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ransport und L2-BSA-Übergabeanschluss

INHALTSVERZEICHNIS1L2-BSA-Access-Teilleistung . 41.1Standardleistung L2-BSA-VDSL / Super-VDSL (SVDSL) . 41.2Bestellung und Bereitstellung von L2-BSA-S/VDSL . 51.2.1Überblick über die Geschäftsfälle .51.2.2Die einzelnen Geschäftsfälle .61.2.3Bestellung.61.2.4Wechsel der A10-NSP.71.2.5Bereitstellung Fehlgeschlagene Bereitstellung / Terminanforderungsmeldung (TAM).81.2.9.1. Nichteinhaltung des bestätigten Bereitstellungstermins .91.2.9.2 Nichteinhaltung der Frist für die Übersendung der Auftragsbestätigungsmeldung oder derAbbruchmeldung .101.3Standardservice L2-BSA-S/VDSL. 101.4Voraussetzungen für die Nutzung der Leistung L2-BSA-S/VDSL . 131.5Kündigung . 132Weiterer Ausbau S/VDSL . 143. L2-BSA-Transport und L2-BSA-Übergabeanschluss . 143.1Allgemeines zum L2-BSA .143.2Allgemeines zum L2-BSA-Transport .153.3Allgemeines zum L2-BSA-Übergabeanschluss .153.4Mittlere Verfügbarkeit des L2-BSA.154Leistungsbeschreibung L2-BSA-Transport. 154.1Datenübertragung .154.2Ethernet-Rahmenlänge .164.3Line-ID und Identifizierung des Endkunden-Anschlusses .164.3.1Identifikation des Endkunden-Anschlusses .164.3.2Line-ID ist im DNS:NET Netz vorhanden .164.3.3Line-ID über A10-NSP .164.3.4PPPoE-Intermediate-Agent und DHCP-Relay-Agent-Option82 .164.4Übertragung von Multicast-Verkehr .174.5Interimslösung (Vorschlag) .17

5Quality of Service . 175.1Mindestqualität .175.1.1Qualitätsparameter .175.2QoS-Bandbreiten-Profile .175.3QoS-Klassifizierung .186Leistungsbeschreibung L2-BSA-Übergabeanschluss . 186.1A10-NSP.196.2Übergabekapazität aften .206.3.2Varianten des L2-BSA-Übergabeanschlusses .206.4Kollokation (optional).216.5Bestellung und Bereitstellung von L2-BSA-Übergabeanschlüssen .226.5.1 Bestellung von L2-BSA-Übergabeanschlüssen .226.5.2Lieferfrist L2-BSA-Übergabeanschluss .226.5.3Bereitstellung L2-BSA-Übergabeanschluss .227Service . 237.1Service L2-BSA-Transport .237.2Service L2-BSA-Übergabeanschluss .237.2.1Störungsbearbeitung L2-BSA-Übergabeanschluss .237.2.2Entstörungsfristen L2-BSA-Übergabeanschluss.247.3Störungen mit nennenswerter Wirkbreite (L2-BSA-Übergabeanschluss, L2-BSA-Transport) .247.4Vom Carrier nicht zu vertretende Störungen ihrer technischen Einrichtung des L2-BSAÜbergabeanschlusses .247.5Nichtvorliegen einer Störung der technischen Einrichtungen des Carriers .258Wartungsfenster . 259Technische Überwachungsmaßnahmen . 2510Vertragslaufzeit / Kündigung . 2511Zusätzliche Leistungen . 2512Technische Beschreibung und Eigenschaften. 2512.1Beschreibung der netzseitigen A10-NSP-Schnittstelle des L2-BSA .2512.2Beschreibung der User-Schnittstelle (U-SSt) beim Endkunden .2612.3Interimslösung (Vorschlag) .26Leistungsbeschreibung L2-BSA-(S)VDSL-Transport und -Übergabeanschluss zum DNS:Net Hauptvertrag-L2-BSA-Vectoring 3.2Stand: 20.03.20213

PräambelAls Geschützter, im Sinne des Verfahrens BK3 -15/003 und BK3-12/131 (Vectoring-I), bietet der Carrierdem Kunden an Stelle des Zugangs zur KVz-TAL durch die Telekom, einen Bitstromzugang auf Layer 2 fürdie an dem KVz angeschlossenen Endkunden an einem möglichst nah zum KVz gelegenenÜbergabepunkt auf einen Broadband Network Gateway (BNG) an.Sollte es aus technischen, baulichen oder sonstigen wichtigen Gründen nicht möglich sein, nahe am KVzeinen Übergabepunkt zu realisieren, wird alternativ ein möglichst nahe gelegener Übergabepunktangeboten.Die