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plusAusgabe 02/2017ESSPO-Konsortiumtrifft sich in Hameln317. Netzwerktreffen für dieregionale Glasbranche6Sechste REK-Regionalkonferenz in HamelnUmwelttageWeserbergland9InhaltStarke Plädoyers für die regionale ZusammenarbeitZur mittlerweile 6. Regionalkonferenzder Regionalen Entwicklungskooperationkonnte REK-Sprecher Tjark Bartels am23.10. fast 350 Schlüsselakteure aus denvier beteiligten Landkreisen im Weserberglandzentrum in Hameln begrüßen, darunterauch Gäste aus den europäischen Partnerregionen der REK.Zentrales Ziel war es, den Gästen einenÜberblick über die Vielzahl gemeinsamerProjekte in der Region zu geben und Überlegungen für die künftige strategische Ausrichtung zu präsentieren. Daneben solltedie Veranstaltung viel Raum für das persönliche Gespräch mit und unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bieten.Unter versierter Moderation wurde aberzunächst der Rahmen gesetzt, in dem sichdie REK derzeit bewegt. Dazu diskutiertendie Landesbeauftragte Karin Beckmann,der eigens aus Brüssel angereiste KaiStryczinski, der bei der EU-Kommission fürdie Förderung aus den sog. Strukturfondsin Deutschland zuständig ist, und Landrätin Angela Schürzeberg für die REK übergegenseitige Erwartungen und Unterstützungsmöglichkeiten.Der Kommissionsvertreter machte u. a.deutlich, dass eine „intelligente Spezialisierung“ innerhalb der Regionen auch künftig Fördervoraussetzung sein werde unddass möglichst auch eine internationalePodiumsdiskussion im Rahmen der RegionalkonferenzFortsetzung auf Seite 2Fachkräfte – InnovationenSechste REK-Regionalkonferenzin HamelnESSPO-Konsortium trifft sich in HamelnFachkräftegewinnung in der PflegeTechnologietransfertag 4.0 –gemeinsam für unsere Kunden!GlasCluster Weserbergland plusLehrerexkursionen 2018134566Qualifizierung – BildungHochschulorientierungstageim Weserbergland7Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont8Gesundheitsregion Landkreis Holzminden 8EnergieRegionUmwelttage Weserbergland 20179Zukunft ländlicher RaumMinisterium beeindruckt vom10bürgerschaftlichen EngagementLEADER-Region Schaumburger Land11setzt neue SchwerpunkteKaiserwetter sorgte für ein erfolgreiches16. Felgenfest12

Fachkräfte – InnovationenSechste REK-Regionalkonferenzin HamelnThemeninsel „Wirtschaft “Fortsetzung von Seite 1Vernetzung angestrebt werde; in dieserHinsicht sei die REK offensichtlich schongut aufgestellt.Über den aktuellen Stand der inhaltlichenZusammenarbeit in den vier Landkreisenbzgl. der REK-Themenfelder LändlicheEntwicklung, Wirtschaft, Umwelt/Klimaschutz, Bildung, Gesundheit, Mobilität,und soziale Innovation konnten sich dieTagungsteilnehmer anschließend auf sog.Themeninseln informieren.Landrat Jörg Farr gewann aus diesemVeranstaltungsblock und der angeregtenDiskussion der Gäste den Eindruck: „Wirmüssen reden“ und versprach, dass die jeweiligen Federführer für die Themenfelderallen denjenigen, die an einer Mitwirkunginteressiert sind, bereitwillig Unterstützungbieten werden.Teilnehmer der Regionalkonferenz im GesprächKontakt:Andreas ManzGeschäftsstelle derREK Weserbergland plusp. A. Landkreis Hameln-PyrmontWirtschaftsförderung/Regionale Entwicklung/ÖPNV05151 rbergland-plus.de2Auch Nienburgs Landrat Detlev Kohlmeier,designierter Nachfolger von Tjark Bartels inder REK-Sprecherrolle, unterstrich das Mitwirkungsangebot an alle Anwesenden undführte mit Blick auf die Zukunft aus, dassdie Nutzung der Chancen, die sich aus derDigitalisierung (auch) für das REK-Gebietergeben können, aktiv genutzt werdensollen. Dazu kündigte er schon für den folgenden Tag eine erste interkommunale Arbeitsgruppensitzung an, in deren Rahmenauch die Erfahrungen aus europäischenVorzeigeländern - konkret Estland - gehört und bedacht werden sollen. Mit einemausdrücklichen Dank an alle Anwesendenschloss er die Veranstaltung, die dann beieinem Imbiss und angeregten Gesprächenausklang.

