrategienc) Einzelheiten2322332332343.Zivilrechtliche Aufklärung und Beratunga) Beratungsvertragb) Anlagestrategie und Anlagerichtlinienc) Besonderheiten bei der Vermögensverwaltung fürStiftungen2362424.Identifizierungspflicht nach GwG2435.Dokumentationspflichten (§ 34 WpHG)a) Vermögensverwaltungsvertragb) Kein Beratungsprotokoll2432432441.III. Pflichten des Vermögensverwalters während derDurchführung der che Eignungsprüfung2462.Zivilrechtliche Pflichten bei der Investitiona) Vertragstypische und individualvertraglichePflichten ,b) Spekulationsverbotc) Gebot der Diversifikationd) Gebot der produktiven Verwaltung246Interessenwahrunga) Allgemeine Interessenwahrungspflicht2582583.246247249252XV

74ÜberbückBestmögliche AuftragsausführungZusammenlegung von Aufträgen im Zusammenhang mitder Vermögensverwaltung durch das orderausführendeWertpapierdienstleis tungsunternehmenc)IV.259Verpflichtung zur kundengünstigsten Ausführung (BestExecution) bei Vermögensverwaltung durch dasorderausführende Wertpapierdienstleistungsunternehmena)b)6.Verbot von ProvisionsschindereiZuwendungen, kick backs und sonstigeRückvergütungenSonstige interessenwidrige Verhaltensweisen277ÜberbückAUgemeine Voraussetzungen bei Zusammenlegungvon Kundenaufträgen mit Aufträgen anderer277Kunden oder EigengeschäftenBesondere Voraussetzungen bei Zusammenlegung278von Kundenaufträgen mit Eigengeschäften278Anlegerinformationa) Grundlagenb) Berichts-, Auskunfts- und Rechenschaftspflichtenc) Benachrichtigungs- und Warnpfücht279279280288Haftung des voraussetzungena) Pflichtverletzungb) Schadenc) Kausalität ;2932932952973.Verjährunga) Informationspflichtverletzung und fehlerhafteBeratungb) Fehlerhafte Umsetzung der Anlagerichtünien298Pflichten des Vermögensinhabers298300300

cht300Externe ng externer Vermögensverwalter zurkundengünstigsten Ausführung (Best Execution)302Berichts- und Benachrichtigungspflichtena)Periodische Berichterstattung3043043.b)4.Anlassbezogene Berichterstattung(Benachrichtigungspflicht bei Vermögensverlusten)Verantwortlichkeiten bei Auseinanderfaüen vonDepotbank und VermögensverwalterD. Besondere Pflichten im Vertrieb von ersichta) Formen von e Pflichtenarten im VertriebPflichten außerhalb des InvG im Zusammenhang mitdem Vertrieb von Investmentanteilen311Bereichsausnahmen vom öffentlichen Vertrieba) Öffentlicher Vertriebb) Ausnahmetatbestände311311312Allgemeine Vorschriften zum Vertrieb vonInvestmentanteilen1.2.314Anlegerinformationena) Verkaufsunterlagenb) Dauerhafter Datenträgerc) Dokumentation des Anbietens oder derAushändigung von Verkaufsunterlagend) Weitere Informationene) Maßgebüchkeit der deutschen Sprache315315317Sondervorschriften für den Vertrieb von Hedgefonds323/317318320XVII

54.Widerrufsrecht bei Haustürgeschäftenb) Beginn der Widerrufsfristc) Widerrufsbelehrungd) Widerrufserklärung und Einhaltung derWiderrufsfrist325328329e)Ausschluss des Widerrufsrechts332f)g)h)Rechtsfolgen des WiderrufsVerzicht auf das WiderrufsrechtVerhältnis zu Fernabsatzgeschäften333335335331Offentücher Vertrieb von ersagungsgründe für den öffentlichen Vertrieb3393.Weitere Besonderheiten für Umbreüa-Fonds3414.Informationspflichten bei Vertriebseinsteüung342Ausbück: Änderungen durch Umsetzung der OGAW IVRichtünie3431.Inhalte, Zielsetzung und Zeitplan3432.Das künftige Anzeigeverfahren3443.Fazit346E. Kick-Backs347I.Einleitung349II.Folgerungen aus dem Urteil vom 19. Dezember 20063501.Betroffene Personen3502.Betroffene Produkte3503.Beratungsvertrag3514.Begriff der Rückvergütung3515.Aufklärungspflicht über Rückvergütungen3526.Zeitpunkt der Aufklärung3547.Form der Beratung3558.Kausaütät356XVIII

