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Gemeinnützige Trägerschaft:FÖRDERVEREIN FÜRCHRISTLICHEPÄDAGOGIK& WERTE e.V.FÖRDERVEREIN FÜR„CHRISTLICHE PÄDAGOGIK& WERTE“ e. V.Petra M. Rahlfs1. VorsitzendeTelefon: 49 151 22 26 14 erte.de

N E U G RÜ N DU NG I N WI E REN / LAND KR E IS U E L ZE NP R IVATSCH U LE I N GEME I NNÜTZI GERCH RISTLICH ER TRÄGERS CHAF TREF O R M P Ä D A G O G IS CHESSCH UL KO N Z E P TIN DIV IDU EL L E S L E R NE NVE R A N TW O R T L I C H E S H A ND ELNVE R N ETZ TE S D E NK E Nbewährtwissenschaftlich und geprüft. weil du so wertvoll bist.

RE FORMP ÄDAGOGI SCH ES SC HU L K ON Z EPTEDITH-STEINREALSCHULEI N GRÜNDUNGPRI V ATS CHULEI N GEME I NNÜTZI GE RCHRI S TLI CHE R TRÄGER S C H AF TI M LANDK REI S UEL Z E NLEI TWORT. weil du so wertvoll bist.nehmen wir dich ernst.setzen auf deine Stärken.geben wir dir OrientierungI N D I V I D U E L L E S L E RN ENV E RA N T W O RT L I C H E S H AND EL NV E RN E T ZT E S D E N KEN

Liebe Schülerinnen undSchüler, verehrte Eltern!. weil du so wertvoll bist– nicht zufällig haben wir uns diesesLeitwort aus dem Buch Jesaja 43,4 fürdas reformpädagogische Schulkonzeptder Edith-Stein-Realschule im Landkreis Uelzen, Privatschule in christlicherTrägerschaft, gewählt.Unser christliches Verständnis vomMit den Worten unserer Namenspat-Menschen, die Würde und der perso-ronin Edith Stein heißt dies: „Wir sindnale Selbstwert einer jeden Schülerin,auf der Welt, um der Menschheit zueines jeden Schülers und aller, die andienen. Das kann man am besten,der Erziehungs- und Bildungsarbeit inwenn man das tut, wozu man die ge-der Schule mitwirken, soll das Mitein-eigneten Anlagen mitbringt.“ander in besonderer Weise prägen.In schulischer Atmosphäre findetNicht immer müssen viele Wortedies Ausdruck in der anerkennendengesagt werden. Erfahren wir die Wert-Weise, Schwächen zuzulassen und dieschätzung anderer ohne Bedingungeneigenen Stärken zu entdecken. Dies giltund Vorurteile, erfahren wir, dass wirfür Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowieangenommen, geliebt und gewollt sind.alle Beteiligten.Kinder und Jugendliche erleben: Hierbin ich am richtigen Ort. Hier kann ichmeine Potentiale entfalten, die in mirliegen. Die Freude am eigenen Denkenund die Lust am gemeinsamen Gestalten werden vorgelebt und verorten sichin fürsorglicher, familiärer, freundlicher& vielseitiger Lernatmosphäre.Petra Maria RahlfsGrund-, Haupt-, Realschullehrerin,1. Vorsitzende des Fördervereins fürChristliche Pädagogik & Werte e. V.Luisa Maria RahlfsGymnasiallehrerin,2. Vorsitzende des Fördervereins fürChristliche Pädagogik & Werte e. V.

DIECHANCENNUTZENG E MEIN SAM E RLEBENS E LBST ST Ä N DIGKE I T LERNE NIN DIVIDU ELL ARBEI TE NP E RSPEKT IVEN ERF AHRE NViele Eltern stellen sich die Frage, welche wohl die geeignete Schulform für ihrKind sei. Wir bieten in der Bildungsregion Uelzen ein ergänzendes schulisches Angebot, sich angemessen auf das Leben in Familie und Gesellschaft sowie auf dieanspruchsvolle Aufgabe, das Lösen der Probleme von morgen, vorzubereiten.Die Strukturelemente einer Schulwoche in unserem Konzept bieten ein individuell abgestimmtes Angebot für Kinder und Jugendliche, das unserem Anspruchan Schule gerecht wird:Die Edith-Stein-Realschule bereitet ihre Schülerinnen und Schüler auf den Eintritt in eine berufliche Ausbildung oder den Übergang in eine berufsbildendeSchule, in eine allgemeinbildende Schule mit gymnasialer Oberstufe oder in einberufliches Gymnasium vor.Schülerinnen und Schüler werden befähigt, sich auch in Verantwortung für diekünftigen Generationen und im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklungsachgerecht und aktiv für den Erhalt der natürlichen Umwelt einzusetzen, gesundheitsbewusst zu leben sowie für gute Beziehungen und Toleranz unter den Menschen verschiedener Nationen, Religionen und Kulturkreisen einzutreten.