Fachkräfte – InnovationenESSPO-Konsortium trifftsich in HamelnTeilnehmerkreis aus fünf Ländern von der GastfreundschaftbeeindrucktTurnusgemäß war die REK Weserbergland plus vom 24. - 25. Oktober Gastgeberdes Projekts ESSPO, das auf die Weiterentwicklung der regionalen Förderinstrumentefür kleine und mittlere Unternehmen (KMU)abzielt.Wesentlich mitfinanziert durch die EUGeneraldirektion für Regionalpolitik ausMitteln des Programms INTERREG trafensich 20 Partner aus fünf Mitgliedstaaten,um sich über neue Ansätze und bewährtePraktiken in der Innovationsförderung auszutauschen. Neben dem Arbeitsprogrammnutzten die gastgebenden Landkreise aberam Abend auch die Möglichkeit, den internationalen Besuchern bei einer Stadtführung durch den Rattenfänger von Hamelneinen Eindruck von der regionalen Geschichte und Baukultur zu vermitteln. TrotzNieselregens zog der Rattenfänger die Gäste mit seinem lebendigen und sehr kurzweiligen Vortrag in den Bann.Den Auftakt der Sitzung bildete nach derBegrüßung durch REK-Sprecher Tjark Bartels der Vortrag eines belgischen Kollegen.Er stellte einen Fragebogen zur Diskussion,mit dem in den kommenden Monaten diegemeinschaftliche Analyse der Unterstützungswünsche von KMU vertieft werden soll.Display ESSPOBreiten Raum nahm die Arbeit in sog. TaskForces zu den Themen Netzwerke, Monitoring sowie Implementierung/Bürokratieabbau ein. Im Rahmen der Vorstellungguter Beispiele wurde auch ein Referentaus Schweden per Skype zugeschaltet, umdas Projekt Industrial Dynamics aus VästraGötaland vorzustellen, das den „Kooperationsgeist“ regionaler Netzwerke fördern will.Einen weiteren Gastvortrag hielt Dr. MartinRuppert von der European Innovation Management Academy mit Sitz in Düsseldorf.Er stellte das Projekt IMP³rove vor, dessenwesentlicher Bestandteil ein Innovationsaudit für KMU ist. Beleuchtet werden darin u. a. Aspekte wie Innovationsstrategie,-organisation, -kultur und -ergebnis. Besonders reizvoll ist aus Sicht der Sitzungsteilnehmer, dass mittlerweile etwa 8.000Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen aus ganz Europa daranteilgenommen haben und damit aussagekräftige Vergleichsmöglichkeiten gegebensind – natürlich völlig anonymisiert.Die polnische Projektleiterin zeigte sichmit Sitzungsverlauf und -ergebnissen sehrzufrieden und dankte ausdrücklich für dieherzliche Aufnahme und ausgezeichneteOrganisation.Kontakt:Andreas ManzGeschäftsstelle derREK Weserbergland plusp. A. Landkreis Hameln-PyrmontWirtschaftsförderung/Regionale Entwicklung/ÖPNV05151 rbergland-plus.de3

Fachkräfte – InnovationenFachkräftegewinnung in der PflegeOliver Gaartz mit Azubi Philipp Düker vomAgaplesion Ev. Krankenhaus stellen dieAusbildungskampagne vorAufgrund der älter werdenden Gesellschaft und der damit verbundenen erhöhten Inanspruchnahme von Pflegeleistungenwerden in Zukunft vermehrt Pflegekräftebenötigt. Aus Sicht der Gesundheitswirtschaft stecken riesige Potentiale, Herausforderungen und Chancen in der flächendeckenden, pflegerischen Versorgung.Im September trafen sich anlässlich des18. Unternehmens-Netzwerktreffens derKoordinierungsstelle Frau und WirtschaftExperten und Akteure aus der Pflege undGesundheitsbranche in Holzminden zumThema Pflege.Marina Kauer vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe Nordwest e.V. führtein das Thema ein und zeigte anhand einer Prognose, dass bis 2025 ca. 120.000Pflegekräfte fehlen würden. Es gibt bereitsUnternehmen, die sich auf den prognostizierten Verlauf des Pflegekräftemangelseingestellt haben. So erzählte Hauko deBoer vom gleichnamigen Pflegedienst inBevern von seiner Strategie, den Beruf derPflegekraft attraktiv zu machen. Er ermöglicht Mitarbeitenden ihre Wünsche für dieDienstplangestaltung