technischen Bedingungen des jeweiligen aktuellen Angebots sind auf der Extranetseite(www.wholesale.dns-net.de) des Carriers veröffentlicht und entsprechen im Wesentlichen demregulierten Angebot der Telekom. Die Netztopologie des Carriers unterscheidet sich erheblich von derder Telekom mit 899 BNG Layer 2 Übergabestandorten. Eine Notwendigkeit des Carriers BNG Standortefür ihren eigene Zwecke zu betreiben gibt es nicht. Daher wird die lokale Übergabe fürNachfrager/Partner gemäß Markt 3a individuell aufgebaut und erbracht.1L2-BSA-Access-TeilleistungDie L2-BSA-Access-Teilleistung umfasst die Bereitstellung und Überlassung von L2-BSA-(S)VDSL undoptional gegen gesondertes Entgelt die Bereitstellung der Express-Entstörung bzw. der stung L2-BSA-VDSL / Super-VDSL (SVDSL)Die Leistung L2-BSA-(S)VDSL umfasst die Bereitstellung und Überlassung eines breitbandigenAnschlusses.Der Carrier stellt dem Kunden die vertraglichen Leistungen bei vorhandener, über für (S)VDSLrealisierter und für L2-BSA-(S)VDSL geeigneter Netzinfrastruktur des Carriers zur Verfügung. L2-BSA(S)VDSL steht nicht flächendeckend zur Verfügung.L2-BSA-(S)VDSLumfasst die DSL-Verbindung von der Anschalteeinrichtung beim Endkunden bis zum DSLPort am Access-Node des Carriers.Die Bereitstellung und Überlassung von L2-BSA-(S)VDSL erfolgt, sofern eine geeigneteTeilnehmeranschlussleitung genutzt werden kann und eine Anschaltung an einem vorhandenen AccessNode möglich ist. Anschalteeinrichtung beim Endkunden ist die TAE.L2-BSA-(S)VDSL wird in den nachfolgenden Standard-Varianten überlassen: L2-BSA-(S)VDSL10 Mbit/s mit einer Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb eines Bandbreitenkorridors von 5,0 Mbit/s bis 10,0 Mbit/s Downstream sowie bis 0,5 Mbit/s Upstream, L2-BSA-(S)VDSL25 Mbit/s mit einer Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb eines Bandbreitenkorridors von 16,7 Mbit/s bis 25,0 Mbit/s Downstream sowie von 1,6 Mbit/s bis 2,5 Mbit/sUpstream, L2-BSA-(S)VDSL50 Mbit/s mit einer Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb eines Bandbreitenkorridors von 27,9 Mbit/s bis 51,3 Mbit/s Downstream sowie von 2,7 Mbit/s bis 10,0 Mbit/sUpstream. L2-BSA-(S)VDSL100 Mbit/s mit einer Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb einesBandbreitenkorridors von 54,0 Mbit/s bis 100,0 Mbit/s Downstream sowie von 20,0 Mbit/s bis40,0 Mbit/s Upstream. L2-BSA-S-VDSL 250 Mbit/s mit einer Übertragungsgeschwindigkeit innerhalb einesBandbreitenkorridors von 100 Mbit/s bis 250 Mbit/s Downstream sowie von 20,0 Mbit/s bis40,0 Mbit/s Upstream.Leistungsbeschreibung L2-BSA-(S)VDSL-Transport und -Übergabeanschluss zum DNS:Net Hauptvertrag-L2-BSA-Vectoring 3.2Stand: 20.03.20214

Nach betrieblichen und technischen Gegebenheiten synchronisieren die Anschlüsse ggfls. mit einerÜbertragungsrate oberhalb des jeweiligen Korridors. In diesen Fällen wird die max. Übertragungsrate innachfolgenden Netzelementen auf die max. Übertragungsrate der jeweils gebuchten Variante begrenzt.Die konkret erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit hängt von den jeweiligen physikalischenGegebenheiten der Anschlussleitung und von den betrieblichen und technischen Gegebenheiten ab.L2-BSA-(S)VDSL250 Mbit/s wird ausschließlich über die SVDSL-Vectoring-Technologie bereitgestellt undüberlassen.Die Übertragungsgeschwindigkeit während der Nutzung ist von der Netzauslastung abhängig.Die