DENSCHULTAGGESTALTENOFFEN ER AN FANGA RB E ITS- U N D R UHE PHAS E NG E M EIN SA MES MI TTAGES S ENK RE ATIVA N G EB O TEEine andere Form von Schuleverlangt eine andere Organisationsstruktur.Die teilgebundene ganztägige Schule gibt den Lehrerinnen und Lehrern mehr Zeit,auf den einzelnen Schüler einzugehen und neue Lehr- und Lernformen zu praktizieren und einzuüben. Somit können wir ein breites Spektrum an erzieherischenWerten vermitteln und Unterricht angemessen gestalten.

MUSTERBEISPIELEINES MONTAGS07.30 – 08.00 UhrOffener Anfang08.00 – 08.15 UhrWochenanfangskreis: Morgen-ImpulsStilleübung, Gespräch, Lied, Gebet oder Meditation.08.15 - 09.30 UhrÜbendes Lernen: Aufgaben aus dem FU & FvUwerden in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit geübt.09.30 - 09.50 UhrGroße Pause09.50 - 11.20 UhrFächerverbindender Unterricht (FvU):Im Klassenverband wird an einem der Jahresthemenaus der Unterrichtseinheit in den Fächern Deutsch,Geschichte, Erdkunde, Chemie, Physik, Religiongearbeitet.11.20 - 11.40 UhrGroße Pause11:40 - 13:10 UhrFachunterricht (FU): Mathematik, Englisch, Sport imKlassenverband13.10 - 13.55 UhrMittagspause mit unserer Küche „Gesund & lecker“13.55 - 15.25 UhrFU: Sport/Musik/Kunst oder Werkstatt-/ProjektarbeitDienstag- & Donnerstag-AG: Unterricht aus denmusischen, kreativen, technischen, handwerklichen,sportlichen Bereichen, wie z. B.: Reit-Schule oder Chor,Orchester, Auto-Fahrrad-Werkstatt, Näh-Werkstatt,Gartenbau, Handball, u.v.m.Darüber hinaus schaffen wir ein musisches Zusatzangebot. Einzelunterrichtund/oder Gruppenunterricht in verschiedenen Instrumenten: Klavier, Geige,Cello,. Das Üben am Instrument soll in der Schule möglich sein!

DER„OFFENE ANFANG“Die Schülerinnen und Schüler erreichen morgens zu unterschiedlichen Zeiten dieSchule. Ab 7.30 Uhr sind Schule und Klassenraum geöffnet. Der Klassenraum istbis zum Unterrichtsbeginn jedoch ein Ort der Stille.Der „Offene Anfang“ bietet die Möglichkeit zur individuellen Einstimmung auf denbevorstehenden Schultag und auf den störungsfreien Unterrichtsbeginn.SPRACHEN LERNENB I LIN G U ALER UNTERRI CHT in englischer SpracheFRA N ZÖSISCH ab Kl. 6 als WahlpflichtfachLA T EIN , SPAN ISCH ab Kl. 9 als AGDer bilinguale Unterricht kann in unterschiedlichen Fächern stattfinden und wird,soweit möglich, in Doppelbesetzung durchgeführt werden.WERTE LEBENDie Edith-Stein-Realschule im Landkreis Uelzen, Privatschule in gemeinnützigerchristlicher Trägerschaft, vertritt die christliche Pädagogik und deren Werte, isteine Weltanschauungsschule und steht allen Nationen und Konfessionen offen.

MORGENIMPULS &WOCHENABSCHLUSSZ E I T DER STILL E UND DES GE B E TSZ E I T DER REFL E XI O NZ E I T DES MITEI NANDERSZ E I T DER G ESPRÄCHEDie Schulwoche beginnt mit einem Ritual: der Wochenanfangsrunde. Frei vonLehrplanvorgaben ist die Wochenanfangsrunde eine Zeit der Stille, der Meditation, des Gebets und des Gesprächs. Sammlung und Konzentration lenken dieAufmerksamkeit auf das Wesentliche, auf sich selbst, auf den Mitmenschen, aufGott. Die Wochenanfangsrunde soll eine für Erziehung und Unterricht förderliche Atmosphäre bereiten und somit gute Voraussetzungen für die neue Schulwoche schaffen.So wie die Woche beginnt, endet sie mit dem Wochenabschlussforum am Freitag nach der letzten Stunde. Der Klassenlehrer hat die Möglichkeit, gemeinsammit seinen Schülerinnen und Schülern auf das von der Klasse Geleistete zurückzublicken, die gemeinsame Arbeit zu würdigen und entstandene Konflikte aufzuarbeiten.Der tägliche Morgen-Impuls wechselt wöchentlich. Das kann ein Lied-, ein Psalmvers, ein Wort eines Theologen, unserer Namenspatronin Edith Stein, etc. sein, dasuns die Woche über begleitet.