INHALTSVERZEICHNIS9.III.Verschulden10. Schuldausschüeßender Rechtsirrtum35911. Verjährung360Regelung des FRUG zu Zuwendungen3621.Verbot der Annahme von Zuwendungen3632.Ausnahme vom Verbot der Annahme von Zuwendungena) Quaütätsverbesserung § 31d Abs. 1 Satz 1 Hs. 2 Nr.363b)c)d)IV.1 Hs. 1 WpHGOffenlegung nach § 31d Abs. 1 Satz 1 Hs. 2 Nr. 2WpHG" "Interessenwahrung § 31d Abs. 1 Satz 1 Hs. 2 Nr. 1Hs. 2 WpHGZwischenergebnisEinfluss von MiFID, DRL und FRUG auf die Kick-Back- undBond-Judikatur3643663673683681.Einfluss der §§ 31 ff. WpHG auf das Zivilrechta) Rechtsprechungsgrundsätzeb) Änderungen durch das FRUG ?3693693692.Vollharmonisierung durch MiFID und DRL?3703.»Maximalharmonisierung« durch MiFID und DRL ?3704.Ergebnis371F. Aufklärung und Beratung im OTC-DerivatgeschäftI.358373Produktstrukturen der Finanz-Derivate3771.Systematik3772.Beispiele für Finanz-Derivate der verschiedenenProduktgenerationena) Derivate der ersten Generation:Devisentermingeschäft und Aktien-Optionb)382382Derivate der zweiten Generation: Zinssatz-Swapsowie Aktien-Option mit Barausgleich undDurchschnittskurs-Aktien-Option384JXIX

ung und Steuerung von Marktpreisrisiken395a)b)3953.IV.Micro-, Macro- und Portfoüo-HedgeRisikosteuerung durch Termingeschäfte in der Formdes Fest- und des OptionsgeschäftsUmstrukturierung von che Verlustrisikena) Marktpreisrisikob) Liquiditätsrisiko4014014062.Anwendungsbezogene Verlustrisiken am Beispiel desKorrelationsrisikos407Anforderungen an Aufklärung und Beratung imkundenbezogenen echta) Abgrenzung Beratung — Aufklärungb) Inhaltliche Anforderungen an Beratung undAufklärungc) Form der Beratung und Aufklärungd) Verjährung410410Tatbestandüche Besonderheitena) Geschäfte mit »professioneüen Marktteilnehmern«b) Geschäfte mit »Firmenkunden«c) Geschäfte mit »kleinen Firmenkunden«417418419420G. 3.I.388Einsatzmögüchkeitenc)III.Derivate der dritten Generation: Barrier AktienOption und 416423425

INHALTSVERZEICHNISII.III.Allgemeine Anforderungen an Werbung — insbesondere § 31Abs. 2 WpHG4261.Der geschützte Anleger4272.Informationen4283.Zugängüch machen4284.Redüch4305.Informationen müssen eindeutig und Werbemitteilungenmüssen eindeutig als solche erkennbar sein.4306.Nicht irreführend4317.Direkte oder indirekte aügemeine Empfehlungen für einebestimmte Anlageentscheidung432Zusätzüche Vorgaben des § 4 WpDVerOV4321.Anwendungsbereich und Auslegung4332.Klare und verständüche Formulierung4333.Risikohinweise (§ 4 Abs. 2WpDVerOV)4344.IV. .Vergleichende Informationen/Werbung (§ 4 Abs. 3 derWpDVerOV)4355.Aussagen zur historischen Wertentwicklunga) Nicht im Vordergrund der Informationb) Zeitraumc) Aktuaütät der Angaben zur Wertentwicklungd) Die Nettowertentwicklunge) Kein verlässücher Indikator4354364374394404426.Simuüerte Wertentwicklungen4427.Prognosen (§ 4 Abs. 6 WpDVerOV)4438.Steuerüche Hinweise (§ 4 Abs. 8 WpDVerOV)4439.Kongruenz44410. Verbindüches Angebot44411. Keine Werbung mit Aufsichtsbehörde44512. Dokumentation445ZusammenfassungJ.445XXI