Verfügbarkeit der einheitlichen L2-BSA-Leistungen ist in Leistungsbeschreibung L2-BSA-Transportund L2-BSA-Übergabeanschluss, geregelt.Der Carrier als Anbieter von öffentlichen Telekommunikationsnetzen ist gem. § 6 TK-TransparenzVverpflichtet, Kunde als Anbieter eines öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdienstes, diejenigenInformationen zur Verfügung zu stellen, die Kunde zur Erfüllung seiner Pflichten gem. § 6 TKTransparenzV benötigt und nicht selbst besitzt.Die Bereitstellung und Überlassung von L2-BSA-(S)VDSL setzt unter anderem voraus, dass eine geeigneteTeilnehmeranschlussleitung mit schaltbarer Endleitung vorhanden ist. Eine schaltbare Endleitung isteine vollständige und intakte, für die Realisierung des L2-BSA-(S)VDSL geeignete Endleitung, diezwischen APL und 1. TAE in den Räumlichkeiten des Endkunden – gegebenenfalls mit Durchschaltung amAPL oder/und an weiteren üblichen Verteilern – durchgängig ist.Stellt der Carrier im Rahmen der Bereitstellung von L2-BSA-(S)VDSL fest, dass eine schaltbare Endleitungnicht vorhanden ist, unterbricht der Carrier in der Regel den Bereitstellungsprozess und informiert denKunden.1.2Bestellung und Bereitstellung von L2-BSA-S/VDSL1.2.1Überblick über die GeschäftsfälleGeschäftsfälle bei den Access-Teilleistungen sind die Vorkommnisse, die zur Abwicklung undDurchführung des Vertrages erforderlich sind. Die Vertragspartner kommunizieren über dienachfolgenden Geschäftsfälle über eine Orderschnittstelle. Die elektronische Auftragsschnittstelleverwendet u. a. nachfolgende Begrifflichkeiten: Auftragsbestätigungsmeldung:Meldung an den Kunden, dass der Auftrag zu einem verbindlichen Liefertermin ausgeführt wird undob dabei ein Besuch eines Technikers erforderlich ist. Enthält die Information zur Line-ID und derVorleistervertragsnummer und WITA Vertragsnummer. AbbruchmeldungMeldung an den Kunden, dass der Auftrag nicht ausgeführt und die Bearbeitung abgebrochen wird. Anbieterwechsel:Die Geschäftsfallart Anbieterwechsel umfasst Geschäftsfälle, die einen koordinierten Wegfall einesgeschalteten Produkts aus dem Bestand eines anderen Anbieters von Telekommunikationsdiensten(abgebender Anbieter von Telekommunikationsdiensten) bei gleichzeitiger Bereitstellung einesProduktes für den beauftragenden Anbieter von Telekommunikationsdiensten (aufnehmendenAnbieter von Telekommunikationsdiensten) ermöglichen. Anschlussinhaber:Endkunde, mit dem das aktuelle Vertragsverhältnis zum Anschluss besteht. Auftrag:Bezeichnet einen an den Carrier übermittelten Auftrag, z. B. eine Bereitstellung oder eine Kündigung.Leistungsbeschreibung L2-BSA-(S)VDSL-Transport und -Übergabeanschluss zum DNS:Net Hauptvertrag-L2-BSA-Vectoring 3.2Stand: 20.03.20215

Einzelvertrag:Der Einzelvertrag bezieht sich immer auf ein einzelnes Produkt (z. B. ein L2-BSA-S/VDSL). Geschäftsfall:Bezeichnet einen Auftragstyp. Beispiel: Bereitstellung oder Kündigung sind jeweils Geschäftsfälle. Meldungscode, Antwortcodes:Codierte Inhalte der Meldungstypen, die in komprimierter Form die Übermittlung von detailliertenAussagen zum Status des Auftrags oder zu weiteren Sachverhalten erlauben.Beispiel: Meldungscode „OK“, der bei Meldungstyp Eingangsquittung anzeigt, dass alle Daten korrektübermittelt wurden. Meldungstypen:Systemmeldungen, mit Hilfe derer sich die beiden Vertragspartner (Kunde und Carrier) zum Statusdes Auftrags austauschen. Beispiel: Qualifizierte