einzubringen. Trotzgroßem organisatorischen Aufwand rentiere es sich: „Mitarbeitende sind zufriedener und geben dieses Entgegenkommendes Arbeitgebers wieder zurück."Das Agaplesion Ev. Krankenhaus in Holzminden reagiert mit einer erfolgreichenAusbildungsoffensive auf die Entwicklung. Oliver Gaartz und der AuszubildendePhilipp Düker präsentierten die neue Kampagne in Form von Plakaten mit jungen,frechen Pflegern und Pflegerinnen, die ihren Beruf neu definieren.Des Weiteren wurden viele Fragen diskutiert. So besprach man, wie regionale Ansätze geschaffen werden können, um denBeruf der Pflegekraft attraktiver zu gestalten und welche Faktoren eine Rolle spielen.Die Entlohnung, die Weiterbildung und dieVereinbarkeit von Beruf und Pflege, so warman sich einig, sind auf jeden Fall von hoher Bedeutung.Diskussionsrunde der Experten von links nach rechts: Dietmar Blank (IKK Classic Weserbergland),Marina Kauer (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Nordwest e.V.), Kirstin von Blomberg(Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft), Ralf Heckmann (DRK Weserbergland), Hauko de Boer(Pflegedienst de Boer), Lilli Schmidt (Agaplesion Ev. Krankenhaus Holzminden)Kontakt:Kirstin v. BlombergKoordinierungsstelleFrau und Wirtschaft imWirtschaftsraum WeserberglandWeserbergland AG05151 .wirtschaft-weserbergland.de4

Fachkräfte – InnovationenTechnologietransfertag 4.0 –gemeinsam für unsere Kunden!Stefan Tegeler erläutert das FörderprogrammTechnologietransfertag im neuen Format mit Volksbankenund SparkasseEin Novum im Landkreis Nienburg/Weser: Den 9. Technologietransfertag richtete die Wirtschaftsförderung gemeinsammit den Volksbanken im Landkreis und derSparkasse Nienburg aus. Die Vertreter derBanken sind überzeugt, das Förderprogramm „Beratung von KMU zu Wissensund Technologietransfer“ ist für ihre Firmenkunden sehr interessant.„Unternehmen stellen sich unter dem Begriff Innovationen gerne bahnbrechendeErfindungen vor - das ist aber eher seltender Fall. Unter Innovation versteht manjede Art von Veränderung in Unternehmen,und dies geschieht in der Regel in vielenkleinen Schritten. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf die zunehmendeTechnisierung und Digitalisierung, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft in dennächsten Jahren begleiten wird", berichtetFördermittelberaterin Rita Schnitzler.Neben dem klassischen Technologietransferprojekt der Brauns Control GmbHmit dem „Studentischen IngenieurbüroHannover“ um Professor Gusig, habenerstmals eine Reihe von Unternehmer/innen ihre Erfahrungen im Gespräch mitWIN-Geschäftsführerin Uta Kupsch vorgestellt.Sylke Herse, Bickbeernhof Brokeloh,nutzte eine studentische Masterarbeit alsEntscheidungsgrundlage für die energetische Optimierung ihres Hofs. Weiterhinbekam sie Unterstützung bei der Schutzrechtsanmeldung für ihre Blaumelade, kulinarischer Botschafter des Landes Niedersachen.Für die Filigran Trägersysteme GmbH & Co.KG haben Studenten ein Konzept für einenTrennautomaten erstellt. Im Vorfeld dieserNeukonstruktion war eine Recherche übermögliche praxisgerechte Schneidverfahren notwendig. Die Sondermaschine istmittlerweile im Einsatz.Die von Studenten erstellte, detaillierte Potenzialanalyse bei der Rehburger Betonund Marmorwerk GmbH & Co. KG hat diezu Beginn des Projektes geschätzten Einsparungspotentiale beim Materialeinsatzweit übertroffen.Unternehmer berichten von ihren ErfahrungenRalph Landwermann lobte die HannoverMesse als Vernetzungsplattform Nr. 1. „Wirtrauen uns jetzt an Projekte heran, von denen wir vorher nur geträumt haben. Unterstützung bekommen wir dabei aus demProgramm „Beratung von KMU zu Wissens- und Technologietransfer“, erzählt erstolz.Für die Frerk Aggregatebau GmbH stelltsich die Frage, ob sie für die Zukunft nochgut aufgestellt ist. Geschäftsführer Benedikt Buxtorf möchte die frischen Ideen undVorstellungen junger Menschen einbindenund freute sich über den Besuch einer Studentengruppe des Masterstudiengangs„Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien“. Ein Projekt im Rahmendes „Wissens- und Technologietransfersfür KMU“ ist in Arbeit.Unternehmer im GesprächKontakt:Rita SchnitzlerWIN Wirtschaftsförderung imLandkreis Nienburg/Weser GmbH05021 nburg.de5