INHALTSVERZEICHNISH. agen der Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichtennach § 34 WpHG4511.2.3.III.452Weitere AufzeichnungsgegenständeArt der AufzeichnungenAufbewahrungsfristen453v- - 4544554552.Einstufung der Kunden4573.Einholung von Kundenangaben4584.Anlageberatunga) Rechtslage bis zum 31.12.2009460460b)462Rechtslage seit dem 01.01.20105.Beratungsfreies Geschäft4716.Reines .Grundsätze zur Auftragsausführung4749.Abwicklung von Aufträgena) Orderannahmeb) Orderabwicklung475475475Dokumentation nach § 121 InvG2.XXIIb)AUgemeine Informationspflichten undWerbemitteilungen1.V.451451Einzelfragen der Aufzeichnungspfüchten nach § 34 WpHG1.IV.Reichweite der Aufzeichnungspfüchta) Geschäfte und Dienstleistungen476Dokumentation der Information nach § 121 InvG beimErwerb von Investmentfondsanteilen476Dokumentation der Information nach § 121 Abs. 3 InvGbeim Erwerb von Hedgefondsanteilen477Dokumentationserfordernisse der Rechtsprechung4781.478Grundsatz der formfreien Aufklärung und Beratung

INHALTSVERZEICHNIS2.Ausnahme: Dokumentation der schriftlichen Aufklärungbei Warentermingeschäften und Penny Stocks durchKundenunterschriftVI.478Haftungsrechtüche Relevanz der Aufzeichnungs- undProtokolüerungspflichten nach § 34 WpHG4791.Rechtslage bis zum 31.12.20094792.Rechtslage seit dem 01.01.2010481VII. Bedeutung einer ordnungsgemäßen Dokumentation in derI.Praxis4811.Sicherung der Quaütät in der Anlageberatung4812.Bearbeitung von Kundenbeschwerden4823.Verringerung des Prozessrisikos und Vermeidungnegativer Öffentüchkeitswirkung483Einschalten Dritter485I.Überbück487II.Kooperation mit 2.Keine Anwendung des WpHGa) N achweisVermittlung keine Wertpapierdienstleistungb) Keine Informationspfüchten für dieNachweisvermittlungc) Regelungsbedürftige Sachverhalte488488III.488488Kooperation mit Anlage- oder Abschlussvermittlern4891.Tätigkeitsbeschreibunga) Anlagevermittlungb) Abschlussvermittlung4894894892.Anwendungsbereich des WpHG490a)b)Anlage- und Abschlussvermittlung alsWertpapierdienstleistungInformationspflichten des Anlage- undAbschlussvermittlers nach §§ 31, 31d WpHG490490XXIII

INHALTSVERZEICHNISIV.c)Regelungsbedürftige Sachverhalte zwischenAnlage-/Abschlussvermittler und Kreditinstitut490d)Ausnahmeregelung für die Anlagevermittlung vonInvestmentfondsanteilen gemäß § 2a Abs. 1 Nr. 7WpHG492Kooperation mit endungsbereich des WpHGa) Anlageberatung als Wertpapierdiensdeistung493493b)c)d)V.Kooperation mit Nachweisvermittlern, die auchAnlageberatung erbringen1.VI.Informations- und Protokolüeruhgspfliehten desAnlageberaters nach §§ 31, 31d, 34 WpHGRegelungsbedürftige Sachverhalte zwischenAnlageberater und KreditinstitutAusnahmeregelung für die Beratung zuInvestmentfondsanteilen gemäß § 2a Abs. 1 Nr. 7WpHG494495495Beschränkung der Anlageberatung aufInvestmentfondsanteile4952.Anlageberatung zu sonstigen Finanzinstrumente4953.Abstimmung der künftigen Form der Kooperationa) Beschränkung der Beratung aufInvestmentfondsanteile496b)c)Lizenz als FinanzdienstleistungsinstitutTätigkeit als vertragüch gebundener Vermittler496gemäß § 2 Abs. 10 KWG496Kooperation mit Anlage- oder Abschlussvermittlern, die auchAnlageberatung erbringen1.2.496497Beschränkung der Geschäftstätigkeit aufInvestmentfondsanteile497Geschäftstätigkeit in sonstigen Finanzinstrumenten497VII. Kooperation mit anderen Kreditinstituten beiBotengeschäftenxxrv494497