Eingangsbestätigung (QEB),Terminanforderungsmeldung (TAM). Produkt:Unter Produkt ist im Zusammenhang mit L2-BSA die Access-Teilleistung zu verstehen.1.2.2Die einzelnen Geschäftsfällea) Basisgeschäftsfälle Bereitstellung:Erstmalige Bereitstellung einer Access-Teilleistung inkl. möglicher Leistungsmerkmale. Kündigung durch Kunde:Kündigung einer bestehenden Access-Teilleistung durch den Kunden. Kündigung durch den Carrier:Kündigung einer bestehenden Access-Teilleistung durch den Carrier.b) Wechselgeschäftsfälle ohne Anbieterwechsel Leistungsmerkmaländerung:Änderung von Leistungsmerkmalen (zubuchbare Leistungen oder Produktmerkmale) an einerbestehenden Access-Teilleistung. LeistungsänderungÄnderung der Produktvariante innerhalb einer der Access-Teilleistungen, mit optionalerLeistungsmerkmaländerung. Produktgruppenwechsel (ist unterstützt von S/PRI4.0, aber nicht im DNS:NET Netzimplementiert):Wechsel einer Access-Teilleistung zwischen zwei Produktgruppen oder Rahmenvertragswechselinnerhalb gleicher Produktgruppe mit/ohne Leistungsänderung. Der Kunde ist und bleibt dabeiunverändert Vertragspartner des Endkunden.c) Wechselgeschäftsfälle mit Anbieterwechsel Providerwechsel:Wechsel zwischen zwei Anbietern von Telekommunikationsdiensten innerhalb einerProduktgruppe mit optionaler Änderung der Produktvariante (3er Prozess).1.2.3BestellungDie Bestellung des einzelnen L2-BSA-(S)VDSL erfolgt über die im Hauptteil geregelte Schnittstelle.Bestellungen, deren Bereitstellungstermin weiter als 180 Kalendertage in der Zukunft liegt, weist derCarrier zurück.Bestellungen im Rahmen des Anbieterwechsels vom Carrier zum Kunden weist der Carrier auch dann ab,wenn der gewünschte Bereitstellungstermin innerhalb der Vorlaufzeit von 180 Kalendertagen liegt, derLeistungsbeschreibung L2-BSA-(S)VDSL-Transport und -Übergabeanschluss zum DNS:Net Hauptvertrag-L2-BSA-Vectoring 3.2Stand: 20.03.20216

mögliche Bereitstellungstermin aber auf Grund einer längeren Vertragsbindung zwischen demEndkunden und dem Carrier die Vorlaufzeit überschreitet. Davon ausgenommen sind die Fälle, in denendem Kunden im Rahmen der Vorabstimmung vom abgebenden Provider ein Ende desEndkundenvertrages innerhalb von 180 Kalendertagen ab dem Tag der Bestellung bestätigt wurde.Bereitstellungstermine an Sonntagen oder gesetzlichen Feiertagen sind ausgeschlossen.Die Bestellung des Kunden muss folgende Angaben enthalten:- Nennung der gewählten Produktvariante,- Endkundenanschrift, in der die L2-BSA-Access-Teilleistung abgeschlossen ist bzw. werden soll, ggf.Rufnummer des Endkunden,- falls vor der Beauftragung der L2-BSA-Access-Teilleistung als letztes Produkt ein Anschluss(TelAs/BaAs/PMxAs) des Carriers zum Abschlusspunkt beim Endkunden (1.TAE) über diese Leitungrealisiert war:- wenn bekannt: eindeutige Beschreibung der Lage der 1.TAE- Soweit der Kunde die L2-BSA-Access-Teilleistung von einem anderen Vertragspartner des Carriersübernimmt und beide Kunden sich über die WBCI vorabstimmen, wird die L2-BSA-Access-Teilleistunggemäß der „Vereinbarung zur Durchführung der Vorabstimmung im Rahmen des Anbieterwechsels“über die (Carrier-)LINE-ID identifiziert und dem Carrier durch Kunde „Providerwechsel“ mitgeteilt.Dies trifft nur zu wenn in der Vorabstimmung eine Technolohgie ermittelt wurde die den„Providerwechsel“ qualifiziert. In dieser Leistungsbeschreibung FTTC.