INDIVIDUELLEFÖRDERUNGA Uß ERSCH U LIS CHE F ACHKRÄF TE E I NB E ZIE H E NS T Ä RKEN U N D S CHWÄCHE N ERKE NN E NIN D I VIDU ELLE F Ö RDERPLÄNE ERS TE L L E NK OMPETEN T BERATE NIndividuelle Förderung mit dem Ziel der Persönlichkeitsstärkung des Einzelnenin allen Lebensbereichen ist ein Recht, auf das jeder Schüler Anspruch hat. JungeMenschen bringen unterschiedliche Vorerfahrungen und Lernmöglichkeiten mit.Aufgabe der Schule ist es, passende Lernangebote vorzuhalten, um an die individuellen Voraussetzungen anzuknüpfen; Unter- oder Überforderungen sind zuvermeiden.Es gilt, Stärken und Schwächen von Kindern zu ermitteln, ihre Begabungen undInteressenschwerpunkte zu entdecken, aber auch ihre Fehlentwicklungen oderBlockaden frühzeitig zu erkennen. Förderung bedeutet also nicht nur die Aneignung von Lerninhalten und die Verbesserung von Lernleistungen gemessen am„Durchschnittsschüler“, sondern betrachtet und fördert das Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung, mit seiner Einzigartigkeit in der Gemeinschaft.Die Erstellung individueller Förderpläne, die Begleitung im „Übenden Lernen/Begleitenden Lernen“, ein intensives Beratungsangebot und die breite Palettezusätzlicher Angebote im AG-Bereich sowie Projekt- und Werkstattbereich sollendem Anspruch der individuellen Förderung gerecht werden.

FÄCHERVERBINDENDERUNTERRICHTZ U S AMMEN H ÄNGE E NTDECK E ND A S G AN ZE VERS TE HENE R G EBN ISSE PRÄS ENTI E RENORIEN T IERU N G GE WI NNENIm herkömmlichen Unterricht werden die Unterrichtsinhalte nach Fächern getrennt bearbeitet. Der “Fächerverbindende Unterricht” (FvU) ordnet die Inhaltenach Themen. Die im Lehrplan/im Kerncurriculum vorgeschriebenen Inhalte erhalten somit eine andere Ordnung.Mehrere Themen gliedern die Unterrichtsinhalte eines Jahrgangs. Jedes Themawird unter Anwendung von Inhalten, Fragestellungen und Methoden verschiedener Fächer in Zusammenarbeit aller Fachlehrer bearbeitet.Der FvU soll hinsichtlich des Wissenserwerbs, der Kompetenzentwicklung undder Werteorientierung im besonderen Maße zur Persönlichkeitsentwicklung derSchüler beitragen. Folgende Fächer werden vornehmlich in den FvU einbezogen:Deutsch, Ev./Kath. Religion, Geschichte, Politik und Erdkunde. Wann immer essinnvoll ist, werden auch die naturwissenschaftlichen, musisch-kulturellenund technisch-hauswirtschaftlichen Fächer beteiligt.

FACHUNTERRICHTS O LIDE G RU N D KE NNTNI S S E E RARB E ITE NM IT MODERN EN LE RNF O RME N MO TI VIE R E NLE I S TU N G FÖRDE RNDie Unterrichtsfächer Mathematik, Englisch und Sport werden im klassischenFachunterricht vom Fachlehrer erteilt. Darüber hinaus können auch andere Fächer aus dem musisch-kulturellen und technisch-hauswirtschaftlichen Bereichals Fachunterricht erteilt werden, wenn sie nicht sinnvoll in den FvU einbezogenwerden können.Auch in diesen Fächern gilt es, das eigenverantwortliche Arbeiten zu fördern. Sowird all das, was Schülerinnen und Schüler selbst erarbeiten können, im „Üben-den Lernen/Begleitenden Lernen“ ergänzend zum Fachunterricht Gegenstand derArbeit sein.