Fachkräfte – InnovationenGlasCluster Weserbergland plusLehrerexkursionen 2018Vorstellung der HEGLA GmbH & Co. KG inBeverungen beim 17. Netzwerktreffen des17. Netzwerktreffen für die regionale GlasbrancheGlasCluster Weserbergland plusKontakt:Bruno HöwelkrögerWeserbergland AG05151 rberglandag.deGastgeber des letzten Netzwerktreffens war die HEGLA GmbH & Co. KG inBeverungen. HEGLA entwickelt, produziert und verkauft an 16 Standorten undVertretungen Maschinen, Anlagen undAusstattungen zur Flachglasbearbeitungund -veredelung, Lager- und Logistiksysteme für Glas und Fenster, Aufbauten fürLKW und Transporter. Bernard Hötger undFabian Haehnel (HEGLA) informierten dieGäste aus regionalen Unternehmen derFlach- und Behälterglasindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Vertreter/innen von Universitäten bzw. Forschungs-einrichtungen über das Unternehmen.Bruno Höwelkröger, Vertreter der Weserbergland AG und Clustermanager, gabeinen Überblick über die Entwicklung unddie Fortführung des Branchennetzwerksmit weiteren Netzwerktreffen in 2018.Eine Betriebsbesichtigung und ein Imbiss,der Zeit und Gelegenheit bot, miteinanderins Gespräch zu kommen, rundeten dieVeranstaltung ab. Gern nutzten die Teilnehmenden das Netzwerktreffen als Kontakt-, Kommunikations- und Informationsplattform.Lehrkräfte informieren sich über AusbildungsberufeDie Lehrerexkursionen, bieten Lehrkräften und pädagogischem Personal dieMöglichkeitt, sich in den Betrieben derRegion ausführlich über die Anforderungen und Voraussetzungen für die verschiedensten Ausbildungsberufe zu informieren.Mit diesem speziellen Wissen „aus ersterHand“ können sie dann Schülerinnen undSchüler viel besser bei der Berufswahl beraten und unterstützen. Ziel ist es unteranderem, eine Abwanderung von jungenMenschen in die Ballungszentren frühzeitigzu verhindern.Exkursionstermine für das 1. Halbjahr 2018:18.01. ascleonCare, Holzminden22.02. Synatix GmbH, Hameln06.03. TRYP by Wyndham,Hotel Stadtoldendorf08.03. Siegfried, Hameln19.04. Wilkhahn Wilkening HahneGmbH Co. KG, Bad MünderThomas Wlost, Weserbergland AG, koordiniert und betreut das LehrerexkursionsProgramm. Sowohl für Interessierte Unternehmen als auch Teilnehmer/-innen ist erder richtige Anspechpartner.Im Rahmen der Lehrerexkursion informiert die Eggers Textilpflege GmbH in Bückeburg über dieverschiedenen Berufe, in denen ausgebildet wirdKontakt:Thomas WlostWeserbergland AG05151 dag.de6

Qualifizierung – BildungHochschulorientierungstageim WeserberglandSommeruniversität SchaumburgRinteln und StadthagenSOMMERRinteln UNI Schaumburgund StaHochschuloriendthagentierungstage im19. - 2WeserbIn diesem Jahr fanden erstmalig dieHochschulorientierungstage im Weserbergland - Sommeruniversität Schaumburg am 19. und 20. Juni an zwei Standorten in Rinteln und Stadthagen statt. Unterdem Motto "Entdecke, was in dir steckt!"konnten die 350 Schülerinnen und Schülerab 16 Jahren den Hochschulalltag ausprobieren und unterschiedliche Studiengängekennen lernen. Das Angebot reichte vonGeistes- und Naturwissenschaften überMedizin, Maschinenbau, Elektrotechnik,Jura und Sprachen.0. JuniEntdecke, was inDas breit gefächerte Probestudium ermöglichte es