- in den übrigen Fällen: eindeutige Beschreibung des Gebäudeteiles, Stockwerkes und Gebäudes beigrößeren Grundstücken in dem die L2-BSA-Access-Teilleistung abgeschlossen ist bzw. abgeschlossenwerden soll (Lage der 1.TAE),- gewünschter Bereitstellungstermin (Kundenwunschtermin),- Standardzeitfenster,- Kundenspezifische Angaben (Name, PLZ, Ort, Ansprechpartner/-stelle, Telefon-Nr., Telefax-Nr.,Kunden-Nr.),- Kundeninterne max. 20-stellige Referenz-Nr.Der Carrier sendet innerhalb von sechs Werktagen (Mo-Fr) nach Zugang der Bestellung über dieelektronische Schnittstelle eine Auftragsbestätigungsmeldung oder eine Abbruchmeldung. Fehlerhafteoder unvollständige Aufträge wird der Carrier unverzüglich und unter Angabe von Gründen(Meldungscode gemäß Meldungscodetabelle) ablehnen.Die Bestätigung muss folgende Angaben enthalten:- Kundeninterne max. 20-stellige Referenz-Nr,- Vertrags-Nr. des Carriers,- LINE-ID und die WITA-Vertragsnummer der KVz-TAL- Tag der Bereitstellung (verbindlicher Liefertermin),- Information über erforderlichen Technikerbesuch.1.2.4Wechsel der A10-NSPDer Carrier ermöglicht dem Kunden die Änderung der Zuweisung zu A10-NSP in der Form, dass miteinem Produktgruppenwechsel oder einem Anbieterwechsel oder im Rahmen von abgesprochenenProjekten L2-BSA-(S)VDSL einer anderen A10-NSP zugewiesen werden können. Der Verkehr der L2-BSA(S)VDSL wird dann – gemäß Absatz 7 der Ziffer 7.1 der Leistungsbeschreibung L2-BSA-Transport und L2BSA-Übergabeanschluss – auf die andere A10-NSP übergeben. Kann eine Änderung nicht erfolgen, bleibtdie Zuweisung unverändert.1.2.5BereitstellungDie Bereitstellung erfolgt innerhalb von 15 Werktagen - abhängig von der Bereitstellung der TAL durchdie Telekom - (Mo-Fr) an einem Werktag, soweit dem nicht vertragliche Verpflichtungen bzw. einspäterer Kundenwunschtermin entgegenstehen. Sollte im Zeitpunkt der Bestellung an dem MSAN keinPort frei sein, verlängert sich die Bereitstellungsfrist auf 25 Werktage.Leistungsbeschreibung L2-BSA-(S)VDSL-Transport und -Übergabeanschluss zum DNS:Net Hauptvertrag-L2-BSA-Vectoring 3.2Stand: 20.03.20217

Die Bereitstellung erfolgt taggenau innerhalb der nachfolgend definierten Standardzeitfenster:Montag – Freitag08:00 Uhr- 12:00 UhrMontag – Freitag12:00 Uhr – 16:00 UhrSofern kein Endkundentermin notwendig ist, erfolgt die Bereitstellung im Zeitfenster.Montag – Freitag08:00 Uhr – 16:00 UhrAufträge ohne Schaltarbeiten beim Endkunden sowie Kündigungsaufträge werden – unabhängig vombeauftragten Zeitfenster – ganztägig durchgeführt. Hierüber wird der Kunde in derAuftragsbestätigungsmeldung informiert.Soweit die Bereitstellung nicht zu einem vom Kunden gewünschten Werktag (Montag - Freitag)durchgeführt werden kann, wird der Carrier die Bereitstellung für den nächstmöglichen Werktag(Montag - Freitag) bestätigen.Der Carrier sendet innerhalb von zwei Stunden nach Ende des Schaltfensters am Tag des verbindlichenBereitstellungstermins für jede Bestellung eine elektronische Mitteilung, ob eine Bereitstellung vor Ortzum bestätigten Bereitstellungstermin ausgeführt werden konnte (Erledigungsmeldung) oder ob sienicht ausgeführt werden konnte (Terminanforderungsmeldung, TAM). Die TAM erfolgt unter Angabeder Gründe für die Nichtausführung.1.2.6TerminverschiebungDer Carrier akzeptiert Terminverschiebungen von Bestellungen, Nutzungsänderungen oder Kündigungen, die mindestens mit einem Vorlauf von 36 24 Stunden (bezogen auf Werktage) vor dembestätigten