ÜBENDES &BEGLEITENDESLERNENIN T EN SIVES Ü B E NE I G EN VERA N T WO RTLI CHES ARBEI TE N / L E R N E NIN DIVIDU ELLES LE RNTEMPOOP TIMALE BEGLEI TUNGS T RU KT U RIERTE S LE RNENDas „Übende Lernen/Begleitende Lernen” (ÜL/BL) ist eine besondere Form desschulischen Lernens, die die Entwicklung der Persönlichkeit der Schüler, seine Individualität ins Zentrum der pädagogischen Arbeit stellt. Das ÜL/BL schafft einenverbindlichen Handlungsrahmen für selbstverantwortetes und möglichst selbstbestimmtes/selbstorganisiertes Lernen. Inhalte werden u. a. als Wochenplan vomFachunterricht und vom FvU vorgegeben. Unterrichtsinhalte sind im Logbuch fürEltern und Schüler transparent festgehalten. Gelerntes wird sichtbar. Feedbackam Ende einer Woche hilft, das Gelernte zu optimieren, und gemeinsam entwickeln Schüler und Lehrkraft Handlungsstrategien zur Weiterarbeit. Fähigkeitenund Ressourcen des Kindes stehen im Vordergrund, nicht die Defizite. Schülerwählen beispielsweise frei, an welchen Wochentagen sie ihre Aufgabe in den Fächern erledigen.So werden die Vorgaben der Stundentafel beispielsweise für das Fach Mathematik im 5./6. Jahrgang mit je drei Stunden Fachunterricht im Klassenverband undzwei Stunden als Wochenplan oder in Stationsarbeit im ÜL/BL abgedeckt. DieLehrperson ist im ÜL/BL nicht die Unterrichtende. Sie begleitet die Schüler, die inangemessener Weise eigenverantwortlich arbeiten.Die Lehrperson bereitet die Lernumgebung vor und gibt Hilfestellung, wenn esnotwendig ist. Drei Lehrkräfte stehen den Schülern für diese Arbeitsphase im ÜL/BL an der Seite.

ARBEITSGEMEINSCHAFTEN& PROJEKTEIN D I VIDU ELLE NE I GUNGEN E NTDECK E NP O S I T IVE LERN ERF AHRUNGE N MACH E NK RE ATIVIT Ä T ENTF ALTE NS T Ä RKEN EIN BRI NGE NDer zeitliche Rahmen einer teilgebundenen Ganztagsschule erlaubt mehr Möglichkeiten, den Schülerinnen und Schülern Angebote in musischen, kreativen,handwerklichen Projekten sowie in sportlichen Bereichen über den eigentlichenUnterricht hinaus anzubieten, dazu berufs- oder studienvorbereitende Angebotezu machen.Die Angebote werden von Lehrkräften wie auch von außerschulischen Fachkräften gestaltet und sollen auf nachhaltige Entwicklung hin ausgerichtet sein:Der inhaltliche Fokus liegt auf folgenden Schwerpunkten:1. Eigene Erfahrungen machen & Herausforderungen annehmen,die auf die Lebensbereiche der Kinder und Jugendlichen angepasst sind.2. Eigenverantwortung einüben & sozial-diakonisches Handeln, Verständigungder Generationen & Nationen3. 17 globale Ziele im Blick behaltenGlobal Goals, siehe unter: https://www.globalgoals.org4. Demokratische Gerechtigkeit lernen und leben5. Bewahrung der Schöpfung6. Eigene Kreativität nach seinen Begabungen leben in den Bereichen: Technik,Handwerk, Musik, Kunst & textile Gestaltung, Sport