den "Studierenden auf Zeit",Kenntnisse über verschiedene Studienfächer und deren Anforderungen im Rahmen von vierstündigen Seminaren zu gewinnen. Über 35 Lehrende von fünfzehnHochschulen und Akademien führten dieinteressierten Jugendlichen in Seminareund Übungen in ihre akademischen Forschungs- und Wissensgebiete ein.Für auswärtige Teilnehmende wurde amStandort Rinteln in bewährter Weise einkostenneutrales Übernachtungsangebotbereitgehalten. Ein umfängliches Freizeitprogramm und Mensaverpflegung rundeten das Gefühl des Studierens ab.Der Berufs- und Studieninformationstagwurde am 05.09.2017 zeitlich abgekoppelt von den Hochschulorientierungstagenin der Festhalle Stadthagen unter Federführung des Bildungsbüros im LandkreisSchaumburg organisiert. 600 Schülerinnenund Schüler konnten sich umfassend überStudien- und Ausbildungsmöglichkeiten an2017Universitäts- undHochschulstudiengängeUnsere05751 89www.som0210meruni-schAnmeldeschluss:erglandzum Ausprobieren!dir steckt!Partner:aumburg19.05.2017.deüber 50 Ständen von Hochschulen, Universitäten, Arbeitgebern, Freiwilligen Dienstenusw. informieren.Die Hochschulorientierungstage im Weserbergland wurden von der REK Weserbergland plus (Landkreise Holzminden,Hameln-Pyrmont, Nienburg, Schaumburg)sowie der Sparkassenstiftung Schaumburg, der Städte Rinteln und Stadthagengetragen.Kontakt:Bernadette Unger-KnippschildVolkshochschule Schaumburg05751 eruni-schaumburg.de7

Qualifizierung – egionLandkreis HolzmindenAm Informationsstand der GeTour ausBad Münder konnten die Gäste selbstGesundheitsförderung im Alltag von Kindern und Jugendlichenzubereitete Smoothies probierenBereits zum dritten Mal fand die Gesundheitskonferenz der GesundheitsregionHameln-Pyrmont statt. Die Veranstaltungin Bad Münder widmete sich dem Thema„Das Präventionsgesetz und seine lokalenPerspektiven“.Kontakt:Monika SteudleLandkreis Hameln-PyrmontGesundheitsamt05151 -pyrmont.deIm Mittelpunkt der Veranstaltung standenReferate und Gespräche darüber, wie dieGesundheitsförderung im Alltag von Kindern und Jugendlichen noch besser verankert und noch wirksamer werden kann.Verschiedene Vorträge klärten die zahlreichen interessierten Teilnehmer aus unterschiedlichen Fachbereichen ausführlichüber das Präventionsgesetz und die Möglichkeiten seiner Umsetzung in die Praxisauf. Zudem gab es einen regen Austauschan verschiedenen Informationsständen.Monika Steudle, Koordinatorin der Gesundheitsregion beim Landkreis HamelnPyrmont, vermeldet durchweg positiveRückmeldungen aus dem Teilnehmerfeldder Gesundheitskonferenz. „Das Interessean einer weiteren interdisziplinären Vernetzung, die den Auf- und Ausbau einer Präventionslandschaft in der Kommune weiterstärken soll, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Steudle.Gesundheitskonferenz überzeugt mit spannenden InhaltenSeit 2016 besteht die vom Niedersächsischen Sozialministerium geförderteGesundheitsregion Landkreis Holzminden.Die zweite regionale Konferenz im September 2017 begeisterte durch die vorgestellten zukunftsweisenden Projekte.Nach Eröffnung durch die Vorsitzendeder Gesundheitsregion, Landrätin AngelaSchürzeberg, erläuterten die Verantwortlichen die Projekte „Neue Wege der medi-Kontakt:Dr. Hilko LinnemannLandkreis Holzminden Gesundheitsregion05531 .landkreis-holzminden.de8zinischen Versorgung im ländlichen Raum“sowie „Methoden zur Modellierung undSimulation der zukünftigen Erreichbarkeitund Auslastung medizinischer Einrichtungen“. Anschließend erhielten die rund80 Teilnehmenden Informationen über diePlanungen eines Weiterbildungsverbundesfür angehende Fachärzte. Den Abschlussbildete die Vorstellung von zwei kreiseigenen Projekten „HOPP (Holzmindener Präventionsprogramm)“ und „Familienrat“.