Bereitstellungszeitfenster oder Kündigungstermin bei des Carriers über die vereinbartenOrderschnittstellen eingehen.1.2.7StornierungDer Carrier akzeptiert Stornierungen von Bestellungen und Nutzungsänderungen, die mindestens miteinem Vorlauf von 36 24 Stunden (bezogen auf Werktage) vor dem bestätigtenBereitstellungszeitfenster beim Carrier über die vereinbarten Orderschnittstellen eingehen.1.2.8Fehlgeschlagene Bereitstellung / Terminanforderungsmeldung (TAM)Kann die Bereitstellung vor Ort zum vereinbarten Termin nicht ausgeführt werden, vereinbart derCarrier mit dem Kunden gemäß nachstehenden Regelungen einen neuen Termin. Dadurch zusätzlichanfallende Anfahrten sind kostenpflichtig gemäß Preisliste L2-BSA-(S)VDSL (Anhang B), sofern der Kundeoder dessen Endkunde die Gründe hierfür zu vertreten hat.Nach Erhalt der TAM obliegt es dem Kunden, innerhalb von zehn Werktagen (Mo-Fr) einen neuenEndkundentermin über die elektronische Schnittstelle einzustellen. Sofern der Kunde nach Ablauf vonzehn Werktagen (Mo-Fr) nach Übermittlung der ersten TAM keinen neuen Endkundentermin eingestellthat, übermittelt der Carrier dem Kunden erneut eine TAM über die elektronische Schnittstelle. Derzweiten TAM kommt hierbei die nachfolgende Bedeutung zu: Aufforderung des Carriers an den Kunden, die Mitteilung eines neuen Endkundenterminsspätestens innerhalb von weiteren zehn Werktagen (Mo-Fr) nachzuholen, dass die Bereitstellung des L2-BSA-(S)VDSL als verhindert und daher die Bestellung des L2-BSA(S)VDSL seitens des Kunden als abgebrochen gilt, wenn der Kunde bis zum Ablauf dieser Frist keinenneuen Endkundentermin mitteilt.Der Carrier nach Fristablauf keine weiteren TAM bzw. Erinnerungen (sog. Mahn-TAM), sondern eineAbbruchmeldung versenden.Wenn der Kunde nach Ablauf von zehn Werktagen (Mo-Fr) nach Versendung der zweiten TAM keinenneuen Endkundentermin einstellt, so gilt die Bereitstellung des L2-BSA-(S)VDSL als verhindert und dieBestellung als abgebrochen. Der Carrier stellt dem Kunden in diesem Fall das Bereitstellungsentgeltgemäß der Preisliste L2-BSA-(S)VDSL in Rechnung. Gleiches gilt, wenn der einzelne L2-BSA-(S)VDSL nichtLeistungsbeschreibung L2-BSA-(S)VDSL-Transport und -Übergabeanschluss zum DNS:Net Hauptvertrag-L2-BSA-Vectoring 3.2Stand: 20.03.20218

betriebsfähig bereitgestellt werden kann, sofern der Kunde oder dessen Endkunde die Gründe hierfür zuvertreten hat.Teilt der Kunde dem Carrier fristgerecht einen Endkundentermin mit, trifft der Carrier aber bei diesemerneuten Endkundentermin den Endkunden nicht an bzw. erhält sie keinen Zugang zu allen benötigtenEinrichtungen, fordert der Carrier erneut einen Endkundentermin wie vorstehend beschrieben beimKunden an.Soweit der Kunde feststellt, dass der L2-BSA-(S)VDSL bereits bereitgestellt wurde, teilt der Kunde diesdem Carrier durch die „Erledigungsmeldung-Kunde“ (ERLM-K) mit.Der Carrier stellt sicher, dass bei einer entsprechenden Mitwirkung des Kunden bei einem Anbieteroder Produktwechsel auf einen L2-BSA-(S)VDSL oder in umgekehrter Richtung ein reibungsloser Wechselentsprechend der in der „Vereinbarung zur Durchführung der Vorabstimmung im Rahmen desAnbieterwechsels“ geregelten Qualität erfolgt. Der Kunde wird insbesondere bei der Bestellung durchdie Wahl Geschäftsfalls und die Übermittlung der Vorabstimmungs-ID auf den Anbieter- bzw.Produktwechsel hinweisen.Stellt der Kunde nach der betriebsfähigen Bereitstellung