FRAGEN &ANTWORTENWarum ein reformpädagogisches Konzeptin der Edith-Stein-Realschule?Wir alle wissen, dass sich die Schüler vielen neuen Anforderungen in Familie, Beruf,Studium und Gesellschaft stellen müssen. Es wird immer schwieriger, sich in derVielfalt der Wertangebote unserer Gesellschaft zurechtzufinden. Den gestiegenenErwartungen im beruflichen Leben gewachsen zu sein, sind Herausforderungen,denen sich Schüler, aber auch die Schule stellen müssen. Es ist notwendig, dassdie Inhalte und Methoden darauf ausgerichtet sind. Bedeutsam ist die Lernumgebung, sie wird auch der dritte Pädagoge genannt. Schule ist ein Lebensraum,in dem sich alle in der Schule Tätigen wohl fühlen sollen. Lernräume bieten Platzfür ungestörtes Lernen in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit wie auch Platz fürfrontale Präsentationen und Input. Getragen von einem soliden Grundwissen istunser primäres Ziel der Erwerb sozialer Kompetenz, eingebunden in einen christlichen Orientierungsrahmen. Die Strukturelemente des reformpädagogischenSchulkonzepts bieten einen verlässlichen und verbindlichen Rahmen. In diesemSinne ist das pädagogische Leitmotiv zur Potentialentfaltung der Schülerinnenund Schüler: „Beziehung vor Bildung!“Warum und wann ist eine teilgebundeneGanztagsschule verpflichtend?Unsere teilgebundene Ganztagsschule soll eine Lebensschule sein, mit dersich junge Menschen identifizieren können, in der sie als Person angesprochenwerden – mit Leib und Seele, mit Kopf, Herz und Hand, und an der sie positiveLernerfahrungen machen und ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln können.Das erfordert Zeit und eine breite Palette zusätzlicher Angebote im Sinne einesumfassenden Bildungsverständnisses, das über die reine Wissensvermittlung hinausgeht. In diesem Sinne schafft nur die Verbindlichkeit für alle Schülerinnen undSchüler die Möglichkeit, zwei Nachmittage verpflichtend und zwei Nachmittagefreiwillig AG- & Projektangebote an der teilgebundenen Ganztagsschule mitzugestalten.

Welche Abschlüsse können unsere Schülerinnenund Schüler an der reformpädagogischenEdith-Stein-Realschule erwerben?Es können selbstverständlich alle Abschlüsse erreicht werden, wie an staatlichenSchulen: Hauptschulabschluss nach Klasse 9, Hauptschulabschluss nach Klasse10, Realschulabschluss nach Klasse 10 und der erweiterte Sekundarabschlussnach Klasse 10, der zum Wechsel in die gymnasiale Oberstufe berechtigt.Erhöhen sich die Chancen der Schülerinnen und Schüler,nach der Schulzeit eine Lehrstelle zu bekommen?Wir haben den Anspruch, unsere Schüler qualitativ gut und angemessen auf dievor ihnen liegenden Aufgaben vorzubereiten. Berufsorientierende und berufsvorbereitende Maßnahmen wie Praktika, Betriebserkundungen, Gespräche mitAusbildern in Unternehmen sowie Kooperationen, Informationen über die verschiedenen Berufe, Zusammenarbeit mit der Berufsberatung u.v.m. haben einenhohen Stellenwert in unserer Arbeit. Zur Berufsvorbereitung zählen der Erwerbeines soliden Grundwissens und wichtiger Schlüsselqualifikationen: Verantwortung übernehmen, Vertrauen und Verlässlichkeit leben, Ehrlichkeit, Teamfähigkeit, problemlösendes Denken, Kommunikation und Interaktion, Freundlichkeit,Herzenswärme, Hilfsbereitschaft, Empathiefähigkeit etc. Dazu gehört auch dieStärkung der Persönlichkeit durch Entwicklung sozial-diakonischer und religiöserKompetenzen und Förderung der Teamfähigkeit. So setzen wir in diesem Bereichmit unserer Konzeption wichtige Akzente.Erhalten unsere Schülerinnen und Schülerandere Zeugnisse als die Schüler staatlicher Schulen?Zunächst erhalten unsere Schüler keine anderen Zeugnisse als die Schüler staatlicher Schulen. Auch wenn wir im „Fächerverbindenden Unterricht“ Inhalte neugeordnet haben, erhalten sie nach staatlichen Vorgaben in den einzelnen FächernZensuren. Unseren Schülern werden wir jedoch in einem gesonderten Schreibenzusätzliche Hinweise zum normalen Zeugnis geben, um besondere Leistungen zuwürdigen.