EnergieRegionUmwelttage Weserbergland 2017 mitvielen Anregungen und neuen IdeenTag der UmweltZukunftsforumFünf Tage mit zahlreichen Aktionen zum Thema UmweltAuch in diesem Jahr boten die Umwelttage Weserbergland vom 6. bis 10.September zahlreiche Informationen zuNatur- und Umweltthemen. Auf der vonder Klimaschutzagentur Weserbergland,der Stadt Hameln und dem lokalen Senderradio aktiv organisierten Veranstaltungsreihe wurden u. a. neue Umwelttechnologienund Nachhaltigkeitskonzepte vorgestellt.Es gab zudem interessante Umweltkunst,Gesprächsangebote und Kulturvorstellungen.Energie. Es gab Vorträge mit Zukunftsvisionen, Bastelaktionen und vieles mehr.Die Umwelttage 2017 starteten offiziellmit einem Zukunftsforums „NachhaltigeLebensstile“. Der erste Referent, Prof. Dr.Henning Austmann von der HochschuleHannover, griff in seinem Vortrag aktuelldiskutierte Ansätze für nachhaltige Lebensstile wie Transition Towns, Postwachstumsund Gemeinschaftswohlökonomie auf. DerFilm „Lokale Pioniere des Wandels“ zeigteerste innovative Ansätze aus der Region.Pierre Munzel stellte eine App vor, die Pflanzenfreunde bei der Bestimmung von Krankheiten und Schädlingen unterstützt.Gemeinsam mit der Hamelner Sumpfblumeveranstaltete die Klimaschutzagentur Weserbergland einen Umwelt Poetry Slam. Fünfbekannte Lyriker und Storyteller traten in derSumpfblume gegeneinander an und sorgten für einen Abend der besonderen Art.Beim Energie-Erlebnistag beteiligten sichSchüler/-innen der vierten bis achten Klassean Technik-Workshops rund um das ThemaIn dem Dokumentarfilm „Chasing Ice“ desNaturfotografen James Balog erfuhrenOberschüler aus den Landkreisen HamelnPyrmont und Holzminden vom zunehmenden Gletscherschwund infolge derglobalen Erwärmung. Das Mitmachtheaterstück „Esst uns auf!“ informierte Grundschulkinder über Strategien gegen die Lebensmittelverschwendung.Den Abschluss der Umwelttage bildete derTag der Umwelt im Hamelner Bürgergarten, der von Schirmherr -NiedersachsensUmweltminister- Stefan Wenzel eröffnetwurde. Besucher konnten sich an rund 30Ständen von Organisationen, regionalenUnternehmen und Umweltaktivisten informieren. Zudem gab es eine Verlosung,Live-Musik, kulinarische Köstlichkeiten undzahlreiche weitere Aktionen.Kontakt:KlimaschutzagenturWeserbergland gGmbH05151 gentur.org9

Zukunft ländlicher RaumMinisterium beeindruckt vom bürgerschaftlichen Engagement im LandkreisFoto, rechts: (von links): Dieter Meyer(MoVerMo-Geschäftsführung -MCONOldenburg), Christian Schlump (BMVI),Dr. Bernd Buthe (BBSR), Dr. Bernd Rittmeyer (BMVI), Landrätin Angela Schürzeberg, Johann Kaether (HochschuleNeubrandenburg), Frau Dr. Melanie Herget(InnoZ – Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel, Berlin),Peter Zenner (MCON, Oldenburg), undZeljko Brkic, Projektleiter (LK Holzminden)Es fehlt: Jessica Switala (RegionalplanerinLK Holzminden)Modellvorhaben Versorgung und Mobilität:Berliner Delegation zu BesuchWeitere Informationen:Analyseergebnisse und die Präsentationen zu den Impulsreferaten sowieweitere Informationen zum Modellvorhaben sind online abrufbar eljko BrkicLandkreis Holzminden05531 andkreis-holzminden.de/movermo10Ein Dorf mit rund 1.000 Einwohner, dasgegen den demografischen Wandel kämpft:Ottenstein ist Bundessieger im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und hat einegute