INHALTSVERZEICHNIS1.Beschreibung der Kooperation4972.Anwendungsbereich des WpHGa) Information über die Institutsdaten und dieerbrachten Finanzdienstleistungen498b)c)Einholung der Kundenangaben, Angemessenheitsund Geeignetheitsprüfung sowie Aufklärung derKunden498Bestmögüche Ausführung von Kundenaufträgen(§ 33a WpHG).499VIII. Kooperation mit Vermögensverwaltern . -J.4984991.Beschreibung der Kooperation4992.Nachweisvermittlung durch das Kreditinstitut5003.Kreditinstitut als quaüfizierter Bote5014.Kreditinstitut als Vertragspartner des Kunden mit offenerDelegation der Vermögensverwaltung auf einen Dritten5015.Gemeinschaftliche Vermögensverwaltung mit verdeckterDelegation der Vermögensverwaltung auf einen egungs- und Beweislast5071.III.Anspruchsbegründende 507509c)d)e)f)Haftungsbegründende 24Sachverhaltsaufklärung und Tatsachenfeststellung5271.Urkundena) Anordnung nach § 142 Abs. 1 ZPO527527b)5292.Die Bedeutung des »WpHG-Bogens«Partei531XXV

ung531533Teil 3: Handel, Abwicklung und Verwahrung vonWertpapierenA. Best ExecutionI.537Best Execution aus Sicht 3.EinleitungGrundlagen542a)b)c)Europäische RechtsentwicklungAufsichtsrechtüche SanktionSchutzgesetz im Sinne von § 823 Abs.2 WpHG?542543544Inhaltliche Anforderungena) Persönücher Anwendungsbereich (Adressaten)b) Anwendungsbereich (Erfasste Dienstleistungen)c) Geeignete Gegenparteien544545545547d)Anwendungsbereich (BetroffeneFinanzinstrumente)Anwendbarkeit im OTC-Handel?Anwendbarkeit beim »request for quote«?Anwendbarkeit bei Investmentfonds?Auftragsausführung durch DritteAufstellung der AusführungsgrundsätzeAusdrückliche he Anforderungena) Kundeninformationb) Zustimmung des Kundenc) Überprüfungs- und Überwachungspflichtd) Nachweispflicht5555555575585585.Praktische Umsetzung aus Sicht desWertpapierdienstleistungsunternehmensa) Prozessgestaltung Best Executionb) Kundeninformation559559561e)f)g)h)i)j)XXVI537'

INHALTSVERZEICHNISc)Nachweispfücht & Informationsdienstleistung563d)Best Execution im Bereich derVermögens VerwaltungBest Execution für professioneüe KundenLaufende Überprüfung der Best ExecutionGeschäftspolitische it572Die Pflicht zur bestmögüchen Ausführung vonKundenaufträgen -Überbück und praktische Hinweise unterBerücksichtigung der Besonderheiten der rbück5773.Begriff und Reichweite der »bestmögüchen Ausführung«5774.Wesentücher Inhalt der Ausführungsgrundsätzea) Kreditinstitut, das auch »weisungslose Orders«ausführtb) Kreditinstitut, das nur Orders mit Weisungen zumAusführungsweg ausführt5805.6.7.Einbeziehung der Ausführungsgrundsätze in den Vertragmit dem Kundena) Einbeziehung der Ausführungsgrundsätze selbstb) Vereinbarung zur außerbörsüchen Ausführung vonAufträgenProzess zur Erstellung der Ausführungsgrundsätzea) Die Ausführungsgrundsätze für Privatkundenb) Die praktische Umsetzung zum Inkrafttreten derMiFID ,580582584584585586588591Auswahlkriterien für einzelne Arten vonFinanzinstrumentena) Aktien inländischer Emittentenb) Aktien ausländischer Emittenten596596600c)601Verzinsüche WertpapiereXXVII