Lernen die Schüler mit dem reformpädagogischenSchulkonzept dasselbe wie in staatlichen Schulen?Grundlage für unsere Arbeit sind die verpflichtenden staatlichen Lehrpläne/Kerncurricula. Im Rahmen dieser Vorgaben gibt es jedoch erhebliche Spielräume, diewir als Privatschule in gemeinnütziger christlicher Trägerschaft nutzen wollen.Eigenverantwortliches und fächerverbindendes Arbeiten wird auch in den staatlichen Vorgaben gefordert. Mit unserer Neukonzeption wollen wir für diese Zieleeinen verbindlichen Rahmen schaffen. Die Lernumgebung wird dem Lernen im21. Jahrhundert gerecht, mit einem motivierenden und behaglichen Umfeld.Atmosphäre, Flexibilität und Akustik werden dem Lernraum – als drittem Pädagogen – gerecht.Werden die Schüler in der Edith-Stein-Realschuleangemessen auf den Übertritt in weiterführendeSchulen vorbereitet?Selbstverständlich haben wir den Anspruch, Schüler angemessen auf den Übertritt in weiterführende Schulen vorzubereiten. Es haben also nicht ausschließlichberufsorientierende und berufsvorbereitende Maßnahmen ihren Platz in Schuleund Unterricht. Wir schaffen durch das Prinzip des individuellen und selbstgesteuerten Lernens Grundlagen zum Erwerb aufbauender Schulabschlüsse. Dazuträgt eine Profilbildung durch ein leistungsbezogenes Angebot in Sprachen undim projektorientierten Unterricht bei, insbesondere unser bilingualer Unterricht.Müssen die Schüler nach einem langen Schulalltagnoch Hausaufgaben erledigen?Die teilgebundene Ganztagsschule hat den Vorteil, dass für das wichtige Üben undWiederholen deutlich mehr Zeit während der Schulwoche zur Verfügung steht. Eswerden also keine regelmäßigen Hausaufgaben zu erledigen sein. Dieser Grundsatz schließt nicht aus, dass die Schülerinnen und Schüler sich im häuslichenGeschehen mit Unterrichtsstoff beschäftigen, wenn dies notwendig ist, wie z. B.eine Lektüre lesen, Vokabeln lernen, Referatsvorträge üben etc. Last not least: Wirwünschen uns den Austausch zwischen Schülern mit ihren Eltern/Erziehungsberechtigten über Unterrichtsinhalte.

Gibt es Schulen, die nach einem ähnlichen Modellarbeiten, und wie erfolgreich sind diese Schulen?Es gibt im Bistum Rottenburg-Stuttgart kirchliche Schulen, die nach einem ähnlichen Modell unterrichten. Das Konzept der Ludgerus-Schule in Vechta in Trägerschaft des Bischöflich Münsterschen Offizialat hat uns ausdrücklich die Genehmigung erteilt, nach ihrem Bildungsplan „Projekt : Schule“ zu unterrichten. Lehrkräftehaben sich im Rahmen von Hospitationen und Besuchen davon überzeugt, wieerfolgreich diese Schulen mit Blick auf das Leistungsniveau und die Zufriedenheitvon Schülern und Lehrern arbeiten. Wir nutzen die innovative pädagogische Architektur beim Bau des neuen Schulgebäudes zur Umsetzung der reformpädagogischer Schulkonzeption für das 21. Jahrhundert.In welcher Weise werden die Lehrkräfte für dieseanspruchsvolle Aufgabe qualifiziert?Der gemeinnützige Förderverein für „Christliche Pädagogik & Werte“ e. V. hat einsehr umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm für unsere Lehrkräfte beschlossen und dazu die „Fachstelle für Schulentwicklung“ an der Kath. AkademieStapelfeld gewonnen. Diese Fachstelle wird alle erforderlichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen durchführen. Weiterhin bietet unser Dachverband, derVerband Ev. Bekenntnisschulen, Fort- und Weiterbildungen an der Akademie desVEBS an, die unsere Lehrkräfte in Anspruch nehmen.In welcher Weise werden die Eltern in die Arbeitder Schule einbezogen?Die Zusammenarbeit der Schule mit den Eltern ist ein unverzichtbares Anliegen. Sie wird sich nicht nur auf die Mitarbeit der Eltern in den gewählten Gremien beziehen. Wünschenswert ist die Mitarbeit der Eltern mit ihren Begabungen,Interessen und beruflicher Qualifikation, um das Schulleben zu bereichern. Einevertrauensvolle Zusammenarbeit ist unabdingbar und daher für beide Seiten verpflichtend. Unser PEP4KIDS-Programm sowie Vorträge zur christlichen Pädagogik,Bildung und Erziehung stärken die gemeinsame Aufgabe, der heranwachsendenGeneration die besten Voraussetzungen zum Start ins Leben zu geben.