Nahversorgung mit Ärzten, Apothekesowie Schule und Kindergarten. Die Gästeaus Berlin waren sehr beeindruckt von demaußergewöhnlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Ottenstein und imgesamten Landkreis Holzminden in SachenMobilität und Nahversorgung.Zu Besuch war eine fünfköpfige Delegationaus dem Bundesministerium für Verkehr unddigitale Infrastruktur mit Dr. Bernd Rittmeier,dem Leiter der Projektgruppe Demografischer Wandel. Sie informierten sich überdas Modellvorhaben Versorgung und Mobilität (MoVerMo). Das Ministerium fördert dasdreijährige Projekt mit 350.000 Euro.Zuerst begrüßte Landrätin Angela Schürzeberg die Gäste im Kreishaus, im Anschlussgab der Projektleiter Zeljko Brkic den aktuellen Stand der Entwicklungen wieder. Danach zeigte die Regionalplanerin JessicaSwitala Daten, Zahlen und Fakten über dieVersorgungssituation der Orte auf. Späterpräsentierte der Geschäftsführer und externe Regionalmanager Dieter Meyer vonder Fa. MCON aus Oldenburg die Ergebnisse der drei „Konzeptionskonferenzen“vom August. Die Themen Dorfladen, Bürgerbus, eine App für Mitfahrangebote undsogenannte Mitfahr-Bänke interessiertendie Teilnehmer besonders.Nach dem Besuch bei Ottensteins Bürgermeister Manfred Weiner nahmen die Berliner Gäste an einem Workshop zum ThemaBürgerbusse teil. Die Frage, wie diese imgesamten Landkreis etabliert werden können, stand dabei im Fokus; eine Machbarkeitsstudie wird gerade durchgeführt. ZumAbschluss des Besuches fand Dr. Rittmeier lobende Worte für das Projekt und dieMenschen im Landkreis Holzminden: "DerStand der Arbeiten im Modellvorhaben hatuns sehr beeindruckt. Wir wissen, dasswir von allen Akteuren im Landkreis vielzusätzliche Arbeit abverlangen. Es beeindruckt uns auch immer wieder das außerordentliche Engagement in einzelnen Gemeinden."

Zukunft ländlicher RaumLEADER-Region Schaumburger Landsetzt neue SchwerpunkteDer „Baukulturdienst Weser-Leine“ willDie LAG hat schon 23 Projekte beschlossenBereits seit 2008 bilden die StädteBückeburg, Obernkirchen und Stadthagensowie die Samtgemeinden Eilsen, Lindhorst, Nenndorf, Niedernwöhren, Nienstädt, Rodenberg und Sachsenhagen dieLEADER-Region Schaumburger Land.Im Jahr 2015 wurde sie erneut vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriumals LEADER-Region ausgewählt. Viermalhat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) seither getagt und dabei schon 23 Projektebeschlossen. Insgesamt stehen für die Entwicklung des ländlichen Raumes 2,4 Mio.Euro an Fördermitteln zur Verfügung.Richtschnur und Leitlinie ist das 2014fortgeschriebeneRegionaleEntwicklungskonzept (REK) der LEADER-RegionSchaumburger Land. Neben bewährtenHandlungsfeldern wie „Kultur“, „Tourismus“ und „Baukultur“ kamen neue Schwerpunkte hinzu. Unter anderem liegt der Re-Eigentümer alter Häuser unterstützengion die „Demografische Entwicklung undDaseinsvorsorge“ am Herzen. Als eines derersten Projekte hierzu beschloss die LAGeine „Musterwohnung für Senioren“. Damitmöchte der Landkreis Schaumburg anschaulich vermitteln, wie ältere Menschenihr Zuhause altersgerecht umgestaltenkönnen. Zum Handlungsfeld „RegionaleWirtschaftsentwicklung“ setzt die LAG einen Schwerpunkt beim „Übergang SchuleBeruf“ für jüngere Menschen.Dass acht der 23 beschlossenen LEADERProjekte zusammen mit benachbarten Regionen durchgeführt