INHALTSVERZEICHNISd)e)f)g)Optionsscheine und ZertifikateInvestmentfondsBörsengehandelte unverbriefte DerivateOTC-Derivate6026036046058.Überprüfungs- und Überwachungspflicht6059.Delegation der Ausführung auf einen Dienstleister60710. Besonderheiten bei der Vermögensverwaltung60711. Zusammenfassende Wertung609B. Handelstransparenz ressaten6161.Geregelte Märkte6162.Multilaterale Handelssysteme6183.Systematische d der Transparenz619V.Transparenzvorschriften seit dem 1. November VIIIGeregelte MärkteMultilaterale HandelssystemeSystematische nAusnahmen,Nachhandelstransparenza) Geregelte Märkteb) Multilaterale Handelssystemec) Systematische men627628630631633635636636637

INHALTSVERZEICHNISC. ng6412.Leitbild üche Quaüfikation6422.Verwahrung und und Geschäftsinformationen6442.Vertragüch vereinbarte Informationspflichtena) Ziffer 15 Sonderbedingungen fürWertpapiergeschäfteb) Ziffer 16 Sonderbedingungen fürWertpapiergeschäfte645645Aktienrechtüche Informationspflicht6473.Teil 4: Compliance, Strafrecht, Prüfung und RevisionA. ComplianceI.6442.3.649649Compüance - Organisation1.645651Organisatorische Aufhängung der Compüance-Funktionim Unternehmen/Abgrenzung von anderen Funktionen653Anforderungen an die Ausgestaltung der kenntnisse, Mittel und KompetenzenAufgaben der Compüance Funktiona) Risikoanalyseb) Überwachungsfunktionc) Beratungsfunktion660660662663d)e)663Einbindung in unternehmensinterne ProzesseBerichtspfücht gegenüber Geschäftleitung undAufsichtsorgan665XXIX

INHALTSVERZEICHNIS4.II.Strafrechtliche Garantenstellung des griff des Mitarbeiters6692.Definition g des Unternehmens in Bezugauf Mitarbeitergeschäfte4.Erstellung/Verbreitung von Finanzanalysen677Ausnahmen679Organisatorische Anforderungen bei der Ersteüung oderVerwendung von Finanzanalysen6811.Begriff der Finanzanalyse6812.Organisationsanforderungen für die Ersteüung vonFinanzanalysen683a)Verhinderung oder Kontroüe desInformationsaustauschsb)c)d)Unabhängigkeit der VergütungUnsachgemäße EinflussnahmeBeschränkung bezügüch der Teilnahme an ienstleistungene)3.IV.673Ergänzende Anforderungen im Zusammenhang mit der5.III.666Überwachung der Unabhängigkeit undUnvoreingenommenheitWeitergabe von Dritt-Research684684685685685687Fazit688B. Interessenkonflikte691I.Gesetzüche Pflicht zur pflichten des § 33 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3WpHG693Informationspflicht nach § 31 Abs. 1 Nr. 2 W p H G übereinen bestehenden Interessenkonflikt693

INHALTSVERZEICHNIS3.Vorgaben der MiFID6944.Bisher geltende gesetzüche Anforderung des§ 33 WpHG a. F.694Sonderregelungen zur Interessenkonfliktsteuerung6945.II.Konkretisierung der gesetzüchen Pflichten durch dieWpDVerOV6941.Eckpunkte des § 13 WpDVerOV6942.Aufzeichnungspfücht nach § 14 Abs. 5 WpDVerOV6953.Pflicht zur Information der Kunden nach § 5 Abs. 2WpDVerOV695Anforderungen des § 13 Abs. 1 WpDVerOV an dieIdentifikation von Interessenkonfliktena) Beispielskatalog des § 13 Abs. 1 WpDVerOVb) Erkennbarkeit eines Nachteils für den Kundenc) Schema zur Identifikation der Interessenkonfükte6956956966964.5.Anforderungen des § 13 Abs. 1 und 2 WpDVerOV anForm und Inhalt der internen Conflict-Poücya) Formerfordernis nach § 13 Abs. 2 WpDVerOVb) Beschreibung der identifizierten Interessenkonfüktesowie der Maßnahmen zur Bewältigungc) Angemessenheitsregeln der §§13 Abs. 2 Satz 1sowie 14 Abs. 3 Satz 2 WpDVerOVd) Einbeziehung von Interessenkonfükten aus anderenUnternehmen derselben Unternehmensgruppe6.Information der Kunden über die Conflict-Poücy nach§ 5 Abs. 2 WpDVerOVa) Beschreibung der internen Conflict-Poücy inzusammengefasster Form nach § 5 Abs. 2 Nr. lhWpDVerOVb)7.Mitteilung weiterer Einzelheiten auf Nachfrage nach§ 5 Abs. 2 Nr. li WpDVerOVAnforderungen an die konkrete Offenlegung einzelnerInteressenkonfükte nach § 13 Abs. 4 WpDVerOV697697697703703703703704704XXXI