Ist die Schule für ein so anspruchsvolles Arbeitenauch entsprechend ausgestattet?Der gemeinnützige Förderverein für „Christliche Pädagogik & Werte“ e. V. wird ständig in die Ausstattung unserer Schule investieren, speziell für den Ganztagsbetrieb:Mensa, Ruhebereich mit Lese- und Arbeitsplätzen sowie geöffnete Werkstättenfür handwerkliche Arbeiten und Räume zum Üben der Instrumente. Während desAufbaus der Schule wird die jährliche Erweiterung deutlich sichtbar sein.Wie finanziert sich die Edith-Stein-Realschulein gemeinnütziger christlicher Trägerschaft?In erster Linie über Schulgeld und Sponsoren. In den ersten drei Jahren muss sichdie Schule komplett ohne jegliche staatliche Unterstützung selbst finanzieren. DasLand Niedersachsen erteilt nach Ablauf von drei Jahren die staatliche Genehmigung und trägt ab dann zwischen 50-60% der laufenden Kosten.Wie finanziert sich das Zusatzangebot desInstrumentalunterrichts oder der Reitschule?Einzelunterricht oder 2-3er-Gruppenunterricht wird von den Erziehungsberechtigten gebucht und finanziell getragen.Der Förderverein für „Christliche Pädagogik & Werte“ e. V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Er wirbt um Freunde und Netzwerk-Partner undwird von Spenden getragen, was zu einer christlichen Werteorientierung inunserer Bildungsregion beiträgt und somit junge Menschen einen solidenStart ins Leben ermöglicht.

Mit der staatlichen Anerkennung, nach den ersten drei Jahren, trägt das Land Niedersachsen nach derzeitigem Stand zwischen 50-60% der Kosten, d. h. die Schulewird nach Ablauf der ersten drei Jahre zum Teil vom Staat finanziert; der andereTeil der Kosten muss vom Schulträger aufgebracht werden, der deshalb auf Spenden und Schulgeld angewiesen ist.Bei der Erhebung des Schulgeldes wollen wir Rücksicht nehmen auf die finanzielleSituation der Eltern.Gerade junge, kinderreiche Familien können nicht immer viel Schulgeld aufbringen. Auf keinen Fall soll das Schulgeld ein Hindernis für den Schulbesuch sein.Sprechen Sie uns an!Die Höhe des monatlich zu zahlenden Schulgeldes können die Eltern mit derfolgenden Tabelle selbst berechnen. Die Eltern verpflichten sich, uns als Nachweisihres Einkommens Einsichtnahme in die beiden letzten Gehaltsabrechnungen undden letzten Steuerbescheid zu gewähren.Bruttoeinkommen1. Kind2. Kind3. Kind80 55 45 1.200 bis 1.900 115 75 60 1.900 bis 2.800 180 105 75 2.800 bis 3.800 220 130 95 3.800 bis 5.000 290 170 115 Über 5.000 350 210 145 abzügl. Kinderfreibetragvon 150,00 pro KindFür SGB II-Empfänger/innenStand: 01/2020

WER WAR EDITH STEIN .was bedeutet sie uns heute?Edith Stein ist eine der großen Frauengestalten der Kirche des20. Jahrhunderts. Am 12. Oktober 1891 wurde Edith als siebtes Kindeiner jüdischen Familie in Breslau geboren. Mit sechs Jahren gingsie in die Viktoria-Schule in Breslau. Auf Anhieb wurde sie die Besteihrer Klasse. Ihre ganze Verwandtschaft nannte sie die „kluge Edith“und lobte ihren Ehrgeiz und ihre Intelligenz. Das machte sie traurig.Edith selbst: „Ich wusste von den ersten Lebensjahren an, dass es vielwichtiger sei, gut zu sein als klug.“Sie lernte voller Eifer, fleißig, diszipliniert und genau. Das Abitur bestand sie 1911 als eine der Besten. In Anspielung auf ihren Namenmeinte der Direktor des Gymnasiums einmal: „Schlag an den Stein undSchätze springen hervor.“ Edith Stein war neunzehn Jahre alt, als sie mitdem Studium an der Universität Breslau begann. Die Studienfächer warenDeutsch, Geschichte und Philosophie und vor allem Psychologie.Ihr Leben war reich an Freundschaften, und leidenschaftlich interessierte siesich für die Rechte der Frau. Dies war eine Entwicklung, die ihrer Mutter Sorgenbereitete. Edith war zwar klug, aber nicht fromm. Sie hatte dem Glauben ihrerVäter abgeschworen und war Atheistin geworden. Nur aus Pietät begleitete sieihre Mutter in die Synagoge. Rückblickend schreibt sie: „Meine Suche nach derWahrheit war ein einziges Gebet.“Das Christentum erschien Edith Stein als „ein Bereich von Phänomenen“, andenen sie nun nicht mehr blind vorbeigehen konnte, nachdem ein Studienfreundvom Judentum zum Christentum konvertiert war. Hinzu kam ein Erlebnis, dassie so beschrieb: „Wir traten für einige Minuten in den Dom, und während wir inehrfürchtigem Schweigen dort verweilten, kam eine Frau mit einem Marktkorbherein und kniete zu kurzem Gebet in einer Bank nieder. Das war für mich etwasganz Neues. In die Synagogen und in die protestantischen Kirchen, die ich besuchthatte, ging man nur zum Gottesdienst. Hier aber kam jemand mitten aus Werktagsgeschäften in die menschenleere Kirche wie zu einem vertrauten Gespräch.Das habe ich nie vergessen können.“

Im 1. Weltkrieg belegte sie einen Kurs für Hilfsschwestern beim RotenKreuz und pflegte im Militärkrankenhaus die Soldaten. Danach erhieltsie den Auftrag, am Breslauer Gymnasium Latein zu unterrichten.Parallel zum Unterricht schrieb sie an ihrer Dissertation „Das Prob-lem der Einfühlung“ und wurde Doktor der Philosophie summa cumlaude. Danach schrieb sie eigene Arbeiten und betrieb ihre Habilitation, die ihr jedoch verweigert wurde, da sie eine Frau war. Zu diesemZeitpunkt war wissenschaftliche Forschung eine reine Domäne derMänner.Auf Verwandtenbesuch im August 1921 in Bergzabern in der Pfalz griffEdith in den Bücherschrank: „Ich griff hinein aufs Geratewohl und holteein umfangreiches Buch mit dem Titel: ‚Leben der Heiligen Teresa vonAvila‘ heraus. Ich begann zu lesen, war sofort gefangen und hörte nichtmehr auf bis zum Ende. Als ich das Buch schloss, sagte ich mir: Das ist dieWahrheit.“ Als Edith Stein das Buch zu Ende gelesen hatte, brach bereits dieMorgendämmerung an. Sicher weiß man nur, dass sie an diesem Morgen festentschlossen war, den christlichen Glauben anzunehmen und Karmelitin zu werden. So wird für Edith Stein Teresa von Avila zum Brückenschlag zwischen ihr undJesus.Heute gilt sie als bleibend aktuelle Gestalt von geistiger Kultur, tieferSolidarität und schlichter Menschlichkeit für die Glaubenden besondersin Europa.1998 wird sie in Rom heiliggesprochen und 1999 zur Patronin Europas ernannt.Edith Steins Leben sind Zeugnis eines unbeirrt gelebten Glaubens. BesondersFrauen in akademischen Berufen werden von ihr stark angesprochen. Menschenüber die Religionsgrenzen hinweg schätzen ihre geistige Haltung, die sie selbsteinmal auf die knappe Formel bringt: „Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, obes ihm klar ist oder nicht.“Die Edith-Stein-Gesamtausgabe umfasst 26 Bände:Autobiographische Schriften und Briefe (4 Bände) / Philosophische Schriften (8Bände) / Schriften zur Anthropologie und Pädagogik (4 Bände) / Schriften zurMystik und Spiritualität (4 Bände) / Übersetzungen (6 Bände)

UNTERSTÜTZENDer Förderverein für „Christliche Pädagogik & Werte“ e. V. ist alsgemeinnütziger Verein anerkannt und stellt Spendenquittungen amEnde des Jahres aus.Spendenkonto:Sparkasse Uelzen Lüchow-DannenbergIBAN: DE23 2585 0110 023 040 78 27BIC: NOLADE21UELGemeinnützige Trägerschaft:FÖRDERVEREIN FÜR„CHRISTLICHE PÄDAGOGIK& WERTE“ e. V.Petra M. Rahlfs1. VorsitzendeFÖRDERVEREIN FÜRCHRISTLICHEPÄDAGOGIK& WERTE e.V.Telefon: 49 151 22 26 14 erte.de

ANMELDUNGZur Planung bitten wir um rechtzeitige AnmeldungNAME, VORNAME der ME, VORNAME des Kindes:Geburtsdatum des Kindes:voraussichtlicher Einschulungstermin:2022/232023/242024/25Hiermit melde ich meine Tochter/meinen Sohn an der Edith-Stein-Realschule imLandkreis Uelzen, Privatschule in gemeinnütziger christlicher Trägerschaft, zumoben angekreuzten Schuljahresbeginn an.Mit der Anmeldung beantrage ich nach Art. 7 Abs. 5 GG die o. g. Bekenntnis- undWeltanschauungsschule.Ort/DatumUnterschrift der Erziehungsberechtigten

LERNEN INTENSIVES ÜBEN EIGENVERANTWORTLICHES ARBEITEN/LERNEN INDIVIDUELLES LERNTEMPO OPTIMALE BEGLEITUNG STRUKTURIERTES LERNEN Das „Übende Lernen/Begleitende Lernen” (ÜL/BL) ist eine besondere Form des schulischen Lernens, die die Entwicklung der Persönlich