werden, zeigt die Kooperationsfreude des Schaumburger Landes.Beim „Baukulturdienst Weser-Leine“ sindsogar alle LAGn der REK Weserberglandplus beteiligt. Hier möchte die Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. (IGB) mit Sitzin Soldorf Eigentümerinnen und Eigentümern alter Gebäude aufzeigen, wie sie ihrHaus erhalten und sanieren können.Viele alte Menschen möchten so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung bleiben.Die „Senioren-Musterwohnung“ zeigt, wie es gehen kann.Kontakt:Rainer KuhlmannLandkreis SchaumburgLEADER-Geschäftsstelle05721 .dewww.leader-schaumburgerland.deChristian WiegandLEADER-RegionalmanagementBüro KuG im Auftrag der Sweco GmbH0511 [email protected]

Zukunft ländlicher RaumKaiserwetter sorgte für einerfolgreiches 16. FelgenfestMarktplatz in Hess. OldendorfKontakt:Sylvia WeitzeLandkreis cklung/ÖPNV05151 n-pyrmont.deImpressumHerausgeber:Geschäftsstelle der REK Weserbergland plusLandkreis Hameln-Pyrmont, Dierk PlinkeSüntelstraße 9, D-31785 HamelnTelefon: 05151 903-9303Telefax: 05151 rbergland-plus.deRedaktion:Weserbergland AktiengesellschaftHefeHof 8, D-31785 HamelnTelefon: 05151 585-1001Telefax: 05151 .deGestaltung, DTP: a.b.media gmbh, Hameln,www.abmedia-online.deDruck: Color-Druck GmbH, Holzminden,www.colorplus.deAuflage: 4.000 ExemplareBildquellen:S. 1: Landkreis Hameln-Pyrmont, Weserbergland AG,Klimaschutzagentur Weserbergland gGmbHS. 2: Landkreis Hameln-PyrmontS. 3: ESSPO, Landkreis Hameln-PyrmontS. 4: Weserbergland AGS. 5: WIN GmbHS. 6: Weserbergland AGS. 7: VHS Schaumburg, freepik.comS. 8: Landkreis Hameln-Pyrmont, Landkreis HolzmindenS. 9: Klimaschutzagentur Weserbergland gGmbHS. 10: freepik.com, Landkreis HolzmindenS. 11: Wiegand, Fotolia.com: kaffeerunde Urheber:drubig-photoS. 12: Landkreis Hameln-Pyrmont12Die Veranstalter schätzen, dass rund63.000 Teilnehmer zwischen Bodenwederund Rinteln am 16. Felgenfest sich bei herrlichstem Radlerwetter auf den Weg in dasWeserbergland gemacht hatten.Überall traf man auf fröhliche und gut gelaunte Radfahrer, Skater und Spaziergänger. Die Unterhaltungsangebote entlangder Veranstaltungsstrecke waren bereitsam Vormittag sehr gut besucht.Ein besonderer Anziehungspunkt des diesjährigen Festes im Weserbergland warwieder einmal die Weserüberquerung inGroßenwieden, die mithilfe einer Schwimmschnellbrücke Amphibie 3 durch die Mindener Pioniere sichergestellt wurde. VieleBesucher konnten auch das Öffnen undSchließen der Brücke bestaunen.Neben dem „Altbewährten“ hatte das Felgenfest in diesem Jahr auch einige neueUnterhaltungsangebote zu bieten, wie dieder Teilnahme am Radwegekirchentag unddie Besichtigung der Schätze in der Auenlandschaft in Hohenrode. Bodenwerderlockte erstmalig mit einem Mittelaltermarktund buntem Rahmenprogramm.Dieses REK-Projekt ist zwischenzeitlichweit über die Grenzen der Region hinausbekannt. Daher hoffen wir auf ein genauso erfolgreiches 17. Felgenfest am03.06.2018, wenn es dann wieder heißt"Rauf auf s Rad am Felgenfesttag".Stau vor der Schwimmschnellbrücke inGroßenwieden

frechen P egern und P egerinnen, die ih-ren Beruf neu de nieren. Des Weiteren wurden viele Fragen disku-tiert. So besprach man, wie regionale An- . (IKK Classic Weserbergland), Marina Kauer (Deutscher Berufsverband für P egeberufe Nordwest e.V.), Kirstin von Blomberg (Koordini