INHALTSVERZEICHNISC. (Steuer-)straf- und -haftungsrechtliche Risiken desBankmitarbeitersI.II.Die Beihilfeproblematik7091.Haupttat«0 Steuerstraftatenb) Steuerordnungswidrigkeitenc) Geldwäsched) Umsatzsteuerdeükte7137137137147142.Denkbare Tatbeiträge des Bankmitarbeiters7143.Denkbare Beihilfehandlungen des Bankmitarbeiters7154.Die: psychische Beihilfea) Definition der Beihilfe durch die Rechtsprechungb) »AUtagshandlungen« und berufstypisches Verhaltenc) Professioneüe Adäquanzd) Objektive Zurechnunge) Praxis der StrafgerichteDer doppelte .Steuerhinterziehung gemäß § 370 AOa) Objektiver Tatbestand des § 370 AOb) Steuerhinterziehung durch Unterlassung gemäߧ 370 Abs. 1 Nr. 2 AOc) Versuch und Rücktrittd) Subjektiver Tatbestande) Verjährung im SteuerstrafrechtTäterschaft und Teilname im Bereich derf)SteuerhinterziehungSteuerhinterziehungals Verbrechenstatbestandg)gemäß § 370 a AO724725h)i)XXXII707Leichtfertige Steuerverkürzung gemäß § 378 AODie Steuergefährdung gemäß § 379 AO727728728730732735736738

INHALTSVERZEICHNISj)3.742742d)e)f)Die Berechtigung zur SelbstanzeigeForm und Inhalt der SelbstanzeigeDer Grundsatz der Materialüeferung743743744g)h)i)j)k)1)Gestufte SelbstanzeigenRisiken der gestuften SelbstanzeigeBeispiele einer SelbstanzeigeBeispiele einer misslungenen SelbstanzeigeDer Adressat der SelbstanzeigeDie von der Selbstanzeige verzügüche Nachzahlung der amkeit der Selbstanzeige bei NichtzahlungAusschluß der SelbstanzeigeSelbstanzeigen vor Betriebs- und AußenprüfungenSelbstanzeigen als Ablenkungsmanöver»Untertauchen« bei Betriebs- und AußenprüfungenMehrere BetriebsteileDas Erscheinen der SteuerfahndungSelbstanzeige bei VorermittlungenAusschluss der Selbstanzeige bei vorheriger746746747747747747747748EntdeckungDas Problemfeld der Anfragen durch dieSteuerfahndungKeine Tatentdeckung bei Verwertungsverboten748x)5.740Strafbefreiende Selbstanzeige gemäß § 371 AOa) Abgrenzung zum Rücktritt vom Versuchb) Abgrenzung zur Berichtigungspfücht gemäß § 153AOc) Die Selbstanzeige bei leichtfertiger Steuerverkürzungw)4.Das Kompensationsverbot gemäß § 370 Abs. 4 Satz3 AO742743746749749Die bußgeldbefreiende Selbstanzeige gemäß § 378Abs. 3 AO750Strafbefreiende Fremdanzeige gemä

c) Widerrufsbelehrung 329 d) Widerrufserklärung und Einhaltung der Widerrufsfrist 331 e) Ausschluss des Widerrufsrechts 332 f) Rechtsfolgen des Widerrufs 333 g) Verzicht auf das Widerrufsrecht 335 h) Verhältnis zu Fernabsatzgeschäften 335 III. Offentücher Vertrieb