fest, dass der L2-BSA-(S)VDSL nach Versand derErledigungsmeldung durch den Carrier nicht funktionsfähig ist, hat er die Möglichkeit, eineunentgeltliche „Einmalige-Express-Entstörung“ zu verlangen.1.2.9.1. Nichteinhaltung des bestätigten BereitstellungsterminsFür die Nichteinhaltung des in der Auftragsbestätigungsmeldung bestätigten Bereitstellungsterminsschreibt der Carrier dem Kunden auf dessen Forderung hin einen pauschalierten Schadensersatz gut.Die Höhe des für die Nichteinhaltung des bestätigten Bereitstellungstermins zu zahlendenpauschalierten Schadensersatzes entspricht dem jeweils vereinbarten Bereitstellungsentgelt.Überschreitet der Carrier die Bereitstellungsfrist gemäß Ziffer 1.2.5, fällt eine Schadenspauschale fürjeden überschrittenen Werktag an; von Werktag eins bis zehn in Höhe von je 10% des TALBereitstellungsentgelts „Übernahme ohne Arbeiten beim Endkunden“ der CuDA 2Dr und ab dem elftenWerktag jeweils 5% dieses Entgeltes.Den Vertragspartnern bleibt es unbenommen, einen niedrigeren oder einen höheren Schadennachzuweisen.Die Pflicht zur Gutschrift des pauschalierten Schadensersatzes entfällt, wenn die Nichteinhaltung desbestätigten Bereitstellungstermins nicht durch den Carrier zu vertreten ist.Der Carrier hat am Tag der Bereitstellung die Möglichkeit der Nachbesserung bis zum Ablauf des Tagesder Bereitstellung.Der Kunde wird die Forderung nach vorgenanntem pauschaliertem Schadensersatz innerhalb von sechsMonaten nach der erfolgten Bereitstellung geltend machen. Hierzu wird der Kunde dem Carrier formloseine detaillierte, monatliche Liste mit einer elektronisch auswertbaren Aufschlüsselung der jeweiligen(durch Angabe der Vertragsnummern und Auftragsnummern eindeutig identifizierbaren) Einzelfälleeines jeden Kalendermonats übermitteln. Die monatliche Liste ist an die im Anhang D genannte E-MailAdresse zu übermitteln.Die monatliche Liste beinhaltet je Einzelfall folgende Daten: Kundenname, Kundennummer, Auftragsnummer, Vertragsnummer, Datum des Auftragseingangs, bestätigter Bereitstellungstermin, Datum der tatsächlichen Bereitstellung, Dauer der Überschreitung des bestätigten Bereitstellungstermins aus Sicht des Kunden (hierbei sindEinflüsse, die nicht vom Carrier zu vertreten sind, herausgerechnet),Leistungsbeschreibung L2-BSA-(S)VDSL-Transport und -Übergabeanschluss zum DNS:Net Hauptvertrag-L2-BSA-Vectoring 3.2Stand: 20.03.20219

Höhe der Schadensersatzpauschale aus Sicht des Kunden zu jeder einzelnen Access-Teilleistung.Wenn der Kunde nicht innerhalb der o.g. Frist eine den vorgenannten Anforderungen entsprechendeListe übermittelt hat, entfällt der Anspruch des Kunden auf pauschalierten Schadensersatz. GesetzlicheAnsprüche des Kunden bleiben unberührt.Der Carrier prüft die Forderung des Kunden anhand der Liste und berechnet die nach ihrer Auffassungberechtigte Höhe des pauschalierten Schadensersatzes. Der Carrier wird die entsprechend ergänzteListe an den Kunden zurücksenden. Die Liste enthält für jeden Einzelfall folgenden Datensatz: Information, ob der vom Kunden angegebene bestätigte Bereitstellungstermin korrekt ist, Dauer der Übersch

1.1 Standardleistung L2-BSA-VDSL / Super-VDSL (SVDSL) Die Leistung L2-BSA-(S)VDSL umfasst die Bereitstellung und Überlassung eines breitbandigen Anschlusses. Der Carrier stellt dem Kunden die vertraglichen Leistungen bei vorhandener, über für (S)VDSL realisierter und für L2